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Kind mit Wachstumsschmerz
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Aua, mein Bein! Wachstumsschmerzen sollten Sie ernst nehmen

Wachstumsschmerzen bei Kindern

Wenn Ihr Kind über Schmerzen klagt, steckt in vielen Fällen nichts Ernsthaftes dahinter. Die häufig auftretenden Wachstumsschmerzen können Sie selbst mit natürlichen Mitteln wirksam behandeln. Doch in manchen Fällen ist eine sofortige Behandlung erforderlich. Unser Beitrag liefert Ihnen die nötigen Informationen über Wachstumsschmerzen bei Kindern und ihren typischen Symptomen. 

Expertenrat von 

Manchmal ist man unsicher, wenn die lieben Kleinen beim Spazierengehen plötzlich nicht mehr weiter wollen, weil die Füße/Beine „soo wehtun“. Wollen sie nur getragen werden oder steckt wirklich etwas dahinter?

In diesen Fällen empfiehlt sich erst einmal ein Blick auf Füße, Strümpfe und Schuhwerk:

Ist ein Strumpf herunter gerutscht und drückt? Ist gar schon eine Blase entstanden? Drückt der Schuh oder sitzt er zu locker? Im zweiten Fall haben die Kleinen keinen Halt darin und die Fußmuskulatur ist schnell überanstrengt. Sind Aufschürfungen oder Rötungen (z. B. Druckstellen) zu sehen?

Leider ist die Ursache von Schmerzen in den Beinen nicht immer so klar.

Diese Ursachen von Wachstumsschmerzen sollten Sie kennen

Knochen- oder Gelenkschmerzen und Gelenkschwellungen sind ernst zu nehmende Symptome. Häufig sind folgende Ursachen:

  • Verletzungen wie Prellungen, Bänderdehnungen oder Blutergüsse
  • Fehl- und Überbelastung
  • „Hüftschnupfen“ (Coxitis fugax)
  • Wachstumsschmerzen.

Glücklicherweise selten sind die folgenden ernsthaften Ursachen wie

  • Gelenkentzündungen im Rahmen von Infektionen (z. B. bei Borreliose, nach Darm- oder Harnwegsinfekten)
  • eitrige Gelenk- oder Knochenentzündung
  • dauerhafte Gelenkentzündung (z. B. kindliches Rheuma)
  • Durchblutungsstörungen (z. B. Hüftkopfnekrose)
  • Immunerkrankungen, Bluterkrankungen oder Gerinnungsstörungen Tumorerkrankungen.

Wachstumsschmerz: Wann müssen Sie zum Arzt?

Grundsätzlich sollten Sie Klagen Ihres Kindes über Schmerzen immer ernst nehmen! Akut auftretende Schmerzen sind häufig durch Verletzungen beedingt. Sie sollten mit Ihrem Kind zum Arzt, um nichts zu übersehen. Das gilt insbesondere dann, wenn

  • eine Gelenkschwellung oder ein größerer Bluterguss sichtbar ist,
  • eine größere blutende Wunde vorliegt,
  • die Sensibilität eingeschränkt ist (Ihr Kind spürt nicht mehr, wenn Sie es leicht in die große Zehe zwicken oder es kitzeln),
  • Ihr Kind nicht mehr auftreten kann oder
  • schon die passive Bewegung (wenn Sie das Bein Ihres Kindes bewegen) schmerzhaft ist.

Auch bei folgenden Symptomen ist ein sofortiger Arztbesuch angezeigt:

  • anhaltende oder wiederholt auftretende Schmerzen in einem oder mehreren Gelenken,
  • Überwärmung oder Schwellung in einem oder mehreren Gelenken,
  • Humpeln oder Bewegungseinschränkung in einem oder mehreren Gelenken,
  • Gelenkbeschwerden, die mit Fieber einhergehen.
Wichtig bei Wachstumsschmerzen:
Auch wenn Wachstumsschmerzen häufig vorkommen und harmlos sind: Hinter den wiederholt auftretenden Schmerzepisoden Ihres Kindes könnte trotzdem eine ernsthafte Ursache stecken! Wachstumsschmerzen sind eine so genannte Ausschlussdiagnose. Das heißt, dass zuerst andere, ernste Ursachen für die Schmerzen ausgeschlossen werden müssen. Lassen Sie Ihr Kind also unbedingt vom Arzt untersuchen, wenn die nächtlichen Schmerzen länger als zwei Wochen anhalten

