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Kind mit Fieberkrampf
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Fieberkrampf beim Kind: Das müssen Sie jetzt tun!

Erste Hilfe beim Fieberkrampf

Etwa 4 Prozent aller Kinder erleiden einmal in ihrem Leben einen Fieberkrampf. Lesen Sie hier, mit welchen Risiken der Fieberkrampf behaftet ist, wie Sie im Notfall richtig reagieren und wie Sie einem Fieberkrampf vorbeugen können. Praktisch: Flussschema zur Akutbehandlung  

Expertenrat von 

Fieberkrämpfe treten überwiegend im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren auf, am häufigsten sind die Anfälle um den 18. Lebensmonat. Dem Anfall geht meist ein rascher Fieberanstieg auf über 39 °C voraus.

Anzeichen eines Fieberkrampfes sind:

  • Verdrehen der Augen oder starrer Blick Kind hält den Atem an, Lippen werden blau.
  • Kind ist nicht mehr ansprechbar, reagiert nicht, ist kurze Zeit bewusstlos
  • Arme und Beine oder Gesichtsmuskeln können plötzlich anfangen, rhythmisch zu zucken
  • Kind erschlafft nach Krampfende, Hautfarbe normalisiert sich, Bewusstsein kehrt langsam zurück (manche Kinder sind längere Zeit verlangsamt und dösig)

Wie können Sie den Fieberkrampf bei Ihrem Kind vermeiden?

Ist Ihr Kind krank, sollten Sie häufig Fieber messen und bei einer Temperatur über 38,5 °C ein Fieberzäpfchen (Paracetamol) geben. Decken Sie Ihr Kind nur leicht zu und ziehen Sie es nicht zu warm an. Machen Sie ggf. zusätzlich Wadenwickel.

Mein Tipp zur Ersten Hilfe bei einem Fieberkrampf:
Praktischer und schneller sind Essigstrümpfe gemacht. Bereiten Sie aus 400 ml Wasser und 100 ml Apfelessig ein laukaltes Essigwasser (Zimmertemperatur). Legen Sie Baumwollkniestrümpfe hinein, die Sie Ihrem Kind nach dem Auswringen anziehen. Wickeln Sie die Beine dann in zwei bis drei dicke Handtücher ein. Die Essigstrümpfe werden nach 45 bis 60 Minuten wieder ausgezogen und können zwei- bis dreimal täglich angelegt werden.
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Oftmals kann man den Beginn einer Krankheit an einer erhöhten Temperatur feststellen und, wenn der Verdacht besteht, dass ein Infekt im Anmarsch ist, sollte man erst einmal Fieber messen...

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Kommentare zu "Fieberkrampf beim Kind: Das müssen Sie jetzt tun!"

  • volpe schreibt am 07.10.2016

    Hallo meine Lieben, mir geht es leider ganz gleich wie vielen von Euch, interessant war aber auch die Meldung über den Blutzucker oder Unterzucker, denn das hörte ich auch schon von einigen Anderen, werde meine Tochter darauf mal austesten lassen. Bei uns hat alles erst seit der ersten Impfung angefangen. Sie hatte auch kein Fieber als sie schlafen ging, danach schrie sie furchtbar und wir fanden sie..wie alle anderen eben ihre Kinder finden. Es ist wirklich ifurchtbar, allerdings las ich bezügl. der Sechsfachimpfung, dass sie der Auslöser für die unerklärbaren Fieberkrämpfe seien sollen!
    Ich bin wirklich keine die sehr gerne Negativ denkt, doch dieser Artikel schreibt über unser Problem und dass er schon lange vom Markt genommen werden müsste weil sie das eben bei sehr vielen Kindern als unverträglich herausgestellt hat! Jetzt ist meine Frage, ja wir könnten jetzt klagen und so weiter aber das macht unsere Kinder auch nicht so schnell Gesund, wir und sie müssen damit leben, wenn wir Glück haben dann überleben sie es!Meine Frage gibt es ein gegen Mittel! Ohne Nebenwirkungen! lg und alles Liebe an alle Anderen die wissen wie schlimm es ist machtlos neben seinem Kind zu sein!
  • alexandra schreibt am 23.03.2016

