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Natürliche Arzneimittel
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So helfen Naturheilmittel dem Immunsystem Ihres Kindes

Immunsystem stärken

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, warum wir Menschen bei all den Krankheiten und Bedrohungen, denen wir ausgesetzt sind, nicht schon längst ausgestorben sind? Wie der Mensch all die Jahrtausende ohne Antibiotika, Chemotherapien und Psychopharmaka überleben konnte? Diese „Fähigkeit“ haben wir einem starken inneren Selbstheilungsprogramm zu verdanken, das alle Vorgänge im Menschen überwacht. Auch die Stärke unseres Immunsystems wird von diesem Programm bestimmt. Wie Sie mit Naturheilmitteln das Selbstheilungsprogramm Ihres Kindes unterstützen können, erfahren Sie in diesem Beitrag. 

Expertenrat von 
Silke Lemhöfer, Heilpraktikerin und Dozentin

Der menschliche Körper ist darauf ausgerichtet, bei jeglicher Störung wieder ein gesundes Gleichgewicht in Körper, Geist und Seele herzustellen. Dieser als „Selbstheilungskraft“ oder „innerer Arzt“ bezeichnete Mechanismus ist das stärkste und wirksamste Heilmittel des Menschen überhaupt. Kein Arzt und kein Medikament kann es ersetzen oder nachahmen. Greifen wir jedoch zu sehr in diese Prozesse ein, wird der innere Arzt bei seiner Arbeit behindert, und die Selbstheilungskräfte werden blockiert. Mögliche Stör faktoren sind:

  • Stress, Schlafmangel
  • negative Gedanken und Gefühle
  • chemische Medikamente
  • Unterdrückung der körpereigenen Selbstheilung (z. B. Fieber)
  • ungesunde Ernährung
  • Umweltgifte                                            

Bleiben diese Faktoren über längere Zeit bestehen, und werden die Heilungsversuche des Körpers (z. B. Fieber) immer wieder unterdrückt, werden die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem mit der Zeit immer schwächer. Eine Abwehrschwäche bis hin zu chronischen Erkrankungen und Allergien können die Folge sein.

Wie Naturheilmittel dem „inneren Arzt“ helfen

Nach den Grundsätzen der Naturmedizin ist es das Ziel jeder Behandlung, die Selbstheilungskräfte zu stärken. Sie sollen dem Körper helfen, aus eigener Kraft gesund zu werden, und dem „inneren Arzt“ die notwendigen Impulse für die Heilung geben. Chemische Medikamente greifen dagegen stark in die körpereigenen Abwehr- und Selbstheilungsmaßnahmen ein. Sie sollten daher nur bei schweren Erkrankungen eingesetzt werden, wenn der innere Arzt die Krankheit ohne Unterstützung nicht mehr heilen kann.

Warum ein gesunder Darm so wichtig ist

Dass der Darm für die Verdauung zuständig ist, wissen wir alle. Aber wussten Sie auch, dass er eine entscheidende Rolle für unser Immunsystem spielt? Rund 70 % aller Immunzellen sitzen im Darm. Sie erkennen mit der Nahrung aufgenommene Keime und Fremdstoffe und vernichten sie. Außerdem befindet sich eine große Anzahl von Bakterienarten auf der Darmschleimhaut: Diese sogenannte „Darmflora“ ist eine wichtige Barriere gegen schädliche Stoffe oder Krankheitserreger. Sie stellt die eigentliche Grenzfläche zwischen Darm und Außenwelt dar

Eine gesunde Darmflora …

  • verhindert, dass sich krank machende Keime im Darm ansiedeln können
  • produziert Stoffe, die die Vermehrung „feindlicher“ Keime unter - drücken
  • unterstützt die Nährstoffversorgung der Darmschleimhaut
  • bildet Vitamine
  • unterstützt die Abwehrfunktion der Darmschleimhaut

Bei Kindern ist der Darm zum Zeitpunkt der Geburt noch keimfrei. Während und nach der Geburt wird er mit Bakterien aus der Scheidenflora der Mutter besiedelt. Nach der Geburt kommen durch das Stillen weitere Bakterien aus der Muttermilch hinzu. Auch Bakterien aus der Hautflora der Mutter und aus der Luft siedeln sich im Darm an. Alle Bakterien, die so in den Darm gelangen, bilden komplexe Ökosysteme. Es dauert drei bis fünf Jahre, bis die kindliche Darmflora die Stoffwechselleistung des Erwachsenen erreicht. Die bis dahin erworbene Vielfalt an Bakterien hält weitgehend über das ganze Leben hinweg an. 

Tabelle: Vor- und Nachteile der sanften Medizin

NaturheilmittelChemische Medikamente

 

  • regulieren die Körperfunktion
  • setzen Impulse zur Selbstheilung 
  • stärken das Immunsystem 
  • beugen weiteren Erkrankungen vor 
  • können schon bei den ersten
    Krankheitszeichen zu Hause angewendet
    werden, dadurch oft milderer Verlauf 
  • Kind erhält zusätzlich Zeit und
    Zuwendung durch die Eltern 
  • bei richtiger Anwendung keine Nebenwirkungen 
  • gleich bleibende Produktqualität bei nicht
    apothekenpflichtigen Waren
    (Pflanzenextrakten etc.) nicht immer gewährleistet 
  • zum Teil zeitaufwändig 
  • Kenntnisse über Anwendung der
    Naturheilmittel notwendig

 

  • geprüfte Apothekenqualität 
  • einfach und schnell in der Anwendung 
  • erfordert wenig Fachwissen der Eltern 
  • unterdrücken Symptome, z. B. Fieber 
  • behindern die Selbstheilung 
  • schwächen das Immunsystem 
  • provozieren auf Dauer chronische Erkrankungen 
  • Anwendung oft erst nach ärztlicher
    Verschreibung, wenn die Krankheit
    schon voll ausgebrochen ist, dadurch oft schwerer Verlauf 
  • zusätzliche Zuwendung fällt weg 
  • Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
    mit anderen Medikamenten

 

 

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