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HILFE meine Tochter hat Ihren ersten Freund!

Autor Nachricht
Verfasst am: 12.01.2012 [11:54]
Lenalein
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 25.07.2008
Beiträge: 4
Hallo,

Meine Tochter (13 Jahre) hat jetzt ihren ersten Freund (15 Jahre).
Ich habe Angst, dass er mit meiner Tochter schon intim werden will, da meine Tochter noch so jung ist und ich Angst habe, dass dadurch sich das ganze Leben meiner Tochter verändern kann (z.B.: durch eine ungewollte Schwangerschaft).

Ich habe Sie damals selber schon mit 16 Jahren bekommen und weiß was es heißt, wenn man selber noch ein Kind ist und ein eigenes Kind groß zieht.

Könnt ihr mir weiterhelfen?
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Verfasst am: 13.01.2012 [18:31]
marleen06
Super-Nanny
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 68
Hallo ,
also ich kenne mich nicht so gut mit Teeneger,aber wäre vielleicht eine Idee,dass sie ihre Tochter verbieten einen Freund zu haben?
Also ,ich meine mit 13 ist sie bestimmt noch keine Frau die eventuell Intimitäten wirklich ausleben und geniesen kann.
Mit 13 sind die Mädels auch sehr unerfahren und das nutzten die Jungs schon aus.
Vieleicht wird sie erst mal auf sie "böse",aber in ein paar jahren bedankt sie sich bestimmt,denn ich finde Intimitäten mit 13 sind fast gestohlene Kindheit.
Warten lohnt sich immer.
Viel Erfolg und alles Gute!
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Verfasst am: 14.01.2012 [07:43]
Niedersachse
Newbie
Dabei seit: 14.01.2012
Beiträge: 4
Entschuldigung? Verbieten?? Einer 13jährigen???

Sicher ist die Situation "heikel" - aber das sind, aus meiner Erfahrung, oftmals die Befürchtungen, die Eltern haben, weil sie sich aus eigener Erfahrung oder Erinnerung an die wilden Zeiten erinnern.
Natürlich beginnt sich so mit 12/13/14 fast alles um "Sex" zu drehen. Manchmal hat man den Eindruck, sie haben fast nichts anderen mehr im Kopf.
Leider beginnt damit auch die Zeit, wo sie die Eltern eigentlich ganz besonders brauchen, sie sich aber gleichzeitig von ihnen losmachen. "Papa nicht! Das ist peinlich!!!" wie oft habe ich das gehört!

Die Sorgen mitteilen! Mit ihrer Tochter drüber reden! Auch wenn es schwer ist - für sie und für ihre Tochter! (iii, mit Mama über Sex reden). Und auch Intimität kann man nicht "verbieten". Aber spätestens jetzt ist der Punkt gekommen, wo man Fragen wie
Verhütung und AIDS-Risiko ansprechen muss.
Nicht verbieten, sondern Vertrauen haben. Vertrauen in das eigene Kind.

