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Hand-Mund-Fuß-Krankheit
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Mundverletzungen können auf Hand-Mund-Fuß-Krankheit hinweisen

Hand-Mund-Fuß-Krankheit

Die Hand-Mund-Fuß-Krankheit ist eine weitverbreitete, aber auch sehr unangenehme Kinderkrankheit, die meist im Herbst umhergeht. Lesen Sie hier, wie Sie die Hand-Mund-Fuß-Krankheit erkennen. 

Expertenrat von 
Dr. Martina Hahn-Hübner, Gesundheits-Expertin, Medizinjournalistin

Hand-Mund-Fuß-Krankheit bei Kindern: So erkennen Sie sie!

Im frühen Herbst geht sie wieder um, die unter Eltern teilweise stark gefürchtete Hand-Mund-Fuß-Krankheit. In der Regel ist sie harmlos, allerdings kann sie Kindern das Essen und Trinken schwer machen – und uns als Eltern tut es einfach weh, unsere Kleinen so leiden zu sehen, denn die Bläschen an den verschiedenen Körperstellen erschweren vieles und sind einfach nur unangenehm. Leider werden die ersten Anzeichen einer Erkrankung häufig übersehen. Eltern sollten daher besonders in der Risikozeit verstärkt den Mundbereich Ihres Kleinkindes im Auge behalten: es handelt sich in der Regel um sogenannte Mundgeschwüre, also kleine Bläschen oder „Macken“ im Mundbereich. Bemerken Sie diese bei Ihrem Baby oder Kleinkind, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, ob die Hand-Mund-Fuß-Krankheit vorliegt. Ihr Kind wird dann eventuell ein fiebersenkendes Mittel sowie etwas zur Linderung der Schmerzen im Mund erhalten. Fieber kann übrigens im Verlauf der Krankheit auftreten, muss aber nicht; oft bleibt es auch bei dem Hautausschlag im Mund, an Handflächen und Fußsohlen.

Hand-Mund-Fuß-Krankheit: Hoch ansteckend!

Da die Hand-Mund-Fuß-Krankheit auf mehreren Wegen übertragen wird, stecken sich Kinder schnell an. Insbesondere Eltern mit Kindergartenkindern können davon sicherlich ein Lied singen. Die verursachenden Enterovieren verbreiten sich nämlich über Speichel, Nasentröpfchen (und damit durch die Luft), aber auch durch Schmierinfektion. Gerade, wenn Kinder eng miteinander spielen ist eine Ansteckung also fast vorprogrammiert.

Hand-Mund-Fuß-Krankheit: Ihr Kind muss Essen und Trinken!

Auch wenn Ihr Kind Schmerzen im Mund hat, sollten Sie darauf achten, dass es genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bieten Sie Ihrem Kind das Getränk mit einem Strohhalm an, so trifft die Flüssigkeit nicht allzu sehr auf die verwundeten Stellen. Auch sind kalte Getränke für die Kleinen deutlich angenehmer als warme Getränke, wie Tees oder ähnliches. Wenn Ihr Kind Hunger hat, ihm aber das Essen Schwierigkeiten bereitet, bieten Sie ihm Brei, Jogurt oder auch gequetschte Bananen an. So nimmt es etwas Nahrung zu sich und bleibt gestärkt, muss aber nicht allzu viele Schmerzen beim Essen erleiden.

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