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© gitusik - Fotolia.com
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Kind und Handy - Der richtige Umgang will gelernt sein

Spätestens in der Grundschule stehen viele Eltern vor dem Dilemma, ihrem Kind den Handywunsch zu erfüllen oder nicht. Selbstverständlich setzt das stets vorgebrachte Argument „Aber alle in meiner Klasse haben eins" viele Eltern unter Druck. 

Expertenrat von 

Auf was Sie beim Handykauf für Ihren Sprössling achten sollten

Gerade für die jüngere Altersgruppe gibt es spezielle Kinderhandys, die besonders einfach zu bedienen und entsprechend robust sind. Dazu gibt es Modelle mit programmierbaren Direktwahltasten, um beispielsweise sofort die Eltern oder den Notruf erreichen zu können. Außerdem sind alle komplexeren Funktionen wie zum Beispiel mobiles Internet und Bluetooth aus Sicherheitsgründen deaktiviert oder nicht vorhanden. Letztendlich sollte ein Kinderhandy auch nicht zu teuer sein, damit sich der Schaden im Falle eines Verlusts in Grenzen hält. Auf jeden Fall muss ein solches Handy spezielle Anforderungen erfüllen und den Alltag zwischen Schule und Sportplatz unbeschadet überstehen. Empfehlenswert ist deswegen ein Gerät mit robuster Hülle und Outdoor-Qualitäten. Während neueste Design-Smartphones zwar schick aussehen und Ihrem Kind sicherlich die Bewunderung seiner Klassenkameraden einbringen, so sind sie gleichzeitig auch anfälliger für irreparable Beschädigungen. Außerdem sollte es über eine möglichst lange Akkulaufzeit verfügen.

Kinder in der älteren Altersgruppe zwischen 12 und 13 Jahren sind dagegen oftmals schon recht wählerisch, was das Äußere ihres Handys betrifft. Dazu steigen auch die Ansprüche an die Anforderungen des Handys: So sollte es zum Beispiel auf jeden Fall Musik abspielen können und auch die Internetfähigkeit wird immer wichtiger. Auch wenn Teenager bereits sehr technikaffin sind und meinen, bereits alles zu wissen - es ist wichtig, dass Eltern sich auch noch in diesem Alter mit ihrem Kind zusammensetzen und die einzelnen Handyfunktionen besprechen. Denn ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Mobiltelefon muss erst erlernt werden. So tappt Ihr Kind nicht in die Kostenfalle Grundsätzlich sollten Sie Ihrem Kind klarmachen, dass Downloads von Spielen oder Klingeltönen meist mit teuren Abos verbunden sind. Eine Kostendeckelung per Vertrag oder in Form von Pre-Paid empfiehlt sich deshalb ebenfalls noch für Kinder im Alter von 12 bis 13. Um ganz sicher zu gehen, bieten manche Klingelton- und Musik-Portale oft eine Nummernsperre für besorgte Eltern an. Mit Beginn der Pubertät gehören jedoch Smartphone, MP3-Tauglichkeit, Radio-, Kamera- und Internetfähigkeit zum Standard. Man tut seinem Kind keinen Gefallen, ihm diesen vorzuenthalten. Allerdings ist eine Kostenkontrolle immer noch wichtig, in Einzelfällen ist eine Beteiligung an den Betriebskosten sinnvoll. Spätestens jetzt zahlt sich für Sie aus, dass Ihr Kind frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit dem Mobiltelefon erlernt hat.

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