    Hallo mein kind ist ein jahr und 4 monate und sie hatte auch einen fiebekrampf es ist wirklich ein schock und ich dachte mein kind stirbt alles schreiben hier das ein fieber krampf harmlos ist so ein fieberkrampf kann schlimm enden
    So war es auf jeden fall bei meinen bruder gewesen: (
    Mein kind hat gezuckt augen waren an einer stelle die lippen waren blau dann dazu ein blaues gesicht und sie hatte 10 min nicht mehr geatmet es war so furchbar
  • Anja Ehrenberg schreibt am 09.07.2015

    Hallo

    mein sohn hatte innerhalb einen tag 2 fieber Krämpfe... es ist sehr schlimm zu sehen das etwas nicht stimmt. Schock ist zu milde ausgedrückt. Hab das vorher nie erlebt. Ich weiss zwar das man beruhigend wirken soll und erste hilfe aber ganz ehrlich...die angst bleibt. Es ist mein kind und werde immer besorgt sein. Kann es sehr gut nach empfinden. Als wenn mein kind stirbt keine luft bekommt als mutter bist du hilflos dabei...und bekommst selbst weiche knie.
  • Familie I. schreibt am 09.01.2015

    Hallo,
    mein Sohn, 2 Jahre, hatte in einem Jahr 4x Fieberkrämpfe von je ein paar Minuten gehabt. Diesjahr gleich zwei hintereinander innerhalb von 24 Stunden und dann 2 Tage durchfiebern im Krankenhaus. Insgesamt 6 Fieberkrämpfe und jedesmal nimmt mich das so dermnaßen mit, obwohl ich weis, dass diese ungefährlich sind. Und so sehr ich mich zusammenreisen wollte, um abzuwarten und nicht gleich den Krankenwagen zu rufen, konnte ich nicht lange dabei zusehen. Ich hatte Angst, furchbare Angst, nicht zu beschreibende Angst. Hätte er das Atmen aufgehört, wär ich total in Panik verfallen. Panik ist wahrscheinlich noch viel zu milde ausgedrückt. Innerlich sterben, selbst ein schock erleiden. Da können die mir noch so oft sagen, dass es schlimmer aussieht als es ist und dass es ungefährlich sei. Wir tasten schon regelmäßig seine Stirn ab um vorbereitet zu sein auf den nächsten Fieberkrampf.
    Ich glaub ich hab das gebraucht mich hier einfach mal mitzuteilen.
    Was bleibt ist die Angst...hoffentlich unbegründet.

    Gruß
    Familie I.
  • Heike schreibt am 12.12.2014

    Mein Sohn (fast schon 8 Jahre alt) und ich bekamen in der Nacht von Montag auf Dienstag Magendarm Grippe. Im Laufe des Tages stieg die Temperatur meines Sohnes auf 38,5 Grad an. Da der erste und bis dato letzte Fieberkrampf bereits 5 Jahre zurück lag (die Notfall-Zäpfchen waren bereits abgelaufen und vor drei Wochen entsorgt), habe ich mir keine Sorgen gemacht. Ich war nicht im gleichen Raum mit meinem Sohn. Eine Freundin stand gerade vor der Tür. Als ich ein Röcheln gehört habe, bin ich schon panisch zu ihm gerannt. Er lag auf der Couch und war blau angelaufen, hatte Schaum vor dem Mund. Sein Körper war stocksteif. Die Augen waren verdreht. Weder hörte ich ein Röcheln noch eine Atmung.
    Ich schrie nur meine Freundin an, dass sie den Notarzt rufen solle. Ich machte eine Mund zu Mund Beatmung. Danach fingen die Zuckungen an. Nach etwa 10 Minuten hörte dieser Krampf auf und mein Sohn machte sich nass. Als ich ihn trocknete und ihm eine saubere Decke geben wollte, fing er erneut an zu krampfen. Dieser Krampf dauerte insgesamt ca. 5-10 Minuten an, war aber nicht so heftig wie der vorherige. Wir waren bis Donnerstag im Krankenhaus und das EEG zeigte glücklicherweise keine Epilepsie typische Veränderungen. Dennoch... die schon längst abgelegte Angst vor Fieber ist nun wieder da. Ich hoffe nur, dass es zu keinem weiteren Krampf mehr kommen wird und falls doch, dass ich nicht so hysterisch reagiere.
  • Mona schreibt am 11.07.2014

