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Ängste bei meinem Sohn 4 Jahre?

Autor Nachricht
Verfasst am: 03.01.2009 [21:57]
Tani
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 12.12.2008
Beiträge: 6
Hallo an Alle,

Hallo Andrea,

Mein Lieber Bastian hat die Phase mit den Schimpfwörter mit Bravur gemeistert, und ich merke wie gut es ihm geht. Aber da gibt es wieder etwas Neues und brauche wieder deinen hilfreichen Rat.
Zu Silvester hat er bei meinen Eltern ein paar Ausschnitte im Fernsehen gesehen das mit Feuer zu tun hat und zu Nikolo hat er auch dein Krampus (Perchten) gesehen und seit ein paar Nächte hat er davon geträumt und war ganz arm hat gezittert und Angst gehabt, er kann somit die Unwahrheit von der Wahrheit nicht unterscheiden, er liegt dann ganz lange wach will am liebsten überall Licht haben denn aus der Finsternis könnte doch das Feuer oder etwas schlimmes kommen. Er hat in seinem Zimmer die ganze Nacht drei kleine schwache Lichter brennen und die Zimmertür ist offen und das Licht scheint auch in den Vorraum hinaus, aber er kann diese Angst die er da in sich hat nicht alleine bewältigen, und ich bleib dann bei Ihm er will dann ja mit in unser Bett aber das war schon immer so das wir das in der Früh machen und das weiß er auch, da ich ihm immer erkläre das man in der Nacht die Ruhe braucht, jeder für sich für seinen Körper zum ausrasten. Na, auf alle Fälle bleib ich bei ihm und rede ihm gut zu sag ihm immer wieder es ist alles in Ordnung wie schön es ist in seinem Bett es ist niemand hier außer Mama und Papa und und und, bis er sich wieder beruhigt hat. Ist das der richtige Weg für Ihn, brauch er nach diesen, für ihn Alpträumen meine Hilfe, oder müsste er sich schon ganz alleine beruhigen können und seine Angst alleine überwinden?

Danke für deinen Rat,

lg Tanja
Antworten Profil
Verfasst am: 04.01.2009 [17:36]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Tanja,
mit 4 Jahren befindet sich Ihr Sohn gerade im Märchenalter und hat eine sehr lebhafte Fantasie. Deshalb erlebt er seine Ängste sehr intensiv und real und ist noch nicht in der Lage, sich selbst zu beruhigen.

Nachtlichter im Zimmer sind gut, auch die offene Zimmertür. Gehen Sie zu ihm und trösten/beruhigen Sie ihn, wenn er Ihre Hilfe braucht. Allerdings muss man aufpassen, weil manche (nicht alle!) Kinder dann immer öfter vor allen möglichen Dingen Angst zu haben beginnen (bzw. das zumindest vorgeben), um auf diese Weise häufiger in den Genuss von Mamas alleiniger Aufmerksamkeit zu kommen. Aber wenn man sein Kind gut kennt, kann man als Mutter in der Regel unterscheiden, was echt ist und was nicht.

Vielleicht versuchen Sie auch mal eine andere Angsbewältigungsstrategie: Fragen Sie Ihren Sohn, was ihm helfen würde, die Angst auslösenden Situationen leichter zu bewältigen. Greifen Sie, wenn möglich, seinen Vorschlag auf und setzen Sie ihn um. Gegen Monster unter dem Bett könnte z. B. eine „magische“ Taschenlampe helfen, deren Lichtstrahl Geister vertreibt. Vielleicht könnte er die angstmachende Gestalt selbst in eine Schachtel locken, etwa mit einem Bonbon, um sie dann aus dem Zimmer zu bringen.

Auch Fantasiegestalten oder ein Schutzengel können Ihrem Kind Sicherheit geben. Oft hilft auch ein "heldenhaftes" Kuscheltier (vielleicht ein etwas größeres, ein Löwe oder Tiger z.B.), das als "Wächter" neben dem Bett oder an der Tür sitzt, wenn Sie Ihrem Sohn zuvor erzählt haben, welche Gefahren genau dieses Kuscheltier früher schon abwenden konnte. Fragen Sie außerdem immer nach, was Sie tun könnten, damit Ihr Kind keine Angst mehr haben muss.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Verfasst am: 06.01.2009 [11:35]
olivia1507
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 27.05.2008
Beiträge: 50
Hallo!
Gerade wollte ich eigentlich die gleiche Frage stellen, wie meine Vorgängerin. Auch meine Tochter 4 1/2 Jahre steckt mitten im Märchenalter und in den letzten Tagen leidet sie unter großen Ängsten. Eigentlich ohne erkennbare Anlässe. Sie kommt nachts in unser Bett und letzte Nacht lag sie wirklich über eine Stunde wach und kam immer näher: "Mama, ich hab solche Angst!". Die hatte sie wirklich. Sie kann mir aber nicht sagen warum. "Keine Ahnung!" Und eine Lösung, was wir dagegen tuen könnten, hat sich auch nicht: "Ich überlege ja schon, überleg Du doch auch mal mit, Mama...". Sage ich ihr, ihr Kuscheltier beschützt sie, sagt sie: "Aber Mama, der Leo ist doch nicht echt." (Aber die Geister für sie schon!)
Ich versuche sie zu beruhigen, in dem ich ihr sage, dass sie keine Angst haben braucht, und wir ja bei ihr sind. Ist das okay, zu sagen, dass es keinen Grund für Ängste gibt??? Ängste sind ja auch normal, sie soll ja diese ja auch zulassen dürfen? Sie ist eh eher verschlossen und erzählt nicht viele Dinge, z.B. was sie im Kindergarten erlebt.
Vielen Dank! Das Forum und Ihre Tipps sind wirklich klasse.
Lieben Gruß
Olivia
Antworten Profil
Verfasst am: 07.01.2009 [00:16]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Lieber Olivia,
ich würde versuchen, in der "Ich-Form" über die Ängste Ihrer Tochter zu sprechen. Sie können sagen, dass Sie keinen Grund für Ängste sehen können (am besten zusammen Licht machen und nachsehen!). Wenn Sie Ihrer Tochter sagen würden, dass es keinen Grund für ihre Ängste gibt, könnte sie das wohl nicht nachvollziehen, denn für sie gibt es ja offensichtlich schon einen - ihre Angst ist echt! Sie kann nur nicht so genau sagen, wovor sie sich fürchtet.

Vielleicht versuchen Sie es mal so: Lassen Sie Ihr Kind malen, was ihm Angst macht. So kann es sich mit seinen Ängsten besser auseinandersetzen. Ermutigen Sie Ihr Kind, Möglichkeiten und Situationen zu malen, in denen es sich gegen Angstauslöser zur Wehr setzt. Es kann sich z. B. in einem Schutzanzug malen, wie es das böse Monster besiegt hat. Dadurch entsteht ein konkretes Bild von Ihrem Kind als Sieger über die Angst.

Und wenn Ihre Tochter sich nachts gar nicht mehr beruhigen kann, helfen oft Bach-Blüten-Notfalltropfen oder -globuli (aus der Apotheke).

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz



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