In manchen Fällen kann der Kinderarzt nicht mehr weiterhelfen, dann muss ein Spezialist  eingeschaltet werden. Besonders erfahren in der Diagnostik und Therapie orthopädischer Erkrankungen bei Kindern sind spezielle Kinderorthopäden. Unter www.kinderorthopaedie.org im Bereich „Mitglieder“ können Sie eine Liste von kinderorthopäden in ganz Deutschland abrufen. Unter www.medknowledge.de/klinik-arztsuche/kinder/kinderorthopaedie.htm  finden Sie mehrere  Kinderorthopädische Kliniken mit Auflistung der jeweiligen Behandlungsschwerpunkte und weiterführende Links.

Typisch für Wachstumsschmerzen: Die nächtliche Plage

Treten bei Ihrem Kind immer wieder mal Schmerzen in den Beinen zur abendlichen Bettgehzeit oder auch mitten in der Nacht auf, sodass es davon aufwacht, handelt es sich meist um Wachstumsschmerzen. Die Schmerzen halten etwa 10 bis 15 Minuten, seltener auch mehrere Stunden an. Sie betreffen beide Beine, treten aber nicht unbedingt gleichzeitig auf. Am häufigsten schmerzen die Unterschenkel oder die Kniegelenke, jedoch können auch Oberschenkel oder Füße betroffen sein. Am folgenden Tag ist Ihr Kind typischerweise wieder quietschvergnügt und völlig schmerzfrei. Auch sind niemals irgendwelche äußeren Anzeichen wie Schwellungen oder Überwärmung eines Gelenkes zu beobachten.

Wachstumsschmerzen sind weit verbreitet: Ein Viertel bis die Hälfte aller Kinder zwischen drei und zehn Jahren leidet daran, oft zwei- bis dreimal im Jahr während einiger Wochen. Daher ist es erstaunlich, dass es in den Lehrbüchern der Kinderheilkunde so wenig Informationen darüber gibt.

Folglich hat auch so mancher Kinderarzt keinen Rat für die geplagten kleinen Patienten und ihre mitleidenden Eltern – er kann lediglich beruhigen, dass die Schmerzen irgendwann von allein wieder verschwinden werden.

Gibt es wirklich Wachstumsschmerzen? Tut Wachsen tatsächlich weh?

Quatsch, normales Wachsen tut nicht weh, wiegelt so mancher Experte ab. Sonst müssten ja während des Wachstums auch andere Körperteile schmerzen. Ganz so einfach ist es aber nicht, denn es ist bekannt, dass in der Zeit, in der solche Schmerzen typischerweise auftreten, besonders die  Extremitäten wachsen. Dabei sind speziell die kniegelenksnahen Wachstumsfugen zu zwei Dritteln am gesamten Beinwachstum beteiligt – kein Wunder also, wenn dort besonders häufig Schmerzen auftreten.
Die genaue Ursache der Wachstumsschmerzen ist noch unbekannt. Vermutet wird eine Dehnung von Sehnen und Bändern, die nicht so schnell mitwachsen, wenn sich die Knochen während der nächtlichen Mini-Wachstumsschübe um 0,2 Millimeter pro Tag ausdehnen. Möglicherweise gehen die Schmerzen aber auch auf Überanstrengung oder eine Dehnung der schmerzleitenden Nerven in der nervenreichen Knochenhaut zurück.