    Hallo zusammen!
    möchte meine Erfahrungen mit euch teilen.

    Es sieht schlimmer aus als es ist!

    Ohne das Thema jetzt runterspielen zu wollen ich weiß wie furchtbar es ist das eigene Kind mit den Augen verdreht und krampfend zu sehen, und auch ich hatte es schon mit der Angst zu tun.
    Aber ich will nur mal sagen, macht euch nicht zu viele Sorgen, es sieht zwar furchbar aus aber hat keine Spätfolgen! Ich hatte selbst häufig komplizierte Fieberkrämpfe, und bin trotzdem jetzt gesund und munter.

    Vorbeugen meist nicht möglich:

    Wenn ein Fieberkrampf kommt dann Erfahrungsgemäß schnell und unerwartet, eben ließt man noch ein Buch vor im nächsten Moment krampft das Kind. Fiebersenkende Medikamente sind dann schon zu spät denn so schnell wies steigt sinkt es meistens auch wieder es gibt sogar Meinungen die sagen keine Fiebersenkende Medikamente geben, lösen den Krampf sogar noch aus!
    Würde ich bei meinem Kind hohes Fieber 38+ feststellen würde ich auch ein Medikament geben doch so weit kommt es garnicht.

    Das beste ist einfach Ruhe zu bewahren und das Thema nicht so hochzuschaukeln denn im Endeffekt sind die Fieberkrämpfe harmlos auch wenn sie furchtbar aussehen.

    Ich wünsche allen betroffenen Eltern starke Nerven :)
    Liebe Grüße
  • Maria schreibt am 15.04.2014

    Hallo miteinander

    Ich muss hier auch mein erlebtes los werden,
    unsere Tochter 2 1/2 Jahre hat vor 4 Wochen auch einen Fieberkrampf alles begann damit das ich früher vom Kindergarten abholen musste sie hatte 38,3 ist ja kein Fieber dann hab ich sie zuhause gelassen sie trank normal und esset auch normal ich dachte bestimmt an nicht böses da des in dem Alter immer mal vorkommt das sie 3 Tage Fieber haben. Am nächsten Tag war auch alles gut sie war fit und abends dann so gegen 16 Uhr sagte sie Mama ich bin müde also hat sie sich hingelegt und während dem schlafen wurde sie immer mal wieder wach hat die Augen auf und hat sie wieder zu gemacht und dann kämm ich im Zimmer und sie hatte die Augen nach hinten gedreht also sah Mann nur die Weisen Polypen ich hab nach ihr geschrien aber keine Reaktion mein Mann nah sie dann hoch und sie war schlapp ohnmächtig er sagte dann auch zu mir ruf sofort den Krankenwagen ich war so in Panik das ich das nicht hinbekam mit dem Anrufen nie wieder 110 wählen Warteschleife mit Music das war des was ich gebraucht habe jawohl:-) dann habe ich sie genommen und bin ohne Schuhe ins Auto und wir sind ins Krankenhaus gefahren naja den Rest kennen die meisten ja wir waren eine Woche im Krankenhaus da sie nicht wüsten und immer noch nicht Wissen von das es gekommen ist der Fieber im Krankenhaus hätte sie auch fast einen bekommen die Schwester hat es gleich gesehen und ihr Paracetamol gegen ich konnte lande nicht darüber berichten ohne zu weinen ich wünsche das niemandem nicht mal meinen schlimmsten fein zu uns hieß es wir können bis zum 7 Lebensjahr damit rechnen und das diacepam haben wir auch zuhause wobei unser Kinderarzt gesagt hat das das Medikament nicht wirken muss man weis es nicht ich wünsche mir das ich es nie wieder sehen muss es gibt nichts schlimmeres glaube ich so das musste jetzt raus
  • Sepp schreibt am 24.03.2014

