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Textaufgaben in der Grundschule üben

Textaufgaben üben: So unterstützen Sie Ihr Kind

Lerntipps zum Üben von Textaufgaben

Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten mit Textaufgaben in der Grundschule hat, ist es eine gute Idee, die einzelnen Teilbereiche zu Hause mit ihm Schritt für Schritt zu üben. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie die Übungen für Textaufgaben in der Grundschule genau aussehen könnten. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Es ist für Ihr Kind bestimmt frustrierend, wenn es Textaufgaben in der Grundschule nicht versteht und bei den Hausaufgabenüberprüfungen und Tests immer wieder schlechte Noten für Textaufgaben erhält oder negative Rückmeldungen bekommt. Regelmäßiges Üben für Textaufgaben kann ihm helfen, aber es bedeutet auch eine zusätzliche Anstrengung für Mathe in der Grundschule, die den anderen Kindern erspart bleibt. Das empfinden viele Kinder als ungerecht: verständlicherweise! Daher ist es wichtig, dass Ihr Kind dem Plan für die Übungen zustimmt. Lustlosigkeit, Druck oder Unbehagen blockieren den Lerneffekt für Textaufgaben in der Grundschule und machen das gemeinsame Üben zu einem unnötigen Kräftemessen. Mit Zwang erreichen Sie wenig. Verwenden Sie Ihre Energie also unbedingt darauf, Ihrem Kind die Notwendigkeit für das Textaufgaben üben deutlich zu machen und es mit ins gemeinsame Boot zu holen.

Vereinbaren Sie klare Absprachen zum Textaufgaben üben!

Passen Sie einen geeigneten Zeitpunkt ab, an dem Ihr Kind entspannt und aufnahmefähig für die Textaufgaben ist. Die niedergeschlagene Stimmung nach einer missglückten Mathe-Arbeit in der Grundschule ist dafür nicht geeignet. Warten Sie lieber ab, bis Ihr Kind den Frust bewältigt hat und wieder positiv nach vorne blicken kann.

Sprechen Sie nun sachlich und objektiv über die Übungen für Textaufgaben, ohne eine Vorwurfshaltung einzunehmen, über die immer wiederkehrenden Schwierigkeiten bei den Textaufgaben und schlagen Sie Ihrem Kind vor, gegen die Fehler gemeinsam etwas für Mathe in der Grundschule durch die Lerntipps zu tun. Appellieren Sie dabei an die Wünsche und Ziele Ihres Kindes, endlich bessere Noten in Mathe zu erhalten und sich nicht mehr vor jeder Textaufgabe zu fürchten. Fragen Sie konkret nach:

  • "Kannst du dir vorstellen, mit mir oder einer anderen Person regelmäßig das Lesen und Lösen von Textaufgaben zu üben?"
  • "Wie häufig möchtest du Textaufgaben üben? Wie viele Tage in der Woche?"
  • "Meinst du, 20, 30 oder 40 Minuten wären für die Übungen gut?"
  • "Über welchen Zeitraum kannst du dir das Üben der Textaufgaben in der Grundschule vorstellen: einen Monat oder noch mehr?"
  • "Was könnte dir helfen, die Übungen für die Textaufgaben angenehm zu machen?"

Nachdem Ihr Kind diese Fragen beantwortet hat, sollten Sie in einem gemeinsamen Plan zum Textaufgaben üben die besprochenen Details schriftlich festhalten. Damit sich wirklich Erfolge durch die Übungen in der Grundschule einstellen, ist es sinnvoll, mindestens zweimal in der Woche und wenigstens einen Monat lang regelmäßig zu üben. Danach können die erreichten Erfolge, vielleicht anhand der letzten Klassenarbeit, überprüft und die Vereinbarung eventuell verlängert werden.

