Kommentare:
© Monkey Business - Fotolia.com

Keine Angst vor Fieber bei Kindern: Das richtige Medikament kann helfen

Fieber bei Kindern

Heiße Stirn, rote Wangen und glasige Augen – Kinder neigen bei Infekten schnell zu Fieber. Häufig reichen Wadenwickel und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr aus, um leichtes Fieber bei Kindern zu senken. Doch bei starkem Fieber bleiben oft nur Medikamente, um das Fieber nachhaltig zu senken. Lesen Sie in diesem Beitrag, was Sie bei fiebersenkenden Medikamenten für Kinder beachten sollten.  

Expertenrat von 

Wenn die Kleinen fiebern, geht es den Eltern manchmal schlechter als den Kindern selbst. Die Sorge über die steigenden Temperaturen auf dem Thermometer kann beängstigend sein – doch die Hitze hat einen weitreichenden Sinn. Wenn eine leichte Erkältung Ihres Kindes plötzlich in einen heftigen Infekt umschlägt, geht dieser meist mit Fieber einher. Dieses dient dazu, die Viren im Körper abzutöten und die Selbstheilungskräfte Ihres Kindes anzuregen. Schlaf, viel ungesüßte Flüssigkeit und Hausmittel wie Wadenwickel können Ihrem Kind während des Fiebers helfen und sind belastungsarm für den kleinen Körper. Steigt das Fieber jedoch weiter stark an oder verschlechtert sich der Gesundheitszustand des Kindes zusehends, sollten Sie immer einen Arzt konsultieren, da das Internet und Allgemeinwissen nie eine Garantie für eine gute Behandlung des Kindes sind!

Die Medikamentengabe sollte stets gut überlegt sein

Da jedes Kind anders auf Fieber reagiert, sollten Sie die Gabe von Medikamenten immer vom Allgemeinzustand Ihres Kindes abhängig machen. Während der kleine Dreijährige auch mit 39 Grad Fieber noch putzmunter mit seinen Autos spielt, kann sich eine Sechsjährige schon bei 38,5 Grad Körpertemperatur sehr schlecht fühlen. Wenn Sie sich als Eltern unsicher sind, ab welchem Moment die Medikamentengabe angebracht ist, sollten Sie Ihren Kinderarzt kontaktieren und sich Hilfe holen. Empfiehlt Ihr Arzt die Verabreichung eines Fiebersenkers, so kann das Medikament umgehend gegeben werden. Fiebermittel sollten jedoch nie leichtfertig verabreicht werden, da sie über die Niere und die Leber abgebaut werden und dies eine Belastung für den kindlichen Körper bedeuten kann. Auch der Selbstheilungsprozess wird kurzzeitig unterbrochen, was bei einem leichten Fieber nicht immer nötig ist.

Paracetamol und Ibuprofen sind die gängigsten Fiebersenker

Bei starkem Fieber empfehlen Kinderärzte meist die Gabe von Medikamenten, die auf den Wirkstoffen Paracetamol oder Ibuprofen basieren, da sie zu den gängigsten Schmerz- und Fiebermitteln gehören. Die Menge der Gabe wird anhand des Körpergewichts des Kindes berechnet und sollte nie überschritten werden. Während bei Ibuprofen die tägliche Dosis höchstens 20 bis 30 mg pro Kilogramm Körpergewicht betragen darf, dürfen dem Kind nicht mehr als 50 mg Paracetamol pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden. Sie finden weitere Informationen zum Medikament z. B. bei Netdoktor.de und können dort mehr über die Wirkungsweise und die Einnahmevorgaben des Fiebersenkers nachlesen. Die Packungsbeilage des Medikaments sollte dennoch immer beachtet werden, um Gesundheitsschädigungen des Kindes zu vermeiden.

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Keine Angst vor Fieber bei Kindern: Das richtige Medikament kann helfen"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Fieber" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Fieber" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?