Kommentare:
Erlebniserzählung üben
© Serhiy Kobyakov - Fotolia.com

So schreibt Ihr Kind eine Erlebniserzählung

Erlebniserzählung üben

Können Sie sich auch noch daran erinnern, wie Sie alljährlich nach den Sommerferien einen Aufsatz über Ihre Urlaubserlebnisse verfassen mussten? Dieser klassische Aufsatz als Erlebniserzählung ist eine interessante Möglichkeit, anhand eigener Erfahrungen und vielleicht erlebter Abenteuer das Schreiben zu trainieren. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

"Was habt ihr in den Sommerferien erlebt? Schreibt doch darüber als Hausaufgabe eine Erlebniserzählung!", könnte die Lehrerin nach den Ferien zu ihrer Klasse sagen. Sommerferien, das bedeutet Abenteuer, fremde Länder und unbekannte Städte, aufregende Campingplätze oder unbekannte Hotelzimmer sowie fast immer neue Bekanntschaften mit anderen Familien und deren Kindern, die man in einer Erlebniserzählung als Aufsatz festhalten kann. Da ist es gar nicht so einfach für Ihr Kind, sich für ein Erlebnis zu entscheiden, über das es schreiben möchte. Aus diesem Grund geschieht es häufiger, dass in einem Erlebniserzählung verschiedene Begebenheiten beschrieben und miteinander vermischt werden. Doch Achtung! Die erste Regel bei solch einem Aufsatz ist, sich auf ein einziges Erlebnis zu beschränken. Dies kann dann jedoch ruhig ausführlich in der Erlebniserzählung beschrieben werden.

Welches Erlebnis soll in der Erlebniserzählung beschrieben werden?

Mein Tipp für eine Erlebniserzählung:
Üben Sie mit Ihrem Kind das Sprechen und Erzählen in der Vergangenheit, wie es bei einer Erlebniserzählung in der Schule gefordert wird. Geben Sie ihm Sätze in der Gegenwart vor und lassen Sie es diese Sätze für die Erlebniserzählung in die Vergangenheitsform umwandeln. Trainieren Sie auch die umgekehrte Reihenfolge. Erst soll Ihr Kind ein Erlebnis in der Vergangenheit schildern und dann dasselbe Erlebnis noch einmal in der Gegenwartsform erzählen.

Die Beschränkung auf ein Thema in der Erlebniserzählung fällt manchen Kindern gar nicht leicht, weil sie so viel in ihrem Aufsatz zu erzählen haben. Andere hingegen überlegen lange, bis ihnen überhaupt etwas einfällt, was sie zu Papier bringen können. Beide können mit den folgenden Fragen für die Erlebniserzählung als Aufsatz weiterkommen.

  • Was fällt mir zuallererst ein, wenn ich an den Urlaub denke?
  • Gab es eine Situation, die mir besonders viel Spaß gemacht hat?
  • Gab es eine Situation, in der ich Angst hatte?
  • Was habe ich zu Hause meinen Großeltern oder meinen Freunden direkt vom Urlaub erzählt?
  • Welches Andenken habe ich aus dem Urlaub mitgebracht und warum gerade dieses?

In der Regel wird den Kindern dann auch schnell etwas einfallen, über das sie in der Erlebniserzählung schreiben können.

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Wie Ihr Kind bei einer Erlebniserzählung nicht vom Thema abkommt, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von "Lernen und Fördern mit Spaß".

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "So schreibt Ihr Kind eine Erlebniserzählung"

  • Silvia Szehenyi schreibt am 20.10.2014

    Ich bin ein bischen verwundert, dass eine Erlebniserzählung in der Vergangenheit geschrieben wird. Mein Sohn lernt seit der Volksschule diese in der Mitvergangenheit !!!!
  • Lena schreibt am 20.07.2014

    Hallo!
    Leider ist das Beispiel sehr schlecht gewählt. Denn ein guter Lehrer würde niemals die genannte Aufgabenstellung wählen. Wie soll der Lehrer Bewertungskriterien aufstellen, wenn er nicht weiß, was das Kind in den Ferien erlebt hat? Zudem gibt es Kinder, die noch nie im Urlaub waren...
Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Aufsatz" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Aufsatz" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?