    Hallo zusammen,
    leider hat unsere Prinzessin heute das gleiche durchleben müßen, ich wünsche diese Erfahrung keinem Elternteil(muß mir das jetzt von der Seele schreiben da meine beiden Mädels im KKH sind,
    Sie hat mit gut 40 Grad angefangen um Mitternacht, hatte dann mehrfach sich übergeben und ein wenig gedöst. Am Morgen war die Flasche wieder nur kurzer Besucher das Magens. Aber beim Frühstücken war alles ok. auch die Temp war bei gut 38 Grad.
    Als sie dann bei mir auf dem Arm einschlief war alles gut, dann kamen Zuckungen, desorientierung und das aussetzen der Atmung, ich wusste mir nich anders zuhelfen als meinen Finger in den Mund zustecken und sie zu beatmen, sie kam wieder zusich, da war auch der Notarzt da. Jetzt scheint es ihr wieder gut zugehen aber das Gefühl es wieder zuerleben bleibt, sie ist jetzt 25 Monate alt und ich hoffe es nie wieder zuerleben
  • Bine schreibt am 11.03.2014

    Unser Sohn zwei J. zwei Monate hatte am Wochenende den 2. Fieberkrampf.
    Unser Kinderarzt hat uns jetzt Prophylaktisch Diazepam Tropf verschrieben Die wir ihm immer bei einem Infekt mit leichter Temp. geben sollen mind. 24 Std nach dem er Fieber frei ist. Ist das gut. diazepam find ich echt ein Hammermedikament
    Ist das sinnvoll?
    Hat jemand schon erfahrung damit?
  • Silke J. schreibt am 17.02.2014

    Hallo,
    unsere Tochter ist im Januar diesen Jahres 3 Jahre geworden. Ihren ersten Fieberkrampf hatte sie mit 1 Jahr und 9 Monaten. Der war ziemlich heftig und wir wussten auch gar nicht was los war. Sie fing nach dem Krampf nicht wieder an zu atmen, sodass wir sie wiederbelebt haben. Wir fühlten uns gut aufgeklärt und konnten nach 2 Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Letzte Woche Dienstag, also 1 Jahr und 4 Monate später, hatte sie ihren 2. Krampf. Wir haben alle sofort reagiert, sie auf den Boden gelegt, Nucki aus dem Mund und abgewartet. Nach 2,5 Minuten habe ich ihr dann Diazean rektal verabreicht. Sie ist total blau angelaufen. Ich habe ihr immer Luft ins Gesicht gepustet und meine Hand auf ihren Bustkorb gelegt um zu prüfen ob ihr Herz weiter schlägt. Obwohl wir es schon mal durchgemacht haben, war es doch wieder ein schreckliches Erlebnis. Man kann nur danebensitzen und hoffen das es bald aufhört. Dann sind wir mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren. Das komische finde ich ist, dass uns immer gesagt wurde, ein Kampf tritt nur dann auf, wenn das Fieber schnell ansteigt. Sie hatte nun aber schon seit 3 Tagen hohes Fieber immer über 39,5 ° und ich habe es nicht runter bekommen. Dienstag Morgen war ich noch beim Kinderarzt und der winkte auch ab, weiter machen wie bisher, inhalieren und aussitzen. Seine Aussage: nach 3 Tagen so hohen Fiebers kommt kein Krampf mehr. FALSCH. Wir wurden eines Besseren beleert. Ich habe gelesen, dass es auch mit Unterzuckerung zu tun haben kann. Denn als unsere Tochter damals geboren wurde war sie am 3. Lebenstag total lurig. Ich habe die Schwestern mehrfach darauf hingewiesen und es wurde nur gesagt ja nach dieser schweren Geburt usw. mit der PDA usw. ist sie halt kaputt. Nachts hatte ich dann den Oberartzt der Kinderintensivstation vor meinem Bett stehen, der mir sagte sie hätten meine Tochter mit auf die Intensivstation genommen, da sie einen sehr niedrigen Zuckerwert hat. Er lag bei 21 und ab 20 könnte da im Gehirn was passieren. Ist doch toll oder? Ich vermute das es daher kommt, denn in unseren Familien liegt es nicht.
    Wollen wir mal hoffen das wir nicht so schnell wieder ins Krankenhaus müssen. Habe aber auch immer Handy und Diazepan in der Tasche. LG Silke
  • Maik schreibt am 19.12.2013

