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Liebeskummer: Konflikte in der Pubertät
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Liebeskummer: So vermeiden Sie Konflikte in der Pubertät!

Die erste Liebe, der erste Kuss und der erste Liebeskummer: Das alles gehört zur Pubertät Ihres Kindes. Genauso wie das Thema Eifersucht. Schön ist, wenn Ihr Kind sich Ihnen in einer solchen Situation anvertraut. Hier sollten Sie aber richtig reagieren, sonst drohen Konflikte! 

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Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Geben Sie sensible Ratschläge, so heizen Sie den Konflikt nicht weiter an!

Verkneifen Sie sich Tipps und Ratschläge à la „Sag ihr doch mal ordentlich die Meinung.“, „Setz dich doch endlich mal durch!“ oder „Den würde ich jetzt ordentlich zappeln lassen.“ 

Damit tun Sie der Beziehung Ihres Kindes keinen Gefallen, denn Spielchen zerstören die Beziehung nur.  Auch das „sich durchsetzen“ ist nicht immer der richtige Rat.

Fragen Sie stattdessen: „Was willst du denn jetzt tun, um das Problem zu lösen?“ So helfen Sie Ihrem Kind, den eigenen passenden Weg zu finden, um den Konflikt zu klären und zu reflektieren, ob es nicht auch selbst einen Anteil an der Konfliktsituation hat.

Liebeskummer: Seien Sie einfach da.

Manchmal ist es auch schön, das unter Liebeskummer leidende Kind abzulenken oder etwas zu verwöhnen (wenn es das mag!). Einfach mal was Leckeres kochen, es herzlich umarmen oder einen schönen Film miteinander schauen. Das löst die Probleme zwar nicht, tut aber gut und hilft Ihrem Kind insofern natürlich auch.

Wenn Ihr Kind darüber reden möchte, hören Sie zu! Merken Sie aber, wann es einen Ratschlag braucht oder wann es einfach nur reden möchte. Seien Sie sensibel mit Ratschlägen, aber auch ehrlich – Sie können Ihrem Kind auch (auf sensible Weise) erklären, dass sein Verhalten nicht richtig war oder ist.

Wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind zeigen, dass es Rückhalt bei Ihnen hat, so kann es selbstbewusst in Konflikte gehen, kann sich aber auch eingestehen, wenn es selbst Fehler macht und sich dafür entschuldigen.

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