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Offener Unterricht
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Lernmethoden: Offene Unterrichtsformen

Welche Lernmethoden gibt es – und lernt mein Kind da überhaupt etwas?

Ist Ihr Kind an einer Schule mit einer speziellen Ausrichtung wie einer Montessori- oder Jenaplanschule? Dann sind Ihnen offene Lernmethoden sowieso vertraut. Andernfalls wird Ihr Kind sicherlich eine Mischform aus Klassenunterrichts- und offenen Lernphasen erleben. Lesen Sie hier über die gängigsten Methoden und deren Nutzen.  

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Erinnern Sie sich noch? Ihr Lehrer stand vor der Tafel und erklärte etwas. Anschließend bearbeiteten Sie und Ihre Mitschüler die gleichen Aufgaben. Schnellere Kinder durften schon mit den Hausaufgaben beginnen. Das war Schule früher. Neue Erkenntnisse beweisen aber, dass so nicht effektiv gelernt wird. Das Zauberwort lautet „Offener Unterricht“.

Offene Lernmethoden: Welche gibt es?

1. Lernmethode: Lernzirkel

Rund um ein gemeinsam erarbeitetes Thema (z. B. „Die Kartoffel“) bearbeitet Ihr Kind handlungsorientierte Übungen (z. B. ein Arbeitsblatt zur Kartoffelpflanze, ein Memory mit Bildern zur Kartoffelernte, eine Tasche mit Kartoffeldruck gestalten, mit Messer und Lupe einen Querschnitt der Kartoffel erstellen). Hierbei gibt es meist Pflichtaufgaben, die zuerst und von allen gemacht werden müssen, sowie Zusatzaufgaben. Auf einem Laufzettel wird Erledigtes abgehakt.

Lernplus für Ihr Kind:

  • Lernen mit allen Sinnen
  • überschaubarer zeitlicher Rahmen ist gut für Konzentrationsschwache
  • Reihenfolge der Aufgaben wählbar
  • vertiefende Übungen für Schnellere

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