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Unterschiedliche Hausaufgabentypen
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Welcher Hausaufgabentyp ist Ihr Kind?

Umgang mit Hausaufgaben

Schüler gehen ganz unterschiedlich mit Hausaufgaben um. In der Mittelstufe werden die Prioritäten nun anderes verteilt – die Hausaufgaben spielen für manch einen Schüler dann nur noch eine untergeordnete Rolle. Andere Schüler wiederum entdecken in dieser Zeit ihre gewissenhafte Seite und legen großen Ehrgeiz in die Erledigung der Hausaufgaben. Zusammen mit unseren Schülern haben wir einmal versucht, die verschiedenen „problematischen Hausaufgabentypen“ zu beschreiben. Lesen Sie hier, was dabei herausgekommen ist. 

Expertenrat von 

Entdecken Sie Ihr Kind in einem dieser 5 Hausaufgabentypen?

Sicher hat das Anfertigen der Hausaufgaben etwas mit Fleiß und Ehrgeiz zu tun. Würde man jedoch all denen, die keine korrekt bearbeiteten Hausaufgaben vorlegen können, Faulheit unterstellen, würde man es sich zu einfach machen.

1. Lenard, der Lebenskünstler

Lenard scheint es sehr gut zu gelingen, das Leben zu genießen. Er trifft sich mit zahlreichen Freunden, treibt Sport und macht auch sonst grundsätzlich das, wozu er Lust hat. Erstaunlicherweise bekommt er nie Ärger wegen nicht gemachter Hausaufgaben. Nachmittags oder abends Hausaufgaben zu erledigen, ist etwas für Streber, denkt Lenard. Er unternimmt zu viel mit seinen Freunden, um sich dafür Zeit zu nehmen. Lenard macht seine Hausaufgaben im Schulbus. Entweder schreibt er sie ab, oder er unterhält sich mit jemandem darüber und skizziert das Ganze kurz. Wenn Lenard in der Schule nach Hausaufgaben gefragt wird, beginnt die Show. In Mathe legt er z. B. abgeschriebene Lösungen vor. Wenn er nichts vorzulegen hat, findet er so unterhaltsame Ausreden, dass selbst die Lehrer lachen müssen.

Was macht Lenard gut?

Lenard macht in Bezug auf Hausaufgaben nichts gut. Positiv zu werten ist allenfalls, dass er keine Angst vor schlechten Lösungen hat.

Warum ist Lenards Hausaufgabenverhalten problematisch?

Sir Charles Lamb, ein Schriftsteller, sagte: „Theoretisch sind wir alle entschlossen, das Leben zu genießen, aber die Praxis ist schwierig.“ Dieses Zitat weist darauf hin, dass es nicht so einfach ist, das Leben zu genießen. Lenard gelingt das zwar vordergründig, doch er betrügt sich selbst. In Wirklichkeit ist er nicht glücklich darüber, dass er täglich auf die Lösungen anderer angewiesen ist und nie Lob für seine eigene Arbeit erhält. In den Momenten der lustigen Ausreden macht er sich außerdem zum Klassenclown. Auch wenn viele neidisch auf Lenards lockere Art sind, weiß er, dass er in solchen Situationen intellektuell nicht ernst genommen wird. Während der Unterrichtszeit genießt er das Leben damit sicher nicht.

Worauf sollte Lenard achten?

Lenard muss den Sinn von Hausaufgaben für seinen schulischen Erfolg und damit für seine beruflichen Perspektiven erkennen, um nicht ständig auf andere angewiesen zu sein. Das ist nicht einfach! Er muss von Grund auf lernen, seine Arbeit zu organisieren, und dabei erleben, dass ihm auch eigene Leistungen Erfolgserlebnisse bescheren können.

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