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Üben für die Schule: So machen Sie es richtig

Lerntipps: Üben für die Schule

Neben den Hausaufgaben sollten Schulkinder auch regelmäßig für die Schule üben. Je höher die Klassenstufe, desto intensiver fällt auch das Üben für die Schule aus. Doch den meisten Schülerinnen und Schülern macht dieses zusätzliche Üben für die Schule wenig Spaß. Unsere 10 Lerntipps zum effektiveren und sinnvolleren Üben für die Schule helfen Ihnen. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

„Geometrie ist langweilig, Englischvokabeln sind blöd und, auf Grammatik habe ich auch keine Lust!“ So oder ähnlich klingt es nachmittags aus vielen deutschen Kinderzimmern, in denen es um das Üben für die Schule geht. Wenn die Hausaufgaben erst mal erledigt sind, und schon das kostet oft Zeit und Nerven, wollen die Kinder und Jugendlichen endlich ihre Ruhe vor Übungen haben und die Freizeit genießen. Schwierig, wenn die nächste Klassenarbeit in der Schule ansteht, für die es eigentlich noch einiges zu üben gibt. Besser ist es, Ihr Kind schon früh an regelmäßige Zeiten für das Lernen zu gewöhnen. Doch wie machen Sie es am besten, damit Ihr Kind Hausaufgaben, Üben für die Schule und Freizeit unter einen Hut bekommt und nicht das Lernen verweigert? Ein Plan hilft weiter.

Ihr Kind muss üben, nicht Sie

Vor dem Aufstellen eines sinnvollen Übungsplanes steht daher das gemeinsame Gespräch über das Üben für die Schule. Grundschulkinder lassen sich in der Regel schnell davon überzeugen, dass eine vereinbarte Übungszeit zum Lernen sinnvoll ist. Wenn sie selber den Ort und die Zeit zum Lernen für die Schule mitbestimmen können, sind sie zu Beginn des ausgemachten Termins meistens motiviert und lernbereit. Das ist auch nötig, denn ohne eine positive Lernhaltung artet das Üben für die Schule schnell in Quälerei aus. Sie selbst wissen es am besten: Wenn Ihr Kind nicht lernen will, dann kennt es viele effektive Strategien, dies zu verhindern.

Übungen für die Schule sind keine Hausaufgaben

Trennen Sie die Hausaufgabenzeit von der zusätzlichen Zeit zum Üben für die Schule. Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, dass die Hausaufgaben Teil der täglichen Schulzeit sind, für die es je nach Schulklasse genau festgelegte Arbeitszeiten gibt. Das Üben für die Schule hingegen ist etwas Zusätzliches, sodass dafür auch eigene Termine für das Lernen notwendig sind. Um die Lernzeiten eines Tages nicht zu sehr zu strapazieren, macht es Sinn, die Übungen auf das Wochenende, Feiertage oder die Ferien zu legen. Wenn Ihr Kind weiß, dass  jeden Samstagnachmittag Üben für die Schule angesagt ist und eine Stunde mit Ihnen lernt, kann es diese Zeiten sehr gut in seine Planung einbauen und akzeptieren. Im Ausnahmefall, wenn das Lernpensum beim Üben für die Schule hoch ist, kann an einem Wochen- bzw. Schultag auch der frühe Abend zum Üben für die Schule gewählt werden.

Begrenzen Sie die Zeit zum Üben für die Schule

Obwohl Üben für die Schule Ihrem Kind unter Umständen sogar Spaß macht, wenn Mama oder Papa am Wochenende ein schulisches Thema mit ihm bearbeiten, sollten Sie für das Üben einen klaren Anfangs- und Endzeitpunkt ausmachen. Für Grundschulkinder ist es besser, das Lernen auf 30 bis 45 Minuten zu begrenzen und bei Bedarf lieber zwei Termine zum Üben für die Schule am Wochenende einzuplanen. Ältere Schülerinnen und Schüler verkraften auch längere Zeiten zum Üben für die Schule, mehr als 90 Minuten am Stück sollten es jedoch nicht werden. Beenden Sie die ausgemachten Einheiten zum Üben für die Schule pünktlich, auch wenn nicht das ganze Pensum erledigt werden konnte. Vereinbaren Sie eventuell lieber noch einen Zusatztermin. Wichtig ist, dass Ihr Kind sich auf die ausgemachten Zeiten für das Lernen verlassen kann.

Zusätzliche Mühe beim Üben für die Schule verdient Lob

Ganz gleich wie erfolgreich das gemeinsame Lernen ausgefallen ist: Für die Anstrengungen beim Üben für die Schule, die Ihr Kind geleistet hat, sollten Sie es auf jeden Fall loben. Nach der vereinbarten Zeit ist es klug, die Lernstunde bei Grundschulkindern mit etwas Positivem nach dem Üben abzuschließen, damit Ihr Kind ein Erfolgserlebnis hat. Spielen Sie doch zum Abschluss beim Üben für die Schule ein lustiges Mini-Spiel, zum Beispiel Galgenmännchen, Stadt-Land-Fluss oder „Ich packe meinen Koffer“. Je mehr Spaß Ihr Kind an der Übungsstunde hat, desto motivierter wird es das nächste Mal beim Üben für die Schulesein.

Kontinuität beim Lernen für die Schule zahlt sich aus

Auch wenn aktuell keine Klassenarbeiten oder Übungen anstehen: Kontinuierliches Üben für die Schule zahlt sich aus. Wenn Ihr Kind daran gewöhnt ist, den Schulstoff durch Übungen jedes Wochenende ein Stündchen mit Ihnen zu wiederholen, bekommt es eine stabile Wissensbasis und automatisiert diese Form des Lernen

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Ständig Terror bei den Hausaufgaben

Mit zunehmendem Alter kann Ihr Kind dann immer selbstständiger und irgendwann alleine lernen, was beispielsweise beim Besuch des Gymnasiums sowieso erwartet wird.

Üben für die Schule: Benutzen Sie abwechslungsreiche Methoden beim

Es ist langweilig, beim Üben für die Schule immer nur auf ein Blatt Papier zu gucken und Zusammenhänge erklärt zu bekommen. Benutzen Sie zum Vokabellernen doch mal ein großes Stück Papier (Tapetenrest oder Flipchart-Blatt) und lassen Sie beim Üben für die Schule Ihr Kind am Boden sitzend die Vokabeln in unterschiedlichen Farben aufschreiben. Verben in Rot, Nomen in Blau und Adjektive in Grün. Oder schreiben Sie beim Üben für die Schule die Vokabeln auf kleine Klebezettel, die Ihr Kind dann an die entsprechenden Gegenstände kleben kann und so besser lernt. Und wie ein Kreis aufgeteilt wird, kann man gut beim Pizzaessen demonstrieren – ein Halb, ein Viertel, ein Achtel...

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Kommentare zu "Üben für die Schule: So machen Sie es richtig"

  • Anonym schreibt am 07.09.2009

    Hervorragend! Ich habe mir die einzelnen Punkte auf einen Klebezettel heraus geschrieben, den bringe ich dann zur \"Übungszeit\" mit und das Kind kann selber mit-kontrollieren, ob wir alle Punkte einhalten. Auch Ihr \"Kick\" beim Englisch-Lernen: das Kind bringt den Eltern Vokabeln (oder anderes) bei. Dabei ist die Eigenaktivität der Kinder die beste Motivation. Vielen Dank, Frau Reimann-Höhn!
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