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Heranwachsende und Kinder: Sicherheit im Internet
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Sicherheit für Kinder im Internet

10 wichtige Regeln für soziale Netzwerke & Co.

Das Internet und die sozialen Medien sind für Kinder und Jugendliche nicht mehr wegzudenken. Dass es neben dem Spaß und der sozialen Komponente auch Gefahren birgt, blenden besonders pubertierende Kinder gerne aus. Welche 10 wichtige Regeln Sie Ihrem Kind für dem Umgang mit dem Internet weitergeben sollten, lesen Sie hier. 

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Das Internet bietet Vorteile: Nutzen Sie diese sicher!

Das Internet bietet so manchen großen Vorteil: Es gibt eine Fülle von Informationen, Sie können so ziemlich alles in Erfahrung bringen, was Sie möchten. Außerdem können Sie mit Ihren Freunden und Bekannten ganz einfach und wenig zeitintensiv in Kontakt bleiben und sind so auf dem neuesten Stand.

Natürlich hat auch Ihr Kind diese Vorteile schon für sich erkannt und nutzt in vielen Fällen das Internet noch häufiger und gekonnter als Sie. Das muss nichts Schlechtes sein, bietet doch das Internet durch die Informationsfülle viele gute Möglichkeiten für das Lernen in und außerhalb der Schule. Doch das Internet birgt insbesondere für Kinder und Jugendliche viele Gefahren, die gerne gerade von Kindern in der Pubertät ausgeblendet werden, wenn Sie sich in sozialen Netzwerken selbst darstellen möchten.

10 Tipps für den sicheren Umgang mit dem Internet und Social Media

Damit Ihr Kind nicht „ins Blaue“ läuft und am Ende etwas von sich preisgibt, was es hinterher bereuen könnte, sollten Sie ihm diese 10 Tipps mit auf den Weg geben.

  1. Ihr Kind sollte keine Altersangaben in den (Nick-) Namen einbauen (etwa „Lilian12“), weil das Pädophile anlocken kann.
  2. Ermahnen Sie Ihr Kind, niemals Adressangaben oder Telefonnummern zu veröffentlichen und schon gar nicht an Unbekannte herauszugeben!
  3. Sagen Sie Ihrem Kind, dass es sich z. B. auf Facebook & Co. nicht mit Personen befreundet, die es nicht persönlich kennt.
  4. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es viele „Fake-Accounts“ gibt, sich also hinter einer „Bine13“ auch ein älterer Mann verbergen kann. Schüren Sie kein prinzipielles Misstrauen anderen Menschen gegenüber, erklären Sie aber, dass diese Möglichkeit besteht und im Netz viel geflunkert wird.
  5. Beleidigungen und Beschimpfungen sind tabu, vor allem wenn Dritte mitlesen!
  6. Machen Sie Ihrem Kind klar, dass man in Chats oder auf Facebook nicht (schlecht) über Dritte reden oder gar lästern sollte.

  1. Weisen Sie darauf hin, dass Probleme niemals in einem Chat oder auf Facebook geklärt werden sollten. Zu viele Zuschauer bringen unterschiedliche Meinungen ein, oft eskaliert die Diskussion dann und artet in „Mobbing“ aus.
  2. Ihr Kind sollte keinesfalls Fotos oder Videos posten, auf denen es wenig bekleidet ist, aufreizend posiert oder gar Alkohol trinkt!
  3. Ihr Kind sollte vor dem Herunterladen von Apps etc. um Erlaubnis bitten. Je jünger und unerfahrener es ist, desto wichtiger ist das!
  4. Peinliche und despektierliche Fotos und Videos anderer Personen sollten sofort gelöscht und keinesfalls weiterverbreitet werden. Zeigen Sie Ihrem Kind die möglichen Konsequenzen für den Betroffenen auf: Es haben sich schon Jugendliche aus Scham über peinliche Videos im Internet umgebracht!

Wenn Sie und Ihr Kind diese Tipps beherzigen, steht dem sicheren Umgang mit dem Internet und den sozialen Netzwerken durch Ihr Kind nichts mehr im Wege.

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