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Eine Klassenfahrt ist natürlich auch mit Kosten verbunden

Klassenfahrt: Was sie kosten darf und welche Regelungen gelten

Alles wichtige für die Klassenfahrt

Jedes Jahr fahren viele Schulklassen zusammen mit ihrem Lehrer für ein paar Tage auf Klassenfahrt. Im folgenden Artikel beantworte ich häufige Elternfragen über die Klassenfahrt und auch deren Kosten, um Ihnen mehr Sicherheit und Gewissheit für die Klassenfahrt zu geben. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

In allen Bundesländern gibt es Bestimmungen über Klassenfahrten, die sich inhaltlich nur wenig unterscheiden. Im Wesentlichen heißt es dort:

Das Wichtigste über die Klassenfahrt

  • Eine Klassenfahrt ist Unterricht an einem anderen Ort, das heißt, es handelt sich um eine schulische Veranstaltung.
  • Mit einer Klassenfahrt wird das soziale Zusammenleben in einer Klasse gefördert.
  • Zudem soll die Klassenfahrt einen schulischen Zweck verfolgen und den Kindern Gelegenheit bieten, Natur und Umwelt zu erkunden (z.B. Walderkundungen oder Besuche von Öko-Stationen), ihnen durch Sport und Spiel (z.B. Skikurse) sinnvolle Freizeitmöglichkeiten auf der Klassenfahrt aufzeigen oder bei Museumsbesuchen kulturelle Einblicke ermöglichen.
  • Klassenfahrten können in jeder Klassenstufe durchgeführt werden. Dabei richtet sich die Dauer der Klassenfahrt nach dem Alter der mitfahrenden Kinder. Grundsätzlich dürfen Klassenfahrten bis zu zwei Wochen dauern (die Bestimmung in Sachsen-Anhalt spricht von höchstens fünf Tagen).
  • In Klasse 1 und 2 soll der Aufenthaltsort der Klassenfahrt in der näheren Umgebung liegen (Anfahrtszeit zwischen einer und zwei Stunden). Eine Klassenfahrt ins Ausland wird normalerweise erst in der weiterführenden Schule durchgeführt.
  • Die Eltern müssen eine schriftliche Einverständniserklärung über die Teilnahme ihres Kindes an der Klassenfahrt abgeben, die auch als Zahlungsversprechen für die Kosten gilt.
  • Die Kinder sind bei der An- und Abreise sowie während der Klassenfahrt über die Schülerunfallversicherung versichert.

Antworten auf die 10 häufigsten Elternfragen zum Thema Klassenfahrt

1. Muss mein Kind an einer Klassenfahrt teilnehmen? 

Eine Klassenfahrt ist eine Schulveranstaltung im Sinne der Schulordnungen. Es sollten möglichst alle Schüler einer Klasse daran teilnehmen. Verschiedene Gerichte haben aber befunden, dass eine Teilnahme an der Klassenfahrt nicht erzwungen werden darf. Wenn Sie also Gründe für eine Nicht-Teilnahme Ihres Kindes an einer Klassenfahrt haben (z.B. finanzielle Probleme bzgl. der Kosten, aber auch Angst vor etwaigem Heimweh), so teilen Sie sie dem Klassenlehrer vor der Klassenfahrt möglichst schnell mit. Ihr Kind muss dann während der Klassenfahrt seiner Klassenkameraden den Unterricht in einer anderen Klasse besuchen oder zu Hause schulische Aufgaben erledigen.

Mein Tipp
Auch wenn Sie mit Ihrem Kind schon viel gereist sind, unterschätzen Sie nicht die sozialen Erfahrungen, die Ihr Kind machen wird, wenn es auf der Klassenfahrt ein paar Tage fast auf sich allein gestellt mit Gleichaltrigen zusammen ist! Das gegenseitige Verständnis und soziale Verhaltensweisen wie Toleranz und Rücksichtnahme werden gefördert sowie das selbstständige und verantwortliche Handeln Ihres Kindes gestärkt.

2. Gibt es einen Höchstbetrag für die Kosten einer Klassenfahrt? 

Für den Höchstbeitrag für die Kosten finden sich in den Verordnungen keine konkreten Angaben. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass die entstehenden Kosten eines Schullandheimaufenthaltes auf Klassenfahrt für alle zumutbar sein sollen. Die frühzeitige Bekanntgabe einer geplanten Klassenfahrt soll allen Eltern ermöglichen, die entstehenden Kosten anzusparen bzw. entsprechende Anträge auf finanzielle Unterstützung zu stellen. Manche Schulen legen eine Obergrenze für die Kosten fest.

