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Probleme in der Schule

Probleme in der Schule? So handeln Sie richtig

Schulprobleme richtig angehen

Im Laufe der Schulzeit kann es immer wieder passieren, dass Ihr Kind mit Problemen in der Schule konfrontiert wird. Gerade Grundschüler können sich nicht immer selber helfen und brauchen bei Schulproblemen die Unterstützung ihrer Eltern. Lesen Sie hier, welche Möglichkeiten Sie bei Problemen in der Schule haben. 

Expertenrat von 
Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn, Lern- und Erziehungsexpertin

Schulprobleme: Ärger über Noten

In fast allen staatlichen Schulen erhalten die Kinder ab dem zweiten Schuljahr Noten. Auch wenn einzelne Schulen mit der Benotung erst in höheren Klassen beginnen, so  gehören Noten und Zensuren doch zum festen Bestandteil des deutschen Schulsystems. Das geht nicht immer ohne Probleme in der Schule vonstatten. Manche Schulkinder sind von schlechten Noten regelrecht geschockt und brauchen bei solchen Schulproblemen unbedingt die seelische Unterstützung ihrer Eltern. Andere nehmen es leicht und bereiten sich auf die nächste Arbeit einfach besser vor. Für sie entstehen so seltener Probleme in der Schule. Wenn eine vermeintlich ungerechte Schulnote keine weiteren Auswirkungen nach sich zieht und Ihr Kind nicht in Form von Schulproblemen darunter leidet, müssen Sie nicht unbedingt das Gespräch mit dem Lehrer/der Lehrerin suchen. Andernfalls können Sie bei Problemen in der Schule durch ungerechte Noten Folgendes tun:

  • Lassen Sie sich die Benotung detailliert erklären.
  • Lassen Sie sich – im Falle einer schriftlich erbrachten Leistung – von dem Lehrer eine andere Arbeit zum Vergleich zeigen.
  • Fragen Sie nach den Auswirkungen der Note.
  • Wenn Ihnen die Erklärungen nicht einleuchten, können Sie die Schulleitung einschalten.
  • Nur wenn Noten einen Einfluss auf die weitere Schullaufbahn haben, können Sie eine Klage vor dem Verwaltungsgericht anstreben. Bevor Sie diesen Weg einschlagen, sollten Sie sich unbedingt juristisch beraten lassen.

Schulprobleme: Ärger mit der Lehrerin oder dem Lehrer

Immer wieder kommt es vor, dass Kinder durch bestimmten Lehrer Probleme in der Schule haben. In der Grundschule passiert es häufiger, dass die noch empfindsamen Schulkinder übersensibel reagieren und sich schnell angegriffen fühlen. Sie erzählen dann zu Hause über Schulprobleme, weil die Lehrerin sie nicht leiden könne und ständig mit ihnen schimpfen würde. Doch in der Regel handelt es sich dabei lediglich um ein kleines Missverständnis und nicht um ernste Probleme in der Schule. Im gemeinsamen Gespräch mit der Lehrkraft können solche Vorfälle von Schulproblemen schnell geklärt werden.

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Strafarbeit

Zu schüchtern um sich zu melden

Doch natürlich gibt es auch Situationen und Schulprobleme, in denen Kinder sich zu Recht beschweren. Gerade unruhige oder hyperaktive Kinder, die impulsiv in die Klasse hineinrufen und sich nicht lange konzentrieren können, blockieren die Unterrichtsgestaltung durch ihre Probleme in der Schule. Da kann es schon mal passieren, dass Lehrerinnen oder Lehrer aus Entnervtheit ungerecht reagieren und Schulprobleme verursachen. Fragen Sie deshalb bei solchen Problemen in der Schule genau nach:

  • Was hat mein Kind getan?
  • Wie oft hat mein Kind das getan?
  • Wie verhält mein Kind sich bei anderen Lehrern?
  • Was soll mein Kind ändern?
  • Wie kann das gemeinsam erreicht werden?
  • Was kann ich dazu tun?
  • Was kann die Lehrkraft dazu tun?
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Kommentare zu "Probleme in der Schule? So handeln Sie richtig"

  • chrismanu schreibt am 11.02.2013

    Hallo, Frau Reimann-Höhn
    mein Sohn 11Jahre besucht die 6. Klasse Realschule in Bayern. Der Übertritt klappte Problemlos, die erfahrene Lehrerin meinte er sei für die Realschule fit. Die 5.Klasse ging gut, doch jetzt in der 6. gab es einige Probleme in Mathe und Englisch. Klar, ich weiß er könnte mehr, wenn er mehr lernen würde, aber da ist er nicht immer kooperativ... manchmal denke ich er hat Angst es sowieso nicht zu können.... Jetzt kam ein Brief von der Schule, in dem uns nahegelegt wird, ihn nach dem Zwischenzeugnis auf eine Mittelschule zu schicken. Dies möchte er jedoch nicht, da er wieder die Freunde verliert..es dauerte eh bis er welche in der Schule fand... in der Klasse sollen alle schon viel weiter sein mit Pubertät und so als er...wäre evtl eine freiwillige wiederholung gut? Ich soll nun nächste Woche zu einem Lehrergespräch erscheinen. Ich weiß echt nicht wie ich mich entscheiden soll.... ich möchte schon das beste für mein Kind..aber was? Ich denke, er braucht einfach noch einen anstoß zum mehr lernen... Was denken sie darüber? Oder auch für Infos von andernen Eltern wäre ich dankbar.
    viele Grüße und danke im voraus,
    chrismanu
  • melanie schreibt am 01.02.2013

    hallo. mein sohn geht auf eine körperbehinderten schule leider wird er dort ständig geschlagen und verbal angegriffen. was kann ich tun?
  • Dragon schreibt am 31.01.2013

    Hallo Frau Reimann-Höhn,
    wie sollen wir uns verhalten, wenn der Lehrer uns bereits nach 6 Monaten im Gymnasium und 2 x 5 in Deutsch nahelegt mit unserem Kind in die Realschule zu wechseln?
  • Anonym schreibt am 14.11.2011

    Klar würde ich sofort tun.
  • Anonym schreibt am 19.10.2011

    Gewalt auf dem Gymnasium
    Mein Sohn ( 9.Klasse )wurde mit seiner eigenen Gehhilfe verprügelt, Schüler aus seiner Klasse stifteten einen jüngeren Schüler an, schauten zu und feuerten ihn noch an.
    Mein Sohn hat jetzt einen Gibsarm und ich weiß nicht, ob ich eine Anzeige wegen Anstiftung zur schweren Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung gegenüber einen wehrlosen Menschen schalten soll oder nicht ?????
    Wer kann mir aus eigener Erfahrung mit Rat und Tat bei Seite stehen ?????

    Vielen Dank im Voraus

    LG Zündja
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