Schüßler-Salze vertreiben die fiesen Wachstumsschmerzen

Wenn Ihr Kind abends oder nachts vor Schmerzen weint, braucht es als erste Hilfe viel Zuwendung und eine Wärmflasche auf die schmerzende(n) Stelle(n). Oft genügt das schon, um seine Schmerzen zu lindern. Wenn nicht, können Sie ihm mit einer der folgenden Maßnahmen sicher helfen:

  • Ein warmes Bad wirkt oft noch besser als eine Wärmflasche.
  • Erleichterung bringt auch eine sanfte, kreisende Beinmassage. Unterstützend können Sie dabei Johanniskrautöl (z. B. Jukunda-Rotöl) oder Arnikasalbe einmassieren.
  • Homöopathisch ist häufig Guaiacum D6 sehr hilfreich. Geben Sie Ihrem Kind abends 5 Globuli und, falls es aufgrund von Wachstumsschmerzen nachts aufwacht, ein bis zwei weitere Gaben nachts.
  • Erfolg versprechend ist auch eine Behandlung mit Schüßler-Salzen: Bei akuten Schmerzen geben Sie Ihrem Kind anfangs alle 15 Minuten, bei Nachlassen der Schmerzen bis zu ihrem Verschwinden dann stündlich 1 Tablette Calcium phosphoricum D6. Zur Vorbeugung können Sie mehrere Wochen lang täglich über den Tag verteilt 10 Tabletten Calcium phosphoricum D6 und 5 Tabletten Calcium carbonicum D6 geben. Reiben Sie Ihrem Kind abends vor dem Schlafengehen beide Beine mit Biochemischer Salbe Nr. 2 (enthält ebenfalls Calcium phosphoricum) ein und massieren Sie ihm eventuell die Beine anschließend noch für einige Minuten. 
  • Schmerztherapeuten der Vestischen Kinderklinik Datteln haben ein spezielles Stretching zur Dehnung der Oberschenkel- und Wadenmuskulatur entwickelt, von dem viele kleine Patienten sehr profitieren. 

Stretching gegen Wachstumsschmerzen

Stretching gegen Wachstumsschmerzen

Machen Sie die folgenden Übungen abends im Bett mit Ihrem Kind. Wiederholen Sie jede Dehnung 20-mal (oder so lange Ihr Kind eben mitmacht) und halten Sie sie jeweils für 10 bis 20 Sekunden. Die Dehnübungen sollen Ihrem Kind nicht unangenehm sein, daher bitte vorsichtig drücken!

  1. Ihr Kind liegt auf dem Bauch. Drücken Sie seine Fersen nacheinander in Richtung Po (siehe Abbildung 1).
  2. Ihr Kind liegt auf dem Bauch und streckt die Unterschenkel senkrecht nach oben, sodass seine Fußsohlen Richtung Decke zeigen. Drücken Sie nacheinander  mit der flachen Hand auf seine Fußsohlen und überstrecken Sie sie leicht nach unten (siehe Abbildung 2).
  3. Ihr Kind liegt mit gestreckten Beinen auf dem Rücken. Drücken Sie nacheinander seine Füße in Richtung Körper (siehe Abbildung 3).
  4. Ihr Kind liegt auf dem Rücken. Drücken Sie abwechselnd jedes der gestreckten Beine in Richtung Brust (siehe Abbildung 4).

Schmerzhaft, aber harmlos: der Hüftschnupfen

Der so genannte Hüftschnupfen (Coxitis fugax = flüchtige Hüftgelenksentzündung) ist die häufigste Hüfterkrankung im Kindesalter. Er tritt vor allem bei Kindern zwischen drei und acht Jahren auf, kann aber auch Kleinkinder betreffen. Jungen erwischt es häufiger als Mädchen.

Die genaue Ursache des Hüftschnupfens ist bislang unbekannt. Man vermutet, dass ein vorangegangener Virusinfekt (z. B. Erkältung oder Darminfekt) durch Immunprozesse zu einer vorübergehenden Entzündung der Hüftgelenkskapsel führt. Der betreffende Infekt kann zwei bis drei Wochen zurückliegen, sodass man sich nicht gleich daran erinnert.