3. Darf der Lehrer das Ziel der Klassenfahrt bestimmen?

Der Lehrer muss auf einem Elternabend das/die mögliche/n Ziel/e der Klassenfahrt vorstellen, seine Beweggründe für diese Orte darlegen und die Kosten benennen. Sie haben dabei das Recht, sich gegen ein Reiseziel der Klassenfahrt auszusprechen, wenn Ihnen die Kosten zu hoch erscheinen oder Sie den Sinn dahinter nicht erkennen können (beispielsweise ein sehr weiter Anfahrtsweg bei einer kurzen Dauer). Häufig wird mit einer Abstimmung durch die Eltern über den Aufenthaltsort der Klassenfahrt entschieden. Manchmal lässt sich der Lehrer auch von den Eltern Reiseziele der Klassenfahrt vorschlagen. Einige Schulen besuchen traditionsgemäß bestimmte Häuser. In jedem Fall muss auch der Schulleiter dem Reiseziel der Klassenfahrt zustimmen.

4. Wer kann als Betreuungsperson für die Klassenfahrt eingesetzt werden, und wie viele Personen sollten es sein?

Die Klasse wird normalerweise von zwei Lehrern auf Klassenfahrt begleitet, wobei einer davon der Klassenlehrer ist. Die zweite Lehrperson kann ein Förderlehrer sein. Häufig werden auch Lehrkräfte in der Ausbildung als Begleitperson auf Klassenfahrt mitgenommen.

In Grundschulklassen können die Begleitpersonen der Klassenfahrt ausschließlich Lehrerinnen sein, ab der fünften Klasse sollte es sich um eine Frau und einen Mann handeln. An kleinen Schulen mit nur wenigen Lehrkräften kann es vorkommen, dass Eltern als Begleitpersonen eingesetzt werden, damit die Klassenfahrt durchgeführt werden kann.

5. Kann Ihr Kind von der Klassenfahrt ausgeschlossen werden?

Ihr Kind unterliegt während der Klassenfahrt der Aufsichtspflicht und Haftung des Lehrers. Es muss sich an die vereinbarten Regeln für die Klassenfahrt halten. Wird das Gruppengeschehen durch das Verhalten Ihres Kindes erheblich gestört, und ändert sich auch nach entsprechenden Maßnahmen (z.B. Küchendienst, Ausschluss von Ausflügen) nichts, so müssen Sie es abholen. Hat der Lehrer schon im Vorfeld einer Klassenfahrt Bedenken, Ihr Kind auf die Klassenfahrt mitzunehmen, weil es schon häufiger Probleme gegeben hat, so darf er ihm die Teilnahme an der Klassenfahrt verweigern. In einem solchen Fall muss Ihr Kind den Unterricht in einer anderen Klasse besuchen oder zu Hause schulische Aufgaben erledigen.

6. Müssen Sie die Kosten der Klassenfahrt tragen, wenn Ihr Kind krank wird?

Mit Ihrer schriftlichen Zustimmung haben Sie Ihr Kind verbindlich zur Klassenfahrt angemeldet und sind deshalb auch dann zur Zahlung der Kosten verpflichtet, wenn Ihr Kind krank zu Hause bleibt. Wenn möglich, schließen Sie mit der Anmeldung eine Reiserücktrittsversicherung für die Klassenfahrt ab, die bei den meisten Reiseveranstaltern zum Angebot dazu buchbar ist. Diese übernimmt dann im Krankheitsfall die anfallenden Kosten der Klassenfahrt.

7. Ihr Kind wird während der Klassenfahrt krank oder hat einen Unfall: Was geschieht nun?

Wird Ihr Kind während der Klassenfahrt krank, wird der Lehrer Sie sicherlich umgehend informieren. Am sinnvollsten ist es, wenn Sie es dann schnellstmöglichst abholen, damit es sich zu Hause in Ruhe auskurieren kann. Hat es einen Unfall während der Klassenfahrt (z.B. bei Skiausflügen), wird der Lehrer je nach Grad der Verletzung einen Krankenhausaufenthalt veranlassen, einen Transport mit dem Krankenwagen organisieren oder Sie bitten, Ihr Kind abzuholen.

