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Selbstbewusst erziehen

Was ist Selbstbewusstsein?

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, sind Eltern mental und emotional stark gefordert. Mama und Papa sind jetzt nicht mehr ausschließlich die tollen Großen, die wissen, wo es langgeht. Im Gegenteil: Oft werden sie nun ordentlich kritisiert, provoziert und in Frage gestellt. Hier ist elterliches Selbstbewusstsein gefragt.  

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Wenn Kinder in die Pubertät kommen, sind Eltern mental und emotional stark gefordert. Mama und Papa sind jetzt nicht mehr ausschließlich die tollen Großen, die wissen, wo es langgeht. Im Gegenteil: Oft werden sie nun ordentlich kritisiert, provoziert und in Frage gestellt. Hier ist elterliches Selbstbewusstsein gefragt. Lesen Sie in diesem Beitrag, was Selbstbewusstsein überhaupt ist und was Ihnen helfen kann, Ihrem Kind offen und selbstbewusst zu begegnen.

Falsches Vorstellung von Selbstbewusstsein

Dass Kinder starke und selbstbewusste Eltern brauchen, hört und liest man häufig. Doch was heißt schon, selbstbewusst zu sein? Selbstbewusst zu sein heißt jedenfalls nicht:

  •  sich immer stark, klug, wissend und kompetent zu fühlen,
  •  immer genau wissen zu müssen, was zu tun und was zu lassen ist,
  •  sich und seine Verhaltensweisen niemals in Frage zu stellen.

Vielmehr bedeutet selbstbewusst sein, sich seiner selbst bewusst zu sein, also sich selbst zu kennen, sich selbst ein- und wertschätzen zu können. Selbstbewusstsein hat also viel mit Selbstkenntnis und Selbstachtung zu tun! Das heißt konkret:

Wer selbstbewusst ist …

  • kennt seine Fähigkeiten und Stärken und kann sie wertschätzen,
  • weiß um seine „Schwächen“ und kann sich so annehmen,
  • kennt seine wunden Punkte und weiß, wie er damit umzugehen hat,
  • reflektiert sein Verhalten hin und wieder, ohne sich als Persönlichkeit ständig in Frage zu stellen,
  • kann seine Haltung vertreten, ohne übergriffig zu werden oder andere anzugreifen,
  • strahlt eine gewisse Souveränität aus, ohne überheblich zu wirken,
  • macht oft einen „starken“, authentischen Eindruck, auch wenn das mit der eigenen Einschätzung nicht unbedingt korreliert.
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Als Leser des "Pubertäts-Überlebensbriefes" finden Sie hier noch 5 Denkanstöße für Sie und 5 Tipps mit denen Sie Ihrem Teenager gegenüber selbstbewusst bleiben.

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