Plötzlich mag Ihr Kind nicht mehr gehen, weil es starke Schmerzen in der Hüfte oder im Knie hat. Auch wenn ausschließlich das Hüftgelenk betroffen ist, treten die Schmerzen nicht selten im Knie auf. Manche betroffenen Kinder lassen sich oftmals aufgrund der heftigen Schmerzen nur noch tragen oder beginnen wieder zu krabbeln, andere hinken deutlich sichtbar. Die Beweglichkeit der erkrankten Hüfte mit Hüftschnupfen kann eingeschränkt sein, insbesondere das Einwärtsdrehen des Beines. Trotz der heftigen Schmerzen ist das Allgemeinbefinden des Kindes gut, es hat in der Regel kein Fieber.

Bitte gehen Sie immer zum Kinderarzt, um keine ernsthafte Erkrankung zu übersehen! Der Arzt kann durch eine Ultraschalluntersuchung feststellen, ob es sich tatsächlich nur um einen Hüftschnupfen handelt. Meist lässt sich – durch die Flüssigkeitsansammlung im Hüftgelenk – ein verbreiterter Gelenkspalt nachweisen.

Der Hüftschnupfen heilt ohne besondere Behandlung innerhalb weniger Tage folgenlos ab. Wichtig ist nur, dass Ihr Kind sich einige Tage lang schont und ruhig im Bett oder auf dem Sofa liegen bleibt. Daher kann es ungünstig sein, dem kleinen Patienten die Schmerzen mit einem Schmerzmittel zu nehmen. Tut nämlich das Bein nicht mehr weh, halten sich kleine Wirbelwinde natürlich nicht mehr ruhig.

Schmerzlindernd wirkt folgende Schonhaltung: Lassen Sie Ihr Kind auf dem Rücken liegen. Das  schmerzende Bein wird im Knie leicht gebeugt seitlich auf einem Kissen oder einer  zusammengefalteten Decke gelagert, sodass das Knie etwas nach außen zeigt.

Wichtig bei Hüftschnupfen:
Ein Hüftschnupfen sollte nach 10 Tagen abgeklungen sein. Ist das nicht der Fall, steckt oft etwas anderes dahinter! In Frage kommen unter anderem eine eitrige Hüftgelenksentzündung oder die nachfolgend beschriebene Hüftkopfnekrose. Auch ein kindliches Rheuma kann sich erstmals mit Beschwerden im Hüftgelenk äußern. Bestehen Sie auf einer diagnostischen Abklärung!

Absolut ernst: die Hüftkopfnekrose (Morbus Perthes)

Die Hüftkopfnekrose ist ein seltenes, aber schwerwiegendes Krankheitsbild, bei dem einer oder beide Köpfe der Oberschenkelknochen (auch als Hüftkopf bezeichnet) vermutlich aufgrund einer Durchblutungsstörung absterben. Am häufigsten sind Kinder im Alter zwischen vier und sieben Jahren betroffen, jedoch kann die Hüftkopfnekrose zwischen dem dritten und zehnten Lebensjahr beginnen. Jungen sind 4- bis 5-mal häufiger betroffen. Auf diese Warnzeichen sollten Sie achten:

  • Hinken
  • Schmerzen in der Hüfte
  • deutlich eingeschränkte Beweglichkeit der Hüfte (insbesondere sind das Einwärtsdrehen und Abspreizen des betroffenen Beins eingeschränkt)
  • Symptome bestehen über mehrere Wochen

Achtung: Eine eindeutige Diagnose kann anfangs trotz Röntgenbild oft nicht gestellt werden, weil sich die typischen Veränderungen im Röntgenbild häufig erst einen Monat nach Beginn der Beschwerden nachweisen lassen!

Der Verlauf vom Beginn bis zum Endstadium der Erkrankung beträgt mindestens zwei Jahre. Es besteht ein erhebliches Risiko für eine spätere Arthrose (Gelenkverschleiß) von bis zu 80 Prozent. Die Arthrosebeschwerden zeigen sich immer erst nach dem Abschluss des Wachstums. Bei jüngeren Kindern verläuft das Krankheitsbild allerdings oft günstiger.