Mein Tipp
Falls eine Klassenfahrt ins Ausland geplant ist, sollten Sie sich vorher darüber informieren, welche Leistungen (z.B. Krankenhausaufenthalt, Rücktransport) Ihre Krankenkasse abdeckt.

8. Ihr Kind kann nicht schwimmen, aber bei der Klassenfahrt ist ein Ausflug ins Schwimmbad geplant?

Der Lehrer muss vor der Abreise Ihre schriftliche Erlaubnis zu speziellen Aktivitäten auf Klassenfahrt wie z.B. Schwimmen, Radfahren, Skifahren, Bergwandern oder Bootfahren einholen. Sollten Sie dort angegeben haben, dass Ihr Kind nicht schwimmen kann, müssen entsprechende Maßnahmen auf Klassenfahrt getroffen werden – eventuell bietet die zweite Begleitperson ein Alternativprogramm für die Nichtschwimmer an.

9. Darf der Lehrer Ihrem Kind verbieten, sein Handy mitzunehmen?

Der Lehrer wird den Kindern und Eltern vor der Abfahrt seine Regeln für die Klassenfahrt vorstellen. Er kann die Mitnahme von elektronischen Spielgeräten (z.B. Gameboys) und Handys verbieten. Natürlich haben Sie das Recht, Ihr Kind trotzdem anzurufen. Nutzen Sie dafür die Nummer der Unterkunft und versuchen Sie, die Zahl der Anrufe gering zu halten, um den reibungslosen Ablauf auf der Klassenfahrt (z.B. bei Ausflügen etc.) nicht zu behindern.

Mein Tipp
Auch wenn Sie ein sehr anhängliches Kind haben, sollten Sie die Zahl der Anrufe sehr überschaubar halten bzw. versuchen Ihr Kind, ohne Handy auf die Klassenfahrt zu schicken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Heimwehrate nach Telefonaten mit den Eltern sprunghaft ansteigt. Meistens schaffen die Kinder auf einer Klassenfahrt wesentlich mehr, als ihre Eltern ihnen im Vorhinein zutrauen.

10. Ihr Kind hat eine Allergie: Wird darauf während der Klassenfahrt Rücksicht genommen?

Vor Beginn einer Klassenfahrt erhalten Sie in der Regel vom Lehrer Ihres Kindes einen Fragebogen, in dem Krankheiten (z.B. Asthma, Diabetes) und sonstige wissenswerte Details (z.B. Telefonnummer für den Notfall, Name des Hausarztes und der Krankenversicherung) über Ihr Kind abgefragt werden. Beschreiben Sie dort genau, welche Vorsichtsmaßnahmen auf Klassenfahrt zu beachten sind. So kann bei der Planung/Bestellung der Speisen auf Lebensmittelallergien geachtet werden. Erhalten Sie keine solche Frageliste für die Klassenfahrt, informieren Sie den Lehrer von sich aus über die Allergie oder falls Ihr Kind bestimmte Medikamente einnehmen muss.

In der Klasse Ihres Kindes steht eine Klassenfahrt an? Wenn Sie die folgenden Tipps beachten, können Sie Ihr Kind mit einem guten Gefühl mitschicken.

Checkliste: So schicken Sie Ihr Kind rundum sorglos auf Klassenfahrt

  • Schließen Sie eine Reiserücktrittsversicherung für die Klassenfahrt ab, die im Krankheitsfall die Kosten der Klassenfahrt übernimmt.
  • Geben Sie Ihrem Kind seine Krankenversicherungskarte, seinen Ausweis und eine Kopie des Impfpasses für die Klassenfahrt mit (am besten alles in eine Hülle stecken).
  • Denken Sie daran, Ihrem Kind für die Klassenfahrt ein Kuscheltier gegen Heimweh einzupacken.
  • Notieren Sie sich die Adresse und die Telefonnummer des Hauses, in dem Ihr Kind während der Klassenfahrt untergebracht ist, und hängen Sie den Zettel an Ihre Pinnwand.
  • Informieren Sie den Lehrer über Krankheiten und/oder Allergien Ihres Kindes sowie über notwendige Medikamentengaben.
  • Hat der Lehrer Ihre Telefonnummer (inklusive Handy- und/oder Geschäftsnummer) für Notfälle?
  • Geben Sie Ihrem Kind für die Klassenfahrt einen Brustbeutel mit etwas Taschengeld mit, auf dem Sie seinen Namen und seine Heimatadresse notieren.
  • Bringen Sie auch auf der Reisetasche Ihres Kindes deutlich seinen Namen und seine Adresse an.