    Hallo,

    ich habe den Horror (so sehe bestimmt nicht nur ich so einen Krampf) gestern Abend bei meiner 8 Monate alten kleinen Prinzessin. Hat ganzen Tag keinerlei Anzeichen gemacht, normal geschlafen war dann halbe Std. wach und meine Frau wollte sie gerade anlegen zum Trinken, hatte vorher bissel gequengelt. Dann ging es auch schon los, meine Frau brüllte plötzlich nach mir ich drehte mich nur rum und sah meine kleine da in dem Arm zuckend liegend mit starrem blick. Nahm sie dann nur noch hoch drehte sie auf den Bauch auf meinem Arm und klopfte aufn rücken da ich erst gedacht hatte sie hätte sich verschluckt, Atmung war zwar da aber ganz wenig. Ging ungefähr 1-2 Min ( eine Ewigkeit für die Eltern ) Da hab ich auch gedacht das mir mein Kind in Arm weg Stirbt und mann steht hilflos da und kann nix machen. Das ist das Schlimmste Erlebnis was ich je hatte und auch nie wieder haben möchte, hatte wirklich Totes angst um sie. Krankenwagen kam dann da war sie aber schon wieder da , haben sie dann mit genommen und da ist sie nun seit gestern Abend mit der Mama und muss auch noch bis morgen drin bleiben, bis jetzt aber zum Glück keine weiteren Anfälle mehr. Meine Frau hatte sowas wo auch mit fast dem gleichen Alter und später nochmal, Ärztin meinte aber das wäre egal. Ach so uns kam sie übrigens vorher nicht Fiebrig vor danach hatte sie 38,7 C aber auch mit viel Gebrülle dabei.

    Ich wünsche sowas keinem mal durchzumachen ist wirklich der Horror pur.
  • Anonym schreibt am 05.11.2013

    Bei uns ist es schon 15 Jahre her, dass meine Tochter einen Fieberkrampf hatte. Der Krampf trat ein, nachdem ich ihr Paracetamol gegeben hatte und zwar sofort danach. Ich denke, dass das Paracetamol erst den Krampf ausgeloest hat. Es war schrecklich. Wir sind sofort ins Krankenhaus gefahren, weil wir dachten, sie ist tot Es hat Stunden gedauert, bis sie wieder wach wurde. Ich denke, man sollte nicht zu lange warten, bevor man ein fiebersenkendes Mittel gibt. Kinder fiebern zu lassen ist wohl nicht immer die richtige Methode. Lieber schneller zum Arzt gehen. Meine Tochter ist heute total normal aber sie hat eine Schwaeche mit Mathematik und ich frage mich, ob das vielleicht daher kommt.
  • Roland Schöffel schreibt am 05.11.2013

