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Mutter übt mit ihrem Sohn Lesen
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Lesen lernen: Die besten Tipps für das Textverständnis

Textverständnis beim Lesen lernen

Ganz sicher sind alle Eltern stolz, wenn ihr Kind mit dem Lesen lernen beginnt. Doch bis beim Lesen lernen das Gelesene auch einen Sinn ergibt, vergehen oft noch Wochen oder Monate. Lesen Sie hier, wie Sie Ihrem Kind schneller zu einem sicheren Textverständnis beim Lesen lernen verhelfen können. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie mühsam es war, als meine beiden Söhne mit dem Lesen lernen anfingen. Schon vor der Schule konnten sie voller stolz ihre Namen erkennen und dachten, damit wäre das Lesen lernen doch schon fast getan. Dann merkten sie, dass es mehr als vier oder fünf Buchstaben gibt, und dass die Texte in ihren Lieblingsbüchern von Drachen und Rittern beim Lesen lernen nicht so leicht zu entziffern waren. Ein Motivationseinbruch beim Lesen lernen, den die Lehrerinnen und wir Eltern belustigt und geduldig gemeinsam auffingen. Mühsam erarbeiteten sich die beiden beim Lesen lernen also doch alle Buchstaben und hangelten sich tapfer von Wort zu Wort, bis ihnen die Lesetechnik klar war und sie die Buchstaben "beherrschten".

Textverständnis: Nicht jeder Leser versteht auch den Text

Die kleinen Texte der ersten Fibel und alle geübten Wörter beim Lesen lernen konnten beide bald flüssig lesen. Natürlich wussten sie auch, was der Sinn hinter den Sätzen war, hatten sie diesen doch bereits im Unterricht ausführlich besprochen. Wesentlich schwieriger wurde es mit dem Textverständnis jedoch in der zweiten Klasse, als nach und nach auch ungeübte kleine Texte erlesen werden sollten. Jetzt ging es darum, nicht nur flüssig zu lesen, sondern auch Textverständnis zu haben. Gar nicht so einfach, denn Textverständnis erfordert eine Reihe von Einzelkompetenzen, die sich Schülerinnen und Schüler nur langsam im Laufe der ersten beiden Grundschuljahre erwerben. Manchen gelingt das besser, andere tun sich etwas schwerer mit dem Textverständnis beim Lesen lernen.

Lesen lernen: Das müssen gute Leser können:

  • alle Buchstaben kennen
  • einzelne Buchstaben miteinander verbinden
  • Silben miteinander verbinden
  • kurze, wiederkehrende Wörter auf einen Blick erfassen
  • einen wachsenden Wortschatz ausbilden
  • grammatikalisches Grundverständnis haben

Nach der Lesetechnik kommt das Textverständnis

Die ersten drei Punkte, nämlich Buchstabenkenntnis, Buchstaben verbinden und Silben miteinander verbinden, gehören zur reinen Technik beim Lesen lernen. So wie das Wissen um den Gebrauch einer Tatstatur noch lange nicht bedeutet, schnell und sicher Texte tippen zu können, macht auch die Kenntnis aller Buchstaben noch keinen guten Leser aus. Viele Kinder beherrschen die Basisfähigkeiten beim Lesen lernen schnell und gut, ohne jedoch den gelesenen Text auch sinngemäß durch Textverständnis zu erfassen. Dazu gehört nämlich einiges mehr, was nur durch geduldiges Lesen lernen zu bekommen ist.

Lesen lernen: Ein Blick genügt für das Wortbildgedächtnis

Wenn ein Kind kurze und lange Wörter immer wieder sieht, speichert es deren Sinn durch Textverständnis irgendwann im Gedächtnis ab. Dieses so genannte Wortbildgedächtnis ermöglicht beim Lesen lernen dann, die schon hundertfach gelesenen Wörter auf einen Blick zu erfassen und auch den dahinter stehenden Sinn zu erkennen, ohne noch weiter darüber nachdenken zu müssen. Wenn ein Leser beispielsweise das Wörtchen "vier" oft genug gelesen hat, so muss er beim Lesen lernen weder die einzelnen Buchstaben mühsam zusammensetzen noch überlegen, was das Wort wohl bedeuten mag. Er erfasst Wort und Sinn durch Textverständnis mit einem Blick und kann sofort zum nächsten Wort übergehen. So wird das Lesetempo beim Lesen lernen nach und nach enorm gesteigert.

Fördern Sie das Textverständnis Ihres Kindes!

Lesen lernen ist für den schulischen und beruflichen Erfolg nahezu unerlässlich, das wissen alle Eltern. Es lohnt also jede Mühe, mit Geduld und Fingerspitzengefühl auch die Kinder beim Lesen lernen zu unterstützen, die mit Anfangsschwierigkeiten oder sogar mit einer Leseschwäche zu kämpfen haben. Dabei kann es anfangs sehr mühsam zugehen, denn die Freude und der Spaß am Lesen lernen entfalten sich ja erst, wenn das Textverständnis bereits ganz ordentlich klappt. Behalten Sie also die Nerven, und probieren Sie hartnäckig eine Reihe von Übungsmöglichkeiten für das Textverständnis beim Lesen lernen aus. Dabei ist es am schlausten, Ihr leseunwilliges Kind bemerkt gar nicht, dass es mit den spielerischen Trainingsangeboten beim Lesen lernen sein Textverständnis schulen soll. Besser ist es, wenn der Spaß beim Lesen lernen im Vordergrund steht, zum Beispiel mit einer Bewegungsgeschichte für das Textverständnis (s. Abonnenten-Teil).

Bewegungsgeschichten fordern Textverständnis

Eine lustige Möglichkeit, Texte zu lesen und das Gelesene durch Textverständnis umzusetzen, sind Bewegungs- oder Lügengeschichten. Bei der folgenden Bewegungsgeschichte "Kinder sind eben so", die sich an Leseanfänger in der zweiten Klasse richtet, soll Ihr Kind im Wechsel mit Ihnen oder einem anderen Kind den Text zum Lesen lernen laut vorlesen und nach jeder Zeile die Bewegung ausführen, die es vorgelesen hat. So schult es sein Textverständnis beim Lesen lernen. Für das Textverständnis: Nach der ersten Zeile soll Ihr Kind auf seine Nase zeigen. Dann ist der nächste Leser an der Reihe und muss auf einem Bein hüpfen. Danach wird der linke Arm gehoben usw. Schön ist es, wenn bei dieser Übung zum Textverständnis entweder ein Schiedsrichter oder die gerade nicht lesende Person Fehler beim Lesen lernen oder beim Textverständnis entdeckt und lustige "Strafpunkte" verteilt. Das könnte zum Beispiel sein, die nicht ausgeführte Bewegung für das Textverständnis 5-mal vormachen zu müssen.

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Kommentare zu "Lesen lernen: Die besten Tipps für das Textverständnis"

  • Anonym schreibt am 09.03.2009

    Ja, prima!
    Die Aufgabe in kleine Teilschritte aufgeteilt, führt am ehesten zum Erfolg.
    Dazu täglich: üben und wiederholen.
    \"Übung macht den Meister.\"
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