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Praktikumsplatz eines Mädchens

Praktikum und Berufswahl

Der Blick in die Zukunft

Meist um die 9. oder 10. Klasse herum steht Ihrem Kind das erste Praktikum bevor. Zwei bis drei Wochen soll Ihr Kind nun in einer größeren Firma, einem kleineren Betrieb, einer Praxis etc. die Arbeitswelt kennen lernen. Viele Schüler machen sich in dieser Zeit zum ersten Mal Gedanken über ihre berufliche Zukunft. 

Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Wenn Schüler nicht unmittelbar vor ihrem Schulabschluss stehen, ist das Thema „Beruf“ bzw. „Berufswahl“ für die meisten noch in weiter Ferne. Das bevorstehende Schülerpraktikum ist dann eine erste Gelegenheit, auch für Sie als Eltern, gemeinsam mit Ihrem Kind über mögliche Berufswünsche und seine Zukunftsvorstellungen zu sprechen. In den vielen Gesprächen, die wir mit Schüler dazu geführt haben, zeigt sich, welche unterschiedlichen Motivationen den Blick auf die eigene berufliche Zukunft dabei steuern, z.B.:

  • Das Geld: Welchen Schüler lockt das nicht. Manchmal sind die Vorstellungen aber nicht unbedingt realistisch. Zum Beispiel ist der „Traumberuf“ mit dem aktuellen Ausbildungsabschluss nicht erreichbar oder entspricht kaum oder gar nicht den fachlichen Talenten des Schülers.
  • Das gesellschaftliche Ansehen: Prestigeträchtige Berufe stehen nach wie vor hoch im Kurs. Aber auch hier muss ihr Kind ehrlich überprüfen, ob dieser Beruf seinen tatsächlichen Neigungen und Möglichkeiten entspricht. 
  • Das fachliche Interesse: Vor allem Schüler, die bereits deutliche fachliche Vorlieben entwickelt haben, wissen oft genauer, welchen Beruf sie später ergreifen möchten.
  • Das Arbeitsumfeld: Dieses wird meist wenig berücksichtigt, sollte aber ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Arbeitsplatzes sein. Damit ist gemeint, ob Ihr Kind z.B. sein fachliches Können gerne in ein Team einbringt oder lieber alleine z.B. in einem Labor für sich arbeitet, ob es z.B. wechselnde (kreative) Herausforderungen sucht, wie z.B. in einer Werbeagentur, oder lieber gleichmäßig ähnliche Abläufe schätzt, wie z.B. in der Buchhaltung, ob es gerne unabhängig und eigenverantwortlich oder lieber nach Vorgaben arbeitet etc.
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