    Hallo
    Wir haben zwei Töchter,die große wurde im September fünf, die zweite ist eineinhalb Jahre.
    Bei unserer ersten Tochter fingen die Krämpfe mit 14 Monaten an.
    am Anfang häufiger immer mit Fieber.
    Doch es kam auch vor das sie keinerlei Anzeichen für Temperatur anstieg hatte,sprich Fieber,auch nicht messbares,wir haben es täglich mehrmals kontroliert,und trotzdem ohne Fieber krampfte sie,das Fieber kam danach.
    Sie hatte heute Nacht ihren neunten Krampfanfall,wir verabreichen dann Diazepan rektal.
    Wir haben immer Notarzt und Krankenwagen gerufen.
    Also in unserem Fall können wir nicht sagen das immer Fieber am Anfang mit im Spiel ist,auch nicht das es zu kontrolieren ist,das geht nicht.
    Fakt ist Die Krämpfe kommen so schnell das die betroffenen Eltern gar nichts tun können dagegen.
    Bei uns iss es einfach so,das wir unsere Wohnung nicht verlassen mit den Kindern ohne Handy und ohne Diazepam.
    Die zweite kleiner Tochter hatte bis dato noch keine Kämpfe,
    wir sind der Meinung das man in solchen Fällen einfach keine Rat geben kann,weil jeder auch wir Hilflos zusehn trotz Verabreichung Diazepam wie sein Kind krampft und das iss das schlimmste was Eltern passieren
    kann.
    Wir haben in den neun Fällen unserer Tochter jetzt so viele Meinungen von Ärzten gehört,das wir gar nicht wissen was wir glauben sollen,denn jeder Arzt erklärt es anders.
    Aber was wir tun,Wir danken Gott oder irgendeiner Kraft die nicht zulässt das bei den Krämpfen unserer Tochter irgendwas im Gehirn Passiert oder zerstört wird.
  • Gabriele schreibt am 13.10.2013

    Hallo, meine Tochter (5) hatte am Wochenende ihren ersten Fieberkrampf. Sie zuckte während dem Fiebermessen zusammen, verdrehte die Augen und reagierte nicht mehr. das Fieber war bei 40,6. Ich rief meinen Mann und auf einmal wurde mein Kind starr und Bewusstlos. ich alarmierte den Notruf. in dem Moment wurde sie blau und sackte zusammen wie ein nasser Sack. Sie hörte auf zu atmen. Ich dachte sie ist tot. Ich hatte noch nie in meinem Leben solche Angst. Mein Mann hat sie sofort beatmet un sie kam zurück. Der Notarzt kam dann auch und der Krankenwagen nahm uns dann mit. Wir waren die Nacht auf der Kinder intensiv und sie wurde am Monitor überwacht. Für den Nächsten Anfall habe ich ein Medikament mitbekommen, das wir hoffentlich nicht brauchen werden. So ein Horror wünsche ich niemand. Viele Grüße. G.W.
  • Angelo schreibt am 29.08.2013

    schaut auf wikipedia.de da ist es gut beschrieben.
    wie schon einer erwähnt hatte, es bringt nichts im voraus zäpfchen zu geben, weil es mit dem fieber an sich nichts zu tun hat. meine hatte schon innerhalb 4 monate 2 krämpfe, davon der letztere heftiger. tatsache ist das dies durch ein vermutlicher gen defekt ausgelöst wird. meine frau und ich hatte als kinder dasselbe.
  • Anonym schreibt am 23.05.2013

