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"Bei meinen Kindern mache ich es besser"

Bloß nicht werden wie meine Eltern!

Sicher haben Sie noch gut in Erinnerung, wie das war, als Sie anfingen, über die Erziehung Ihrer eigenen Kinder nachzudenken. Manche Eltern sind sich schon vor der Geburt ihres Kindes sehr sicher, wie sie sich als zukünftige Eltern verhalten wollen und wie ganz bestimmt nicht. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Viele junge Eltern speisen ihre Vorstellungen dabei unbewusst aus ihren eigenen Erziehungserfahrungen als Kinder. Nicht selten entsteht so das Bedürfnis der „neuen“ Eltern, ihre Kinder anders, auf keinen Fall so wie die eigenen Eltern zu erziehen. Dass dieser Wunsch einerseits nicht immer einfach umzusetzen, andererseits aber auch nicht immer klug ist, zeigt sich häufig dann, wenn die eigenen Kinder in die Pubertät kommen und Ihre elterlichen Erziehungsvorstellungen auf heftige Gegenwehr stoßen oder zumindest regelmäßig auf die Probe gestellt werden.

Maike R.: "Sie hören einfach nicht zu"

Als sie noch keine Kinder hatte, so erinnert sich Maike R., da wollte sie vieles anders machen. Sie habe ihre Eltern als ziemlich anstrengend erlebt, vor allem ihre Mutter: „Mein Vater, der war ja kaum präsent. Aber wenn er dann doch mal da war und seine dummen Sprüche klopfte – so ganz nach dem Motto: ‚Wir wollen doch mal sehen, wer hier das Sagen hat‘, dann habe ich mir geschworen, solche Sätze niemals zu sagen.“

 Ihre Mutter habe damals nur trocken gemeint, als sie mit ihr über die richtige Erziehung gestritten habe: „Ich wünsche dir später so eine Tochter, wie du jetzt eine bist!“ Das wäre als richtige Drohung herübergekommen. Aber, so Maike R., sie habe nur gelächelt und gesagt: „Wir sprechen uns später wieder! So wie du werde ich nie. Und deine Fehler werde ich auch nicht machen!“ Ein Lächeln breitet sich über ihr Gesicht aus: „Tja, mache ich auch nicht! Nur andere und davon viele!“

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