Je nach Schweregrad der Erkrankung sind intensive Krankengymnastik (über Jahre hinweg),  entlastende Gehstützen oder auch Bettruhe erforderlich. Lässt sich damit die Zerstörung des Hüftkopfes nicht aufhalten, werden operative Maßnahmen erforderlich (eventuell sind sogar mehrere Operationen nötig).

Bezugsquellen: Die genannten Schüßler-Salze erhalten Sie rezeptfrei in der Apotheke, ebenso die homöopathischen Globuli, . Dort bekommen Sie auch Arnikasalbe und Jukunda-Rotöl.

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Kommentare zu "Aua, mein Bein! Wachstumsschmerzen sollten Sie ernst nehmen "

  • Simon schreibt am 27.02.2016

    Hallo Ich bin 12 Jahre alt und habe Oberschenkel schmerzen beim Laufen Ich leistungsportler und bin im Sport sehr fleißig kann mir jemand einen Tipp geben ?.
  • Verzweifelt :-( schreibt am 23.02.2016

    Hallo, mein Sohn ist 6 jahre alt und er klagt seit fast einem halben jahr über seine beine gelenke arme knie! Ich war schon oft bei Kinderarzt, denn er meinte nur es wären wachstumschmerzen! Kann ein Kind wirklich jeden Tag morgens mittags und abend vor schmerzen leiden?, und das nur wegen Wachstum? Also ich weiss nicht mehr weiter!! Meim sohn weint und sagt zu mir- ob er leben lang diese schmerzen haben wird:-( natürlich tröste ich ihm so gut es geht, aber naja funktioniert nicht angeblich.Ich habe ja auch alles versucht mit warme dusche oder massage... Für kurze zeit ist es gut aber dann...
    Die Schmerzen treten bei der Ruhephase meistens auf z.B. Morgens beim aufstehen, oder Mittags wenn er liegt am Sofa oder ins Bett geht?! Kann mir vielleicht jemand weiterhelfen???
    Danke
  • Lara schreibt am 25.01.2016

    Ich habe auch immer so starke bein schmerzen aber die meisten Ärzte sagen das sin wachstumsschmerzen aber einige Ärzte sagten es ist irgententwas anderes
  • coco schreibt am 15.10.2015

    Hallo, ich weiß nicht mehr weiter. Ich bin 11 Jahre und weiblich. Ich habe irgendwie alles zusammen. Ich habe meist Tag und Nacht Schmerzen. Manche Ärzte sagen, es liegt am Wachstum. Andere sagen, dass ich rheuma haben könnte.(die meisten aus meiner Familie haben so eine Krankheit.) und ganz andere schließen rheuma aus.
  • justi schreibt am 21.11.2014

    All die von Euch geschilderten Probleme kenne ich aus eigener, bzw. aus der Erfahrung mit meinem heute 11-jährigen Sohn:
    Als er gerade vier Jahre alt war, fingen die geschilderten Schmerzen an, mal im Knie mal in der Hüfte, dann wieder das ganze Bein.
    Fast ein ganzes Jahr lang sind wir von Arzt zu Arzt zu Orthopäden gepilgert. Die Diagnosen waren weitreichend: Hüftschnupfen, Wachstumsschmerz, fehlende sportliche Betätigung und noch einige andere Vermutungen wurden uns genannt.

    Nach einer ganz schlimmen Nacht mit einem 4-Jährigen, der vor Schmerzen weinte, habe ich einen letzten Versuch bei einem Kinderorthodäden unternommen.

    Nach einem Röntgenbild und MRT hatten wir dann endlich eine Diagnose: MORBUS PERTHES
    Leider zu spät, unser Sohn musste operiert werden und hat heute einen sehr langen Leidensweg hinter sich.
    Heute ist er wieder gesund.
    Ich schreibe diesen Kommentar, weil Kinder, die von Perthes betroffen sind, diese Diagnose oftmals zu spät bekommen und dadurch einen unnötig langen Leidensweg vor sich haben.

