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Familienarzt
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Hat Ihre Familie den richtigen Arzt?

7 Tipps, um den richtigen Familienarzt zu erkennen

Sorgt sich Ihr Hausarzt wirklich um Ihre Familie oder behandelt er sie bloß? Über den Nutzen eines guten Arzt-Patienten-Verhältnisses sprachen wir mit einem Mediziner, der auf 40 Jahre Erfahrung zurückblicken kann. 

Expertenrat von 
Dr. Dietmar Kowertz, Verbraucherschutz-Experte

Der richtige Arzt: menschlich und nahbar

Ein offenes und intensives Verhältnis zwischen Arzt und Patient nimmt Ihrer Familie nicht nur einen Großteil ihrer Sorgen, die sie im Zusammenhang mit ihren Erkrankungen, Impfungen oder Verletzungen hegt, sondern verbessert auch die Wahrscheinlichkeit einer optimalen medizinischen Versorgung Ihrer Familie und damit Heilung, weiß Professor Bernard Lown, emeritierter Kardiologe der Harvard University, Boston. Er nennt sieben Merkmale, an denen Sie und Ihre Familie erkennen können, ob Sie sich für den richtigen Arzt entschieden haben:

Tipp 1: Massenbetrieb? Ihre Familie wird gleich in den Untersuchungsraum geführt und gebeten, sich „schon mal frei zu machen“, der Arzt käme gleich. Hier sind Sie mit Ihrer Familie mit Sicherheit in eine „Patienten-Mühle“ geraten, in der der Einzelne nichts und die Masse alles ist. Wenn Ihre Kinder und Sie zum ersten Mal zu Ihrem Arzt in die Sprechstunde gehen, sollte am Anfang ein ausführliches Gespräch stehen. Das erste und vornehmste Ziel des Arztes sollte sein, Sie und Ihre Familie zu beruhigen. Und das gelingt in einem persönlichen Gespräch allemal besser, als halbnackt, zitternd und nebenher während einer Untersuchung.

Tipp 2: Wertschätzung? Der Arzt stürmt herein, murmelt eine Begrüßungsformel, schaut Sie und Ihre Kinder kaum dabei an und bittet Ihre Familie, Platz zu nehmen. Ihr Arzt sollte Sie mit Handschlag begrüßen und verabschieden. Ein Handschlag ist ein kleiner, aber bezeichnender Beweis der Anerkennung und des Respekts für Sie und Ihre Familie.

Tipp 3: Pünktlichkeit? Sie sind für 14 Uhr bestellt, müssen aber bis 15:30 Uhr warten. Das ist ungehörig und respektlos. Ihr Arzt sollte sich durch Zuverlässigkeit auszeichnen. Als Patient „entschuldigt“ man seine eigene Wartezeit meist damit, dass der Arzt wohl einen Notfall behandeln musste. Doch das ist in den seltensten Fällen die Ursache für sein Zu-spät-kommen. Meist liegt es an schlechtem Management, Überbuchung oder gar Arroganz. Arroganz gegenüber der Tatsache, dass auch der Patient seine Zeit nicht gestohlen hat, sondern – sofern er berufstätig und nicht krankgeschrieben ist – diese Zeit irgendwann nacharbeiten muss. Sie haben ein Recht darauf, sich über diese Respektlosigkeit zu beschweren.

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