Nehmen Sie zum Textaufgaben üben Aufgaben aus dem Rechenbuch oder denken Sie sich selber ähnliche Aufgaben aus

Da die meisten Eltern keine Ausbildung als Lehrer haben, ist es oft besser, sich mit dem Material der Übungen ganz eng an die im Unterricht verwendeten Inhalte zu halten. Es ist immer sinnvoll die Übungsinhalte auch mit den Fachlehrern abzusprechen, um nicht umsonst für Mathe in der Grundschule zu arbeiten. Darüber hinaus erhalten Sie hier wahrscheinlich auch geeignete Textaufgaben und detaillierte Informationen darüber, was Ihrem Kind bei deren Lösung so schwer fällt. Ausgerüstet mit diesem inhaltlichen Wissen, ist nun noch Ihr pädagogisches Geschick gefragt. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Kind das Lesen und Lösen von Textaufgaben ja bereits im Unterricht der Grundschule gelernt haben sollte. Da es damit jedoch noch Schwierigkeiten hat, müssen Sie sensibel und einfühlsam vorgehen und die Bereiche herausfinden und üben, an denen es bisher gescheitert ist.

7 Tipps, damit das gemeinsame Textaufgaben üben gelingt

Bevor Sie die Herausforderung der Übungen für Textaufgaben in der Grundschule annehmen, sollten Sie sich persönlich unbedingt fragen, ob Ihre Ausdauer und Ihre Geduld für das Projekt wirklich ausreichen. Viele Eltern, meist gerade die Mütter, sind durch zahlreiche Aufgaben in der Familie und im Berufsleben so ausgelastet und häufig auch überlastet, dass zusätzliche Vorhaben eine zu große Überforderung darstellen. Üben Sie mit Ihrem Kind nur die Textaufgaben, wenn Sie nicht gestresst sind und den Kopf dafür frei haben.

Sorgen Sie für eine entspannte und ungestörte Umgebung während des Übungszeitraumes. Wählen Sie den Zeitpunkt zum Üben der Textaufgaben für die Grundschule gewissenhaft und sorgfältig, denn er ist wichtig für das Gelingen. Textaufgaben üben ist zusätzliche Arbeitszeit, die oft in einem vollgestopften Tagesablauf nur schwer unterzubringen ist. Schultage mit wenig Unterricht oder das Wochenende sind hingegen gut geeignet.

1. Beginnen Sie die Übungseinheit mit einer leichten Aufgabe, die von Ihrem Kind recht problemlos gelöst werden kann. Das steigert seine Motivation und sein Selbstvertrauen für Textaufgaben. Auf dieser Grundlage ist es viel leichter, sich später auch an schwierigere Textaufgaben heranzuwagen. Bedenken Sie, dass Ihr Kind vielleicht schon längst die Lust am Lesen von Textaufgaben verloren hat. Ihre pädagogische Aufgabe ist es in erster Linie, die Bereitschaft wieder zu wecken. Am leichtesten gelingt dies durch Erfolgserlebnisse in Mathe in der Grundschule.

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Kommentare zu "Textaufgaben üben: So unterstützen Sie Ihr Kind"

  • Anonym schreibt am 18.01.2011

    Textaufgaben gehören in den Deutschunterricht. Sie sind ein Sachtext. Dabei geht es um das Sprachverständnis. Als Ich-kann-Schule-Lehrer frage ich mich, warum die Schule ihre eigenen Probleme so schlecht erkennt.
    Wenn Texte a) schon einmal fachlich verkehrt zugeordnet sind und b) auch noch oft langweilig und unverständlich, dann müssen ZUERST einmal die PERSÖNLICHKEITSTALENTE, die vor so einem \"Angebot\" bereits die Flucht ergriffen haben, beruhigt, gestärkt, begeistert und eben wiedergewonnen werden, damit die Aufgabe gelöst werden kann. Als Ich-kann-Schule-Lehrer sehe ich das größte Problem darin, dass die meisten Kinder sich bereits abgewandt haben und nun gezwungen werden, die Sache sozusagen rückwärtsgehend zu lernen. Das ist unsinnig und kann nicht zu guten Ergebnissen führen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer bewundere ich erst einmal die Rechen-Talente, bis sie von sich aus ihr Können zeigen wollen, dann geht es erst mit Mathe los. Wenn ich erreiche, dass das Kind als Persönlichkeit wächst, dann fühlt es sich der Sache gewachsen, dann werden die Erfolgsaussichten ganz anders.
    Also quält Eure Kinder nicht sondern begeistert sie! Und geht mit mitreißendem Beispiel voraus statt sie mit Eurem schlechten Beispiel gleich resignieren zu machen! Ich grüßen freundlich.
    Franz Josef Neffe
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