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Thema mit vielen Antworten

Hochbegabt?

Autor Nachricht
Verfasst am: 05.06.2008 [21:28]
einszweiundvielleichtmal3
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 14.04.2008
Beiträge: 1
Hallo liebe Eltern,

ich stelle heute eine Frage die uns seit einiger Zeit beschäftigt. Unser Sohn ist 5 Jahre alt.

Kürzlich sprach mich eine Erzieherin an sie sei der Meinung wir sollen unseren Sohn auf Hochbegabung testen lassen. Sie führte an, dass er über außergewöhnliche Gedächtnisleistungen verfügt.

Seitdem bin ich absolut verunsichert. Welchen Sinn macht es ein Kind testen zu lassen? Sie führte an, dass es in der Schule zu Problemen kommen könnte und wir somit vorbereitet seien. Ich verstehe das aber nicht...unser Sohn ist ein absolut pflegeleichtes Kind. Er ist auffallend kontakfreudig und sehr sozial. Ich bin absolut verunsichert...in welchem Fällen ratet Ihr zu einem Test und was können wir mit dem Ergebnis überhaupt anfangen? Ich habe Probleme mit Bekannten etc darüber zu sprechen, da ich nicht möchte, dass Sie meinen ich finde mein Kind sei superschlau....trotzdem beschäftigt mich die Aussage der Erzieherin. Für Ratschläge bedanke ich mich!

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Verfasst am: 06.06.2008 [13:33]
Melanie
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 30.04.2008
Beiträge: 13
Hallo eins und zwei...

hat denn die erzieherin festgestellt, dass dien sohn sich bei bestimmten sktivitäten im KiGa langweilt oder andere negativen auffälligkeiten bemerkt???? Wenn nein, würde ich erst einmal nichts unternehmen und abwarten wie er sich in der schule macht. In der ersten klasse ist es auch noch nicht zu später waihn zu testen. Freu dich lieber erst einmal dass du ein kleinen gedächtnisweltmeister hasticon_smile.gif
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Verfasst am: 11.06.2008 [16:45]
miesemuckel
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 02.05.2008
Beiträge: 59
Hallo einsundzwei...,

ich kann mich Melanie nur anschließen. Solange die KiTa keine negativen Auffälligkeiten bemerkt, würde ich zu diesem Zeitpunkt auch nicht testen lassen. Wenn Dein Sohn jetzt 5 ist, stehen ohnehin bald die Einschulungstests an. Sollte er tatsächlich hochbegabt sein, wird sich das in den Schultests sicherlich zeigen und Du wirst dann bestimmt auch eine entsprechende Empfehlung bekommen (eventuell Klasse überspringen oder sowas). Laß ihn doch jetzt erstmal noch ein bißchen "normales" Kind sein und freu Dich darüber, dass er ein gutes Gedächtnis hat. Um Langeweile zu verhindern, könntet Ihr ja verschiedene Gedächtnisspiele einführen zuhause, jetzt in der Ferienzeit z.B. das Spiel "ich packe meinen Koffer...". Er freut sich bestimmt, wenn er in solchen Spielen Sieger wird und ihr habt alle ein bißchen Spaß an der Genialität eines guten Gedächtnisses, ohne das gleich überzubewerten.

Alles Gute weiterhin!
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Verfasst am: 12.06.2008 [12:47]
krazerle
Newbie
Dabei seit: 26.05.2008
Beiträge: 3
Hallo,

ich kann Deine Unsicherheit verstehen. Mein Sohn ist vier und ihm wurde auch schon ähnliches von seiner Erzieherin unterstellt.

Ich habe mich jetzt erstmal für Ruhe entschieden. Keine Tests oder ähnliches. Ich weiß auch nicht, ob es in der Schule weiter hilft, wenn man mit einem IQ-Test-Ergebniss ankommt oder ob die Lehrer dann erst recht komisch werden. In Baden-Württemberg kann man ja mit 5 Einschulen, davon halte ich eigentlich auch nichts, auch wenn mein Kind lesen kann. Ich bin gerade eher der Meinung, dass er lieber noch ein Jahr in den Kindi darf und bei Bedarf eher springt. Denn, außer bei Zahlen und Buchstaben, ist er ein ganz normaler Junge. Und die soziale Seite muss ja für die Schule auch stimmen, sonst gehen sie unter.

Grüßle

krazerle
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Verfasst am: 07.07.2008 [11:40]
Scheckerin
Alter Hase
Dabei seit: 07.07.2008
Beiträge: 24
Hallo an Alle! icon_smile.gif

Ich habe selber zwei Hochbegabte Kinder! Es gibt viel mehr Hochbegabte Kinder, als man vermutet.Viele Kinder bleiben unentdeckt und leiden dann tatsächlich unendlich in der Schule. Die Hochbegabung ist eine Gehirnsache, dass heisst, diese Kinder lernen anders als der Durchschnitt und brauchen eine ganz andere Förderung.

