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Ängstlich und verstört durch Entwicklungsschub?

Autor Nachricht
Verfasst am: 02.12.2010 [22:38]
pisixx
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 02.12.2009
Beiträge: 25
Hallo Frau Dr. Schmelz,
hallo an alle anderen,

meine Tochter (27 Monate) war schon immer ein aufgewecktes, aber etwas ängstliches Kind, aber seit ca. 4 Wochen ist es echt auffällig geworden. Auch die Erzieherinnen in der Krippe haben mich schon darauf angesprochen. Sie hat vor vielen Tieren und Lärm Angst und sagt auch manchmal da ist ein Monster in ihrem Zimmer. Hinzu kommt, dass sie momentan auch sehr sehr sensibel ist, weint sehr schnell und ist dann nur schwer zu beruhigen. In der Krippe weint sie wohl auch öfter ohne Grund obwohl sie gerne hingeht und sich eigentlich auch wohlfühlt; heute war es ganz schlimm. Ich muss dazu segen, dass sie sprachlich und geistig schon sehr weit ist. Die Erzieherinnen meinten es könne sein, dass sie "im Kopf" schon sehr weit ist und "das Körperliche" nicht so mitzieht und dadurch Konflikte entstehen, da sie vielleicht nicht so kann wie sie gerne möchte. Deshalb ist sie vielleicht ab und an auch so wütend? Aber das grundlose weinen macht mir schon Sorgen! Mein Mann hat sich Anfang Nov. das Bein mehrfach gebrochen und auch das hat sie ganz doll mitgenommen. Sie macht sich um vieles Gedanken und ist sehr wissbegierig. Ist das alles "normal" in diesem Alter? Kann es sein, dass sie gerade einen Entwicklungsschub durchmacht und sich alles wieder einpendelt? Wir sind bei einer Homöopathin in Behandlung. Meinen Sie ich soll mit ihr nochmal darüber sprechen oder lieber mit der Kinderärztin?
Hinzu kommt, dass sie öfter über Bauchschmerzen klagt (mit weinen), die jedoch lt. Kinderärztin keinen ersichtlichen Grund haben.

Vielen Dank und viele Grüße
pisixx

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.12.2010 um 22:41.]
Antworten Profil
Verfasst am: 03.12.2010 [00:45]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe pisixx,
natürlich kann ein Entwicklungsschub ein Kind verunsichern und es ist dann eventuell ängstlicher und hängt mehr an Mama. Da Ihre Tochter aber schon immer ein eher ängstliches Kind war, das sich auch viele Gedanken macht, vermute ich etwas anderes. Ab dem zweiten Lebensjahr entwickeln sich bei vielen Kindern vorübergehende Ängste vor Tieren und ab dem dritten Lebensjahr kommt auch Angst vor Monstern und Gespenstern vor. Ich vermute, dass diese mehr oder minder "normalen" Ängste bei Ihrer Tochter, da sie schon immer ein ängstliches Kind war, nur besonders stark ausgeprägt sind.

Allerdings fällt mir bei den Ängsten auch ein zeitlicher Zusammenhang zur Verletzung Ihres Mannes auf. Er hat sich Anfang November das Bein gebrochen und seit etwa 4 Wochen besteht diese starke Ängstlichkeit Ihrer Tochter. Möglicherweise hat sie die Verletzung des Papas doch mehr verunsichert als es zunächst den Anschein hatte. Spielen Sie mal im Rollenspiel "Teddy hat sich das Bein gebrochen" mit ihr. Vielleicht kommen Sie den Ängsten so ein Stück weit auf die Spur.

Da Sie Ihre Tochter bereits von der Kinderärztin untersuchen ließen und keine körperliche Ursache festgestellt wurde, ist anzunehmen, dass auch die Bauchschmerzen möglicherweise psychisch bedingt sind (siehe dazu auch hier: www.elternwissen.com/forum/beitraege/gesundheit/unklare-bauchschmerzen.html und www.elternwissen.com/forum/beitraege/gesundheit/unklare-bauchschmerzen-1.html - ein Thema in 2 Beiträgen!).

Da Ängstlichkeit bei Ihrer Tochter ein Charaktermerkmal ist, können Sie dieses Thema bei Ihrer Homöopathin ansprechen. Die Ängstlichkeit lässt sich mit einer homöopathischen Konstitutionsbehandlung beeinflussen. Tipps gegen Ängste bei Kindern finden Sie auch hier: www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/kind-stark-selbstbewusst/art/tipp/kinderaengste-diebestenerziehungstippsgegendieangst.html und www.elternwissen.com/gesundheit/bachblueten/art/tipp/kinderaengste-mit-bachblueten-behandeln.html

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Verfasst am: 02.01.2011 [21:55]
pisixx
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 02.12.2009
Beiträge: 25
Hallo Frau Dr. Schmelz,
die ängstliche Phase meiner Tochter hat sich etwas gelegt, jedoch nicht was die Kita betrifft. Sie weint nun schon seit Wochen und möchte nicht bleiben wenn ich sie morgens hinbringe. Eigentlich ist sie von anfang an ohne Probleme hingegangen... Auch eine homöopathische Behandlung hat nur wenig Erfolg gezeigt. Dies habe ich in einem Beitrag bzgl. Bachblüten von Ihnen gelesen: "Erleichtern Sie Ihrem Kind den Start in den Kindergarten mit der Kindergarten-Mischung gegen Trennungsangst: Chicory, Gentian, Honeysuckle, Larch, Mimulus, Red Chestnut und Walnut."
Meinen Sie das wäre bei uns einen Versuch wert? Wie mache ich das mit dieser Mischung? Oder gibt es das fertig in der Apotheke?
Viele Grüße
pisixx
Antworten Profil
Verfasst am: 04.01.2011 [00:46]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe pisixx,
Sie können es auch im Fall Ihrer Tochter mit der erwähnten Bachblüten-Mischung probieren. Sie können sich diese in der Apotheke herstellen lassen. Pro 10 ml Wasser plus Obstessig (zur Konservierung) wird von jeder genannten Blüte 1 Tropfen hineingegeben (siehe auch hier: www.elternwissen.com/gesundheit/bachblueten/art/tipp/bachblueten-fuer-kinder.html).

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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