    Ich habe heute gedacht, mein Enkel (2 Jahre) stirbt mir in den Armen.
    Er hatte seit letzter Nacht hohes Fieber das nicht sinken wollte. Morgens rief meine Schwiegertochter beim Kinderarzt an. Die Sprechstundenhilfe sagte, sie müssen mit einer Wartezeit von zwei bis drei Stunden rechnen. Sie versuchte es darauf hin mit Wadenwickel. Es halfen keine Zäpfchen und auch keine Wadenwickel. Als mich meine Schwiegertochter mittags anrief und sagte, er liegt seit einer halben Stunde apathisch auf der
    Couch, bewegt sich nicht und reagiert auf Nichts schlug ich vor ins Krankenhaus zu fahren. Halbe Stunde später saßen wir im Auto und wollten ins Krankenhaus. Doch plötzlich war das Fieber gesunken und mein Enkel hatte sogar eher schon kalte Hände. Was jetzt? Also fuhren wir zum Kinderarzt. Dort wurde ihr gesagt, sie soll in einer Stunde wiederkommen. Was machen wir jetzt die Stunde? Wir fuhren vor einen Supermarkt und meine Schwiegertochter wollte für den Kleinen kurz eine Kleinigkeit zu essen holen, weil er "Hunger" sagte. Ich richtete meinen Rückspiegel im Auto so, dass ich ihn sehen konnte. Ohne Vorwarnung fing er an zu krampfen. Grausam. Wie eine Holzpuppe schlug er die Augen und den Mund auf und zu. Gleichzeitig bewegte sich sein Köpfchen vor und zurück und auch die Arme und Beine. Er atmete nicht mehr. Speichel lief ihm aus dem Mund und er lief blau an. Ich riss ihn aus dem Auto, pustete in sein Gesicht (Augen) und klopfte ihm auf den Rücken. Gott sei Dank waren wir in der Öffentlichkeit. Der Krankenwagen war sehr schnell da und über die Info des Einkaufszentrums wurde nach einem Arzt gesucht, eine Ärztin war sehr schnell zur Stelle. Der Krampf hat einige Minuten gedauert, gefühlte Ewigkeit. Ich verstehe nicht, wenn ein Kind nicht mehr atmet, das angeblich keine Lebensgefahr bestehen soll. Mein Enkel ist im Krankenwagen noch zwei Mal für kurze Zeit in Ohnmacht gefallen. Zurzeit sieht alles wieder normal aus und er bleibt mit seiner Mutter die Nacht im Krankenhaus. Ich danke Allen für die Hilfe und wünsche Niemandem so etwas zu erleben.
  • Lisa schreibt am 15.03.2013

    Also unser Kind hatte es jetzt zum zweiten mal.. Gott sei dank waren wir schon im Krankenhaus als er den Anfall bekam da er mir davor schon zweimal umgekippt ist. Er lief Blau an und bekam keine Luft mehr die mussten ihm eine Sauerstoffmaske aufsetzen. Sowas könnte ich zu Hause nicht außerdem hatte er Schaum vorm Mund. Ich hatte nie fieberkrämpfe und der Vater auch nicht allerdings hatte dieser ein Schwäche Form von Epilepsie. Ich weiß nicht wirklich ob ich den Ärzten noch Glauben soll das das alles normal ist.
  • Familie S schreibt am 20.02.2013

    ansich gut geschrieben ABER man kann keinen Fieberkrampf vorbeugen. Es gibt viele Kinder, auch meins was schon bei 38,2°C einen Krampf erlitt. Viel wichtiger ist wie schnell das Fieber ansteigt. Daher kann man eben nicht einfach sagen- tritt ab 39°C auf!!! Viele Kinder haben daher schon Anfälle bevor das erhöhte Körpertemperatur überhaupt als Fieber bezeichnet werden kann. Wieso raten sie Eltern Fieber messen, Paracetamol geben???

    Sicherlich wir mein Kommentar nicht freigeschalten- weil er eben mal nicht 100% positiv ist. Aber es ist auch nicht zwingend nötig den Kommi freizusschalten, sondern wohl eher sich nochmals etwas mit dem Thema zu befassen und die weniger richtigen Stellen im Text auf neuen wissenschaftlichen Stand zu bringen. Ich hoffe dies sehr, denn die Eltern, die sich auf ihre Seite verirren, denken richtig beraten zu werden. Schade eigentlich und echt blöd für die Betroffenen - oder???

    Grüße
    Familie S
  • Anonym schreibt am 09.07.2012

    ausgezeichnet beschrieben - genau was uns (mehrere) Ärzte ebenfalls erklärten... gut, dies vor dem \"Ereignis\" zu wissen - ansonsten allen: ruhig Blut...
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