Natürlich gibt es das auch noch Gesetze! Mit 13 ist sie vor dem Gesetz noch Kind, der Freund mit 15 Jugendlicher! Völlig unwichtig ist das auch nicht.
Und natürlich ist es auch wichtig, was für ein Mensch der Freund ist und welches Vertrauen sie in ihn haben! Also: kennenlernen den Freund. Soll er doch vorbei kommen.
Wenn sie dann das berechtigte Gefühl hätten, dass der Mensch ihre Tochter nur als Beutestück sieht, dann haben sie allerdings tatsächlich ein Problem. Aber warum erstmal das schlimmste fürchten, wenn es sich um die natürlichste Sache der Welt handelt: die Liebe
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Verfasst am: 14.01.2012 [12:46]
enneffkay
Alter Hase
Dabei seit: 23.11.2011
Beiträge: 26
Ich sehe das ähnich wie mein Vorredner. Heutzutage ist es völlig normal, wenn man mit 13 den ersten Freund hat, das heißt ja noch lange nicht, dass sie auch Geschlechtsverkehr mit ihm haben wird.
Aufklärung ist dabei das wichtigste und für das Kind da sein, den Freund kennen zu lernen, halte ich auch für wichtig. Selbst wenn man ihn nicht mag, sollte man den Kontakt nicht verbieten sondern dem ganzen positiv entgegen sehen. Verbote sind da das schlechteste, was man machen kann, denn die verbotenen Dinge, sind die, die man am meisten will.
Was das Ausnutzen betrifft: Auch aus Fehlern kann man lernen und es ist auch nicht gesagt, dass das so sein wird. Jedes Kind hat eine andere Persönlichkeit und ein anderes Selbstbewusstsein! Lass dem Kind einen gewissen Freiraum! Sie wird schon wissen, wie weit sie bereit ist zu gehen.
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Verfasst am: 14.01.2012 [14:25]
Niedersachse
Newbie
Dabei seit: 14.01.2012
Beiträge: 4
Flugzeuge im Bauch, Händchen halten, kuscheln, küssen . . . sie setzen sich die Grenzen selbst. Und wenn es keine völlig "wüsten Feger" sind, dann dauert es oft ziemlich lange bis zum ersten Petting und noch länger bis zum ersten Verkehr.
Offen sein für Gespräche, offen für Veränderungen in der Eltern/Kind-Beziehung - das ist das, was wir Eltern anbieten können/müssen.
Und wir müssen jetzt lernen, unser Kind auch loszulassen.
Von dem Moment an, von Jungs tatsächlich für das Mädchen interessant werden (von sich aus, nicht aus Gruppendruck) ist eigentlich alles zu spät. Jetzt sind wir als Eltern eigentlich abgemeldet!!banghead.gif Traurig für uns - schön für´s Kind. icon_biggrin.gif

Und dennoch kann man natürlich viel dafür tun, dass es ein gutes, aber verändertes Verhältnis bleibt, dass man zu den Kindern hat.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 14.01.2012 um 14:26.]
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Verfasst am: 17.01.2012 [11:37]
marleen06
Super-Nanny
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 68
"Sicher ist die Situation "heikel" - aber das sind, aus meiner Erfahrung, oftmals die Befürchtungen, die Eltern haben, weil sie sich aus eigener Erfahrung oder Erinnerung an die wilden Zeiten erinnern"
Also ich kann mich an keine wilde Zeiten erinnern,nicht mit 13,14,15 nicht einaml mmit 16!Ich war selber ein Kind,Schmetterlinge in Bauch -ja,aber fester Freund!?
Ich kann mich nur an Jungs/junge Männer erinnern die ziemlich bedacht waren ihren Spaß zu bekommen!Und die wären NIEMALS nur bei Petting geblieben!!!Selbst damals,geschweige dann für heute...
Denn eine Junge mit 15 genießt schon Intimitäten,während eine Mädchen gibt oft nach weil sie verliebt ist/cool sein will/Gruppenzwang ect...
Ein Mädchen kann aber schwanger werden ,selber die Aufgeklärte...
AUFKLÄRUNG bei 13 Jährige!!!Das ist doch lächerlich!
Viele Mütter schleppen ihren noch Kinder bei Gynekologe,bekommen die Pille,Information über die Geschlechtkrank., wie man Kondom benutzt und damit ist alles geschafft!?
Wieviele 13-18J werden Kondom überhaupt benutzen?
Von Mädels etwa 1/3 ,bei den Jungs noch schlimmer!
Und wieviele von denen werden niemals die Pille vergessen?

Die Jugendliche denken nur am Sex!
Das stimmt nicht.
Sie wollen sich von Eltern abgrenzen,Erwachsen sein,sich verlieben,frei sein usw usw aber mit Sex sollen sich meiner Meinung nach bis zum mind 18J Zeit lassen.
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Verfasst am: 17.01.2012 [11:59]
Niedersachse
Newbie
Dabei seit: 14.01.2012
Beiträge: 4
ich stimme meiner Vorschreiberin in vielen Dingen durchaus zu - aber ich sehe die Welt mit anderen Augen. Und ich sehe, dass ich nichts ändern kann, wenn ich mein Kind wegschließe.
Es ist meine Verantwortung als Vater/Mutter, was aus meinem Kind wird. Viel zu viele Eltern entziehen sich dieser Verantwortung! Schieben alles auf Schule, Staat und sonstwas ab.
Ein Mädchen mit Selbstbewußtsein, gut aufgeklärt und mit eigenem Willen wird wissen, wann es sich auf Sex und die Vorboten des Sex einlassen will und wann nicht. Und das ist mal früher, mal später der Fall.
Ich kenne auch eine Menge Menschen, die erst mit 18,19,20 ihren ersten richtigen Sex hatten. Auch in der heutigen Zeit. Die Medien erzählen uns gern was anderes, aber so sehr "Generation Porno" sind sie dann auch wieder nicht, unsere Kinder
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Verfasst am: 17.01.2012 [14:24]
marleen06
Super-Nanny
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 68
"ich stimme meiner Vorschreiberin in vielen Dingen durchaus zu - aber ich sehe die Welt mit anderen Augen. Und ich sehe, dass ich nichts ändern kann, wenn ich mein Kind wegschließe."