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Kommentare zu "Klassenfahrt: Was sie kosten darf und welche Regelungen gelten"

  • Nicola schreibt am 22.08.2016

    Die klasse meiner Tochter fährt mir ihrer 6. Klasse in einen Freizeitpark mit Übernachtungsmöglichkeiten in Bungalows. Es werden nur 3 Lehrkräfte mitfahren und die Kinder werden nachts alleine in den Unterkünften sein. Ist das zulässig?
  • Marion schreibt am 13.04.2016

    Mein Sohn geht in die 5.Klasse und wechselt zum Ende des Schuljahres die Schule. Jetzt ist eine Klassemfahrt angesetzt mit mit teambildenden Maßnahmen an den Vormittagen. Muß mein Sohn da mitfahren er wechselt ja eh und wir haben in der Zeit auch noch einen Arzttermin.
  • Sema schreibt am 29.09.2015

    Mein Sohn und ein paar andere haben angeblich die Haustüre vom Lehrer beschädigt der Lehrer hat keine Beweise nur Vermutungen jetzt darf er nicht mit zur Abschlussfahrt der Lehrer hat das Geld vom Sozialamt bekommen da ich alleinerziehend bin .nun soll ich die 300 Euro dem Sozialamt zurückgeben aber ich habe das Geld ja nicht bekommen. Ist das gerecht so?
  • Wolrad schreibt am 18.07.2015

    Hallo zusammen,ich brauche einen Rat. Mein Sohn 14J. hatte im Juni bei einer Klassenfahrt während eines Museumsbesuchs einen Schwächeanfall und musste ins Krankenhaus. Auf Bitten der Mutter(alleiniges Sorgerecht) habe ich ihn abgeholt Hin und Zurück über 200km. Habe auch noch die Begleitperson(Referendar) mitgenommen. Jetzt hat die Unfallkasse die Kostenübernahme abgelehnt. Vielen Dank für Euren Rat. Wolrad
  • Bettina schreibt am 07.07.2015

    Die Klasse (2. Klasse) von unserem Sohn macht im Mai 2016 eine Klassenfahrt, für die wir ihn schon jetzt anmelden sollen und für 3 Tage 150,- Euro bezahlen sollen. Das Ziel ist recht weit - von Frankfurt nach Bayern. Mein Sohn möchte nicht und wir wollen das auch nicht. Er möchte lieber in eine andere Klasse zur Schule gehen. Ist das ohne weitere Probleme möglich???? Wir brauchen dringend eine Info dazu.
  • Franco schreibt am 11.06.2015

    Darf der Lehrer eigentlich an der Auslands-Klassenfahrt verdienen? Mir kommt es seltsam vor dass die Kosten auf sein Privatkonto eingezahlt werden sollen und dass der Preis recht hoch erscheint. Nachträglich kam nun auch noch eine Forderung von 25 Euro mehr wegen Kursschwankungen.
  • Caro schreibt am 17.02.2015

    Ich hab da mal eine Frage. Wenn ein Kind einen Schulwechsel hat, , auf Grund eines Umzuges, darf es dann mit seiner alten Klasse auf Klassenfahrt fahren? Ich meine, das, obwohl es sich schon in der neuen Schule befindet und dort angemeldet ist?
  • Tina schreibt am 17.09.2014