Der reine IQ Test ist hier nicht wirklich massgebend, denn für den, muss ein Kind entsprechend geschult sein, um richtige Werte erzielen zu können. In der heutigen Zeit benutzt man dafür viel umfassender Tests, wo verschiedene Bereiche der Intelligenz getestet werden.

Außerdem gibt es verschiedene Schwerpunkte, wo sich das Kind intelligenztechnisch ausrichtet. Das geht von Kunst und Musik, über Soziales Engagement bis hin zu außergewöhnlichen Denkleistungen in den Naturwissenschaften oder auch bis hin zu einer Sprachbegabung.

Die Erzieherinnen werden immer besser geschult, um frühzeitig ein solches Kind zu erkennen. Denn diese Kinder sind meist die schwarzen Schafe in der Schule, wenn man diese klügeren Kinder nicht frühzeitig erkennt und falsch fördert, werden sie entweder zu Unruhestiftern oder zu Minderleistern und seelisch kranken Kindern. Nur Wenige dieser Kinder schaffen es, den normalen Schulalltag auszuhalten und neigen dann dazu eine Schulphobie zu entwickeln, wie es bei meinem Sohn geschehen ist und sich mit 13 fast das Leben genommen hat, weil die Schule ein unendlichen Leiden für ihn war.

Daher bitte ich Euch, solche Hinweise nicht einfach abzutun! Hier seit ihr als Eltern mehr gefordert und man ist natürlich selber erstmal total mit dem Thema überfordert!

Auch bei 5 Jährigen kann man schon eine Hochbegabung klar feststellen. Sogar eher hier! Warum? Die Kinder sind noch nicht von der Schule blockiert und zeigen was sie können!

Außerdem ist es wichtig mit der Zeit, bis ca. Ende der 1. Klasse zu klären, welche Lernform das Kind aufweist:

1. Akzeleration: Wunsch nach schnellem Lernen --> Diesen Kindern geht es nicht schnell genug, sie gelten als ungeduldig und wollen unendlich viel in kurzer Zeit wissen. Am liebsten wollen sie das übernächste Thema jetzt schon lernen, so ungefähr. Das wäre die einfachste Form, denn hier kann die Lehrerin dem Kind einfach schon die nächsten Themen, die zu lernen sind geben. Diese Kinder sind in der Lage eine Klassenstufe in nur der Hälfte der Zeit fertig zu stellen und könnten daher die Klasse überspringen. Da Hochbegabte aber sehr sensibel sind und sich oft an die Lehrer und einen Schüler Ihrer Wahl klammern, kann das Überspringen zu erneuten seelischem Leid, bis hin zum Boykott führen, davon rate ich ab. Diese Kinder brauchen einfach STOFF! Dann sind die glücklich.

2. Enrichment: Wunsch nach vertieftem Lernen --> wird dies bei Eurem Kind festgestellt rate ich, dass Kind auf eine "reine" Montessori oder Waldorfschule zu bringen, auch wenn es etwas weiter weg ist! (Aber höchstens Fahrzeit von 30 Minuten) Denn diese Kinder sind eigentlich in einer staatlichen Schule nicht beschulbar! Diese Kinder brauchen ca. doppelt soviel Zeit, wie die normalbegabten Kinder! und werden oft als dumm und faul verkannt! Dabei erleben diese Kinder das Wissen erst als erlernt, wenn sie es im Alltag umsetzen durften und alles über dieses Thema lernen konnten, was nur möglich ist. Diese Kinder sind übergenau und meist sehr langsam. Das hängt damit zusammen, dass diese Kinder unendlich viele Gedankenstränge nachgehen und daher nicht auf Abruf das Erlernte sofort parat haben, da sie erstmal Ihre ganzen Eindrücke sortieren müssen, um das passende Wissen zur Verfügung zu stellen. Je älter sie werden, desto leichter geht es, aber auch nur, wenn sie richtig gefördert werden!

Hochbegabung wird leider viel zu oft mit der Fähigkeit Hochleistungen zu vollbringen verwechselt! Das können nämlich die durchschnittlich intelligenten Kinder meist viel besser! Die denken nicht soviel nach, die Lernen und Pauken und fertig.

3. Akzeleration plus Enrichment:

Diese Kinder sind die unbeschulbarsten Kinder von allen. Warum? Meine Tochter hat diese Doppellernform. In Mathe ist sie rasend schnell, in Deutsch so langsam wie eine Schnecke. In Mathe war sie vor der 1. Klasse schon anfang 3. Klasse. Für Deutsch braucht sie einfach ca. 3 Monate länger als normal ist. Wie soll man das, außer in einer reinen Montessorischule umsetzen??

Wir haben das Glück, dass unsere staatliche Grundschule eine Montessorri Versuchsschule ist und sie daher meine Tochter außer Plan fördern können, aber es ist derart schwer. Da wir auf dem Land fern von besagten Schulen leben (Fahrt dauert mindestens 50 Minuten), müssen