Hier gehts nicht um wegschließen.
Wie wäre z.B mit Werte und Moral beibringen, nicht nur wie man Kondom und Pille benutzt.
Oder ...auf Bedürfnise eigener Körper achten und nicht auf Medien???
Einer 13 J Sex zu verbieten ist nichts anderes als einer 3 Jährige
davon abzuhalten einen Autobahn zu überqueren.

"dEs ist meine Verantwortung als Vater/Mutter, was aus meinem Kind wird. Viel zu viele Eltern entziehen sich dieser Verantwortung! Schieben alles auf Schule, Staat und sonstwas ab."

Schön wäre es!Nur der Mensch ist eine sociale Wesen ,ein Individum entwickelt sich nicht isoliert,nur in einer Familie!
Auf uns und unseren Kindern wirken sehr viele andere Faktoren ,und das können wir als Eltern oft nicht beanflußen,denn oft sind wir das selber nicht bewußt.Ab ca 3. Lebensjahr jedes eines Kindes wird die Geselschaft miterzieher,wenn nicht der Haupterzieher.
Um so älter ein Kind ist um so mehr anteile hat die Geselschaft.
Mit 20J sind wir mehr Produkt der Geselschaft als eigener Eltern.
Es gibt es leider Kinder (und nicht wenig) bei denen der Haupterzieher ist das Fernseher.Denn sie verbringen oft 4,6,8 Stunden mit fernsehen und mit eigenen eltern oft gar keine.

"Ein Mädchen mit Selbstbewußtsein, gut aufgeklärt und mit eigenem Willen wird wissen, wann es sich auf Sex und die Vorboten des Sex einlassen will und wann nicht"

Das ist mehr der Traum der Eltern als die Realität.

"Die Medien erzählen uns gern was anderes, aber so sehr "Generation Porno" sind sie dann auch wieder nicht, unsere Kinder "
Na das wollen wir hofen....
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Verfasst am: 17.01.2012 [14:29]
Niedersachse
Newbie
Dabei seit: 14.01.2012
Beiträge: 4
ich denke, wir sind da an vielen Stellen ganz dicht beieinander, was die Ansicht und die Meinungen betrifft.

Dennoch bleibt für mich die Frage offen: was ist aus allem nach Ihrer Ansicht denn die realistische Konsequenz aus der Tatsache, dass die 13j einen Freund hat?

Ich habe meine genannt! Bei Ihnen finde ich irgendwie nur ein "Anklagen der Welt" (`tschuldigung, aber so kommt es für mich rüber)

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 17.01.2012 um 14:30.]
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Verfasst am: 19.01.2012 [09:44]
marleen06
Super-Nanny
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 68
Das tut mir Leid,es ist wirklich ein "Anklagen der Welt",

aber für mich ist das die einzige realistische Konsequenz.

Denn das ist ein Problem dieser Welt und kein Erziehungsproblem.

Keine Mutter wünscht sich für ihre Tochter so was und ich bin mir sicher das tief in deren verletzen Seelen,hinter den "coolen Masken" sind die jugendlichen eigentlich total verwirt und hilflos unserer Welt ausgeliefert.
So dürfen die schon ab 12. lebensjahr die Pillenindustrie kräftig unterstutzen ,natürlich auf kosten eigener Gesundheit.
Nach dem sie mit 6-7 gerade mal aus dem Windel und Schnulleralter raus sind.
Mit 12 Jahren haben sie bereits gut konsumiert und es gehts flott weiter,warum den jemandem die Schuld geben,die Eltern sind an allem schuld.
Lieber erzählen wir uns Blödsen von wegen bei gute Erziehung ist auch alles bestens.
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