    Was ich heute anders machen würde?
    Auf ein Röntgenbild bestehen!!!
  • Karlotta schreibt am 09.05.2014

    Mein Sohn (9 Jahre) hat seit Monaten fast tgl. v.a. vor dem Einschlafen Schmerzen in den Kniekehlen. Können das Wachstumsschmerzen sein? Rheuma wurde per Blutbild ausgeschlossen. Massieren der Kniekehlen scheint zu helfen. Aber was beunruhigt ist, dass es seit Herbst 2013 fast täglich das Einschlafen beeinträchtigt.
  • manuela schreibt am 10.02.2014

    meine Tochter ist 15 Jahre alt und hatte letzte Nacht Wachstumsschmerzen, deshalb gab ich ihr eine Thermocreme zum einreiben und ein Dafalgan, weil ihre Schmerzen 10 Stunden anhielten doch danach war alles wieder gut
  • magdalena schreibt am 04.02.2014

    Mein sohn ist jetzt 5, und gerade eingeschlafen, weinen tut er nicht, oder selten aber ab und zu hat er schmerzen in den knien. Massieren hilft nur kurzfristig. Von unsere ärztin hab ich eine salbe bekommen die schmerzen lindert und wirkt entzündungshemend. Voreinen jahr ist bei erm boreliose festgestellt worden was wir auch in 2 wochen atibiotische behandlung in griff bekommen haben, jetzt sind das anscheinend wachstumschmerzen. Wärme hilft ganz bestimmt, viel zuwendung und massage. Die salbe hilft aber auch. Heisst Deflamat.
  • Sternenkind schreibt am 03.02.2014

    Hallo,
    es ist 00:00 Uhr und mein Kind (fast 4 Jahre) ist gerade wieder eingeschlafen. Es kommt häufig vor, dass es abends/ nachts einfach aus dem Nichts weinend wach wird. Beruhigen lässt es sich so gut wie gar nicht, als wäre es noch im Schlaf. Ich versuche zu trösten und es in den Arm zu nehmen. Das ist die Gelegenheit, mein Kind mal wieder mit ins elterliche Bett zu nehmen. Wichtig! Zuwendung und Trost spenden. Warme Beinwickel oder mit einem Tuch (dass mit 40% Alkohol - z.B.Cognac leicht angefeuchtet ist) das Bein abtupfen. Es hilft!
    Als ich selbst Kind war, rieb meine Mama mir die Beine immer mit einer Salbe ein, die Schlangengift enthielt. Leider kann ich mich nicht an den namen der Salbe erinnern. Auch das half mir damal, nur war ich schon in einem Alter von ca. 12 Jahren.
    Fazit: Manche wachsen früher und Manche später - ganz individuell. Und ganz ehrlich! Auch ich hätte sehr gerne mehr dazu erfahren wollen. So war es nun die eigene Erfahrung und daraus lernt man meist besser. :-)
    Alles Gute und Gesundheit!
  • Noname schreibt am 30.01.2014

    Hallo, von frühester Kindheit an habe ich - laut Arzt - unter Wachstumsschmerzen, vor allem in den Knien, gelitten. Da ich kaum schmerz-freie Phasen hatte, wurden sicherheitshalber auch Rheumafaktoren geprüft sowie eine mögliche Leukämie ausgeschlossen. Mit der Masse der Röntgen-Bilder, die immer wieder gemacht wurden, hätte ich mein Zimmer tapezieren können... Irgendwann wurde eine Aufnahme aus anderer Perspektive ("von oben" auf's Knie drauf, im leicht gebeugten Zustand) gemacht, da war dann klar, dass es nie Wachstumsschmerzen gewesen waren: beide Kniescheiben saßen völlig verschoben neben dem eigentlichen Gelenk. Folge: Arthrose II und III Grades, da ich jahrelang damit rumgelaufen war, insgesamt drei Operationen, viele Schmerzmittel - und eine ziemliche Wut auf eine ganze Reihe Ärzte...
    Daher: sowieso immer aber ganz besonders, wenn die "Wachstumsschmerzen" sehr oft auftreten, unbedingt zu einem guten (!) Orthopäden gehen, darauf bestehen, dass genau untersucht wird! Und: am Besten aufschreiben, wann/wie stark das Kind über Schmerzen klagt, welche Mittel in dem Moment gegeben wurden etc. Und das dann im Bedarfsfall dem Arzt auch vorlegen.
  • Viktoria schreibt am 25.01.2014

