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Bei der Sache bleiben: Wie Ihr Kind konzentriert Hausaufgaben machen kann

Besser konzentriert

Damit Ihr Kind seine Hausaufgaben schnell und gut erledigen kann, muss es sich konzentrieren können. Dabei hängen Konzentration und Motivation eng miteinander zusammen. Kann sich Ihr Kind ohne Ablenkung und Unterbrechung auf eine Aufgabe konzentrieren, dann versteht es besser, worum es inhaltlich geht, es macht weniger Fehler und ist schneller fertig. So beim Lernen voranzukommen motiviert und schafft Vertrauen in das eigene Können. Doch leider gelingt das nicht allen Schülern. Wie Sie Ihr Kind dann hilfreich unterstützen können, erfahren Sie hier. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Wie gut sich Ihr Kind bei den Hausaufgaben konzentrieren kann, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel, ob der Lehrer nett ist, ob der Kopf „frei“ ist, ob Ihr Kind sich gesund fühlt, ob es häufig gestört wird etc. Hinzu kommt, dass die Konzentration eine Fähigkeit ist, die der Mensch von klein auf trainiert und so Schritt für Schritt immer weiter ausbildet. Je besser die „Trainingsbedingungen“ für Ihr Kind waren bzw. sind, umso besser kann es sich also konzentrieren – vorausgesetzt, es leidet nicht an einer diagnostizierten Konzentrationsstörung. Ist Ihr Kind erst einmal in der Pubertät, haben Sie als Eltern zwar nur noch begrenzt Einfluss auf die weitere Entwicklung der  Konzentrationsfähigkeit Ihres Kindes – sinnvoll unterstützen können Sie Ihr Kind jedoch trotzdem.

Was können Sie tun?

Als Eltern können Sie Ihr Kind am besten beim konzentrierten Arbeiten unterstützen, indem Sie möglichst optimale Rahmenbedingungen dafür schaffen.

Sorgen Sie für ausreichend Zeit!

Konzentration braucht Zeit! Doch Zeit ist in der Schule schon äußerst knapp bemessen: Fehlt sie dann auch noch zu Hause, ist konzentriertes Lernen kaum möglich. Ihr Kind wird nach der Schule eine längere Pause brauchen, bevor es sich wieder fit fühlt und konzentriert an seine Hausaufgaben setzen kann. Auch zwischendurch benötigen Schüler ab zwölf Jahren in der Regel spätestens alle 30 Minuten eine fünfminütige Pause. Doch das ist noch nicht alles: An manchen Tagen braucht Ihr Kind vielleicht etwas mehr Anlaufzeit, bis es sich tatsächlich voll auf seine Hausaufgaben einlassen kann. Vor allem die Verarbeitung von neuem Lernstoff dauert oft länger. Selbst Schnelllerner benötigen dann zwischendurch häufiger Pausen, damit der Lernstoff verlässlich im Langzeitgedächtnis gespeichert werden kann. Ist der  Terminplan Ihres Kindes zu eng gesteckt, könnte ihm diese wichtige Zeit fehlen. Hinzu kommt, dass das Interesse an einem Lerngegenstand meist erst mit dem Verständnis und einem größeren Wissensumfang an entsteht.

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