    Hallo,
    gestern mussten wir meinen Sohn (9 Jahre, 4. Klasse) von der Klassenfahrt abholen. Grund: er hat mit seiner Digitalkamera (nicht Handy) einen Mitschüler gefilmt als dieser aus der Dusche kam und den Film dann seinen Mitschülern gezeigt! Waren dann gleich gestern bei der Direktorin, es gibt einen Eintrag in die Akte und Post nach Hause. Begleitumstände der Situation: es standen noch 4 weitere Jungs dabei und haben sozusagen mitgefilmt, sprich haben nicht eingegriffen. Mein Sohn sagt, er wäre von einem anderen Jungen angestiftet worden den Film zu machen (der Junge ist ein sog. "Problemkind" und auch schon 12 Jahre alt). Mein Sohn hat den Film sofort gelöscht, als er bemerkte, jetzt gibt es Ärger mit der Lehrerin. Mein Mann konnte den gelöschten Film zuhause dann mittels Computerprogramm wieder herstellen und wir haben das Ergebnis auch der Direktorin gezeigt: man erkennt nichts, keine Nacktheit, keine Gesichter nur dunkles, verwackeltes Bild und mit viel Willen evtl. einen Arm oder ein Bein. Natürlich steht da immer noch die Absicht im Raum, klar. Und mein Sohn hätte den Film auch nicht allen zeigen dürfen, auch klar. Er hat sich bei dem Jungen entschuldigt und der hat das auch angenommen. Nun meine Frage: haltet ihr es für überzogen, ihn deswegen abholen zu lassen? Hätten nicht auch die Mittäter Konsequenzen ziehen müssen? Mein Sohn ist bisher nie wegen irgendwas in der Schule auffällig geworden und ich kann es mir nur so erklären, dass er sich hat "mitreissen" lassen. Eure Meinung, bitte!
  • Stephanie schreibt am 25.08.2014

    Ich habe eine Frage und brauche dringend Hilfe, da die Schule hier leider (derzeit) nicht unterstützt:

    Sachverhalt:
    - ursprünglich war eine Klassenfahrt für die 3. Klasse geplant, diese wurde aber abgesagt, da die Klassenlehrein aus gesundheitlichen nicht teilnehmen kann (Aussage Klassenlehrerin).
    - Die Elternpflegschaftsvertreter haben den Rektor und die Klassenlehrin aufgefordert eine Klassenfahrt in der 4. Klasse anzubieten
    - Die Klassenlehrerin weigert sich weiterhin aus gesundheitlichen Gründen.


    Frage:
    - gibt es ein Recht für die Kinder eine Klassenfahrt ermöglicht zu bekommen? (die anderen Klassen der Schule fahren alle, nur unsere Klasse ncht)
    - die Elternpflegschaft bat die Klassenlehrerin einen Elternbrief zu diesem Thema zu verteilen, dies hat die Klassenlehrerin nicht getan und die Elternpflegschaft nicht zeitnah informiert (Elternbrief sollte vor den Ferien verteilt werden und jetzt nach den Ferien wurde mitgeteilt, das sie das nicht tut, da sie ja die Klassenfahrt nicht durchführen kann).
    Frage: hat die Klassenlehrerin damit die Rechte der Elternpflegschaft verletzt? wir vermuten ja, können aber nichts zu diesem Thema finden.
    - Kann in so einem Fall die Klasse nicht auch ohne Klassenlehrerin fahren, in dem sie von 2 anderen Lehern begleitet wird, die die Klasse kennen. Unserer Meinung nach ja, der Rektor sagt aber nein. Was ist hier die Sachlage?
    - wer kann hier vermitteln? Schulpflegschaft? wer noch? welche Möglichkeiten bieten sich hier für die Eltern / Elternpflegschaft die Klassenfahrt realisiert zu bekommen?

    Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
    Danke im Namen der Kinder.
  • Stephanie schreibt am 22.08.2014

    Ich habe eine Frage und brauche dringend Hilfe, da die Schule hier leider (derzeit) nicht unterstützt:

    Sachverhalt:
    - ursprünglich war eine Klassenfahrt für die 3. Klasse geplant, diese wurde aber abgesagt, da die Klassenlehrein aus gesundheitlichen nicht teilnehmen kann (Aussage Klassenlehrerin).
    - Die Elternpflegschaftsvertreter haben den Rektor und die Klassenlehrin aufgefordert eine Klassenfahrt in der 4. Klasse anzubieten
    - Die klassenlehrerin weigert sich weiterhin aus gesundheitlichen Gründen.


    Frage:
    - gibt es ein Recht für die Kinder eine Klassenfahrt ermöglicht zu bekommen? (die anderen Klassen der Schule fahren alle, nur unsere Klasse ncht)
    - die Elternpflegschaft bat die Klassenlehrerin einen Elternbrief zu diesem Thema zu verteilen, dies hat die Klassenlehrerin nicht getan und die Elternpflegschaft nicht zeitnah informiert (Elternbrief sollte vor den Ferien verteilt werden und jetzt nach den Ferien wurde mitgeteilt, das sie das nicht tut, da sie ja die Klassenfahrt nict durchführen kann).
    Frage: hat die Klassenlehrerin damit die Rechte der Elternpflegschaft verletzt? wir vermuten ja, können aber nichts zu diesem Thema finden.
    - Kann in so einem Fall die Klasse nicht auch ohne Klassenlehrerin fahren, in dem sie von 2 anderen Lehern begleitet wird, die die Klasse kennen. Unserer Meinung nach ja, der Rektor sagt aber nein. Was ist hier die Sachlage?
    - wer kann hier vermitteln? Schulpflegschaft? wer noch? welche Möglichkeiten bieten sich hier für die Eltern / Elternpflegschaft die Klassenfahrt realisiert zu bekommen?

    Wir freuen uns auf Ihre Antwort.
    Danke im Namen der Kinder.
  • sahra schreibt am 15.05.2014

    manche kinder wollen ja nicht zu einer klassenfahrt also stellen sie sich krank und trotzdem muss man ja die klassenfahrt dann zahlen und das ist ja auch blödsinn!
  • dani schreibt am 19.01.2014

    meine tochter (3.klasse, inklusionskind) geht demnächst auf klassenfahrt. eltern wurden als begleitpersonen abgelehnt. nun erfahren wir, dass ein ehemaliger vater mitgeht, der überhaupt kein kind in der klasse hat. weder kinder noch eltern haben diese person jemals kennengelernt. sie wurden vor vollendete tatsachen gestellt. wie kann es sein, dass ein ehemlaiger vater mitfährt, der die kinder nicht kennt und den auch die kinder nicht kennen, während eltern als begleitperson abgelehnt werden. was kann ich dagegen unternehmen? gibt es hier möglichkeiten?
  • Sigrid Helling schreibt am 15.01.2014

    Das ist immer schon bei mir ein leidliches Thema gewesen, wenn ich schon Klassenfahrt höre, werde ich jedesmal sauer.
    Meine drei Kinder waren immer enttäuscht, wenn sie zurück kamen aber man wird ja förmlich gezwungen sie mit zu schicken. Zum anderen finde ich, dass die Fahrten grundsätzlich zu teuer sind, denn oft könnte man anstatt drei Tage mit dem Bus zur See, mit hundert 100,-€ mehr oft eine Woche mit Flug im Süden verbringen. Und mit der Aufsicht ist auch so eine Sache, eins meiner Kinder war damals Bettnässer und ich hatte das extra angesprochen, damit man bitte darauf achtet ,nur das mein Kind dann drei Tage in einem nassen Bett geschlafen hat, das nur so am Rande erwähnt zum Thema Aufsicht.
  • Ursula schreibt am 14.11.2013

    Ist es zulässig, dass der Lherer seine Reisekosten auf die Schüler umlegt. Es ist doch möglich enen Teil davon vom Finanzamt erstattet zu bekommmen. Sollte er dann nicht nur einen Teilbetrag als Kosten für die Eltern angeben, wenn er es schon umlegen will.
  • Justus schreibt am 16.06.2013

    @Marion: Ich bin selber Lehrer. Warum stellst du solch eine Frage hier im Internet? Sprich doch lieber den Klassleiter/Schulleiter direkt an. Wäre irgendwie fair. Immer dieses Hintenrum.

    PS: So was taucht im Zeugnis natürlich nicht auf. Wäre sofort anfechtbar.
  • Marion schreibt am 10.05.2013

    Hallo zusammen,
    ich brauche mal bitte dringend Euren Rat.
    Mein Sohn 14 Jahre soll nächste Woche eine 2,5 tägige Klassenfahrt machen.
    Leider hat er am letzten Tag vormittags einen Arzttermin, den ich schon vor Monaten Gott sei Dank bekommen habe. (lange Wartezeiten)
    Die Schulleitung hat keinerlei Verständnis hierfür und hat meinen Sohn nun ihrerseits von der Klassenfahrt ausgeschlossen, weil sie meinte, dass so eine Veranstaltung verpflichtend sei.
    Mein Sohn hatte eh keine Lust zu dieser Fahrt und geht auch gerne in dieser Zeit in eine andere Klasse.
    Nun meine Frage, hat der Ausschluss durch die Schulleitung Konsequenzen, bzw. wird es im Jahreszeugnis stehen?
    Mein Sohn wird in diesem Herbst die Schule sowieso wechseln und da wäre ein Eintrag im Zeugnis nicht wünschenswert bei der Anmeldung in der neuen Schule.
    Vielen Dank für Euren Rat und eure Hilfe
    Marion
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