    Hallo!
    Meine Tochter ist 5 Jahre und hat seit ca. 2 Jahren häufig Knie und auch andere Gelenksschmerzen. Wir haben Rheuma bereits ausgeschlossen. Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass man wirklich jeden zweiten Tag Wachstumsschmerzen haben kann und möchte eventuell auch des Restless-Legs-Syndrom ausschließen lassen. Ihre Schmerzen treten häufig vor dem Schlafengehen auf manchmal auch tagsüber. Nachts schläft sie ohne aufzustehen oder zu weinen aber immer sehr unruhig. Hat irgendjemand eine Idee?
  • katharina schreibt am 24.01.2014

    Hallo zusammen, hatte als Kind oft schmerzen und auch mal einen Tag Fieber, bin dann gewachsen, meine Tochter klagt z.Z. jeden Tag zur abends Zeit über beinschmerzen, lässt sich dann aber beruhigen ohne irgendwelche Schmerzmittel gehe stark davon aus das es wie bei mir Wachstumsschmerzen sind, sie ist jetzt dreieinhalb.

    Und ich hatte dies auch noch mit 12 das wachsen ist bei jedem Kind individuell unterschiedlich und wenn die Kinder über 10 sind würde ich das nicht überbewerten, aber mit dem Kinderarzt absprechen.
  • Angelina schreibt am 31.12.2013

    Hallo zusammen
    Meine Tochter ist 12 jahre alt. Sie ist letzte Nacht auf gewacht und hat über schmerzen in den beinen. Die schmerzen sind im ganzen bein und Fuß. Ist das jetzt schlimm? Weil doch Wachstum schmerzen nur bis 10 geht.


    Lg Angelina.
  • Nadine schreibt am 25.11.2013

    Hallo,
    meine Tochter ist fast 5Jahre und auch sie klagt sehr oft über Wachstumsschmerzen. Ich würde sagen, dass passiert ca. 2x im Monat eher manchmal mehr als weniger. Leider! Mein Mann und ich haben als Kind beide darunter gelitten, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass es so häufig war. Wir haben auch schon mehrere Methoden versucht, um sie zu beruhigen; aber was wirklich hilft ist Paracetamol und davon geben wir ihr wirklich soo wenig, dass sie sich eigentlich nur den Mund befeuchtet. Aber es wirkt und sie weint nicht noch mal. Alle anderen Mittelchen helfen nur für 1-2 Stunden und dann weint sie wieder, teils richtig schlimm. Sie ist für Ihr Alter schon sehr gross und der Arzt versucht mich zu beruhigen, dass so wenig Paracetamol ihr nicht schaden würde, aber ich fühle mich jedes mal schlecht.
  • Maushamster schreibt am 14.11.2013

    Meine Tochter (9) hat periodisch starke Bein- und Knieschmerzen seit sie ca. 4 Jahre alt ist. Diese treten besonders abends und nachts auf, manchmal dauern sie auch tagsüber an. Das muss sehr schmerzhaft sein, sie hat teilweise geschrieen, als sie kleiner war und arg geweint :( Mir war schnell klar, dass Wachstum dahinter steckt. Mein Sohn hatte das auch, jedoch nicht so schlimm. Was wirklich Wunder wirkt, auch bei sehr großen Schmerzen, sind heiße Wärmflaschen. Letzten Abend war es wieder so weit und es kam eine unter den rechten Unterschenkel und eine zweite auf Knie/Oberschenkel. Die Flaschen müssen gegebenenfalls nachts neu befüllt werden. Wir kommen so ohne jegliche Schmerzmittel aus.
  • Fiona schreibt am 27.10.2013

    Ich bin jetzt 10 Jahre alt. Häufig wache ich in der Nacht auf, wegen meinen Wachstumstörungen. Ich muss mein Bein meistens strecken. Doch dadurch wird es meistens noch schlimmer!
    Ich suche ein natürliches Heilmittel dagegen, den ich treibe viel Sport. Ich brauche ein Mittel das ich jederzeit brauchen kann. Hat jemand eine Idee?
  • Cinzia schreibt am 23.10.2013

    mein Sohn ist gerade 9 Jahre alt geworden, er hatte vor einer Woche Nachts hohes Fieber bekommen jedoch war am nächsten Tag der Fieber weg. Gestern Abend konnte er nicht auf treten seine Oberschenkel innen seiten taten im weh auch die Knie-he,wenn er auf dem Bett lag konnte er sich nicht auf dem Bauch drehen weil er solche schmerzen hatte. Ich habe ihn Massiert und ein Zäpfchen gegeben Paracetamol für Kinder. So konnte er etwas schlafen.Nachts ist er nochmals aufgewacht da er wieder starke schmerzen hatte.Seine Beine kann er nicht drehen da der Schmerz stärker wird. Ich habe heute ein Termin beim Kinder Arzt. Jedoch mache ich mir Sorgen.
  • Marianne schreibt am 16.10.2013

    Hallo!
    Meine Tochter ist 4 und seit 2 Jahren hat sie regelmäßig im Durchschnitt ca. 1x die Woche diese anfallartige Schmerzen. Es fängt meistens Abends an und wenn ich ihr kein Ibuprofen gebe, dann kommen die Schmerzen nach ca. 2 Stunden wieder. Es ist in der Regel ihr linkes Bein/Knie, das schmerzt, auch schon mal ihr rechter Arm. Wir haben schon Rheuma ausgeschlossen und waren auch oft beim Orthopäde. Schüßlersalze waren für eine kurze Zeit eine Hilfe, aber danach nicht mehr. Es ist zum Verzweifeln und ich weiß nicht wohin mit ihr. Ihr Kinderarzt sagt, dass wir Geduld haben sollten, dass es Wachstumsschmerzen sind, aber ich kann ihr doch nicht so viel Schmerzmittel über so einen Zeitraum geben :(.

    Grüße
    Marianne
  • Boris schreibt am 11.10.2013

    Ich hatte als Kind zwischen 4 und 10 verstärkt abends ein ganz ekliges Gefühl in den Knie- und Armgelenken. Das hat mich zum Wahnsinn getrieben. Um das Gefühl zu lindern musste ich Arme und beine immer wieder strecken und wieder anziehen. Irgendwann nach 10-30 Minuten ging es dann von selbst weg. Damals haben alle gedacht es seien Wachstumsschmerzen. Ich habe das aber sehr selten heute mit 33 noch und habe herausgefunden, dass es das Restless-Legs-Syndrom ist. Das sollte hier auch aufgenommen, werden, weil es in den Kreis der Symptome passt. Meine Mutter hat mir dann immer die Beine massiert. Das wichtigste war aber sicher ihre Zuwendung und damit Ablenkung.
  • Nicole schreibt am 22.04.2013

    Hallo Carina,

    keine Angst es wird schon kein Reuma sein. Aber um das auszuschliessen
    gehe sicherheitshalber zum Kinderarzt.

    Mein Sohn ist mitlerweile 5 und hat auch ständig diese Schmerzen seit er zweieinhalb Jahre alt ist.
    Im Moment geben wir immer Nuroven. Aber ich bin auf der Suche nach einer
    anderen Lösung, da er es in den letzten Wochen sehr häufig hat. Und es ja auch nicht gesund ist ständig Schmerzmitttel zu nehmen.

    Die warme Badewanne hilft leider nur kurz. Ich lass Ihn meist so 20 Minuten in der Wanne. Sobald er aber dann wieder im Bett liegt, geht das gejammere wieder los. Er weint oft auch sehr heftig. Was ein
    Mamaherz fast zereist wenn das Kind so leidet.
    Ich werde jetzt mal die Globolie Guaiacum D6 ausprobieren. Mal sehen ob das hilft.

    Ich wünsche Euch wieder ruhige und erholsame Nächte.
    liebe Grüße
    Nicole
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