

Schulprobleme: Wie Streitschlichter helfen können
Schulprobleme: Wie Streitschlichter helfen können
» Streitschlichter in der Schule
Gewalt an der Schule und andere Schulprobleme sind ein großes Thema. Seit den 1990er Jahren wird bundesweit an immer mehr Schulen nach Modellen gegen Schulprobleme gesucht, um Streits schon im Vorfeld der Eskalation gewaltfrei und kooperativ zu lösen. Unter verschiedenen Bezeichnungen hat sich nach und nach eine Reihe von Konzepten gegen Schulprobleme durchgesetzt, die auf dem Prinzip der Mediation beruhen. Das Modell setzt bei Schulproblemen auf Streitschlichtung auf Augenhöhe, nämlich von Schülern für Schüler. Es hat sich bereits an vielen Schulen gegen Schulprobleme und Gewalt an der Schule bewährt und könnte sich auch auf den Schulalltag Ihres Kindes positiv auswirken.
Gewalt an der Schule: Streits sollen nicht eskalieren
Das Wort Mediation kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt: Vermittlung. Streitschlichter an Schulen haben also die Aufgabe, bei Schulproblemen als unparteiische Dritte zwischen den verfeindeten Parteien zu vermitteln. Gemeinsam soll bei Streits eine Lösung gefunden werden, mit der alle streitenden Parteien einverstanden sind. Streitschlichter unterstützen die Kontrahenten darin, ihre Schulprobleme ohne Gewalt an der Schule zu lösen und zusammen nach Kompromissen nach Streits zu suchen. Zur Lösung der Schulprobleme verwenden die Streitschlichter unterschiedliche Methoden, zum Beispiel das aktive Zuhören oder das Senden von Ich-Botschaften bei Streits. Von diesen Verhaltensweisen bei Gewalt an der Schule und anderen Schulproblemen profitieren nicht nur die Kontrahenten eines Streits, sondern durchaus auch die Streitschlichter in den Schlichtungssituationen bei Schulproblemen und Gewalt an der Schule.
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So sehen Ich-Botschaften bei Schulproblemen aus:
- „Ich bin gekränkt, weil du mich beleidigt hast“ (an Stelle von: „Halt endlich den Mund“).
- „Ich ärgere mich, weil du mich warten lässt“ (an Stelle von: „Immer kommst du zu spät“).
Schulprobleme: So sieht aktives Zuhören aus:
Zuhören heißt, sich bei Streits oder Gewalt an der Schule in die anderen Parteien hineinzuversetzen, ihnen bei Schulproblemen volle Aufmerksamkeit zu schenken und dabei nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf Zwischentöne oder die Körpersprache bei Streits zu achten. Der aktive Zuhörer versucht bei Schulproblemen, sich in den Gesprächspartner einzufühlen, beim Gespräch mitzudenken sowie seinem Gegenüber Aufmerksamkeit und Interesse bei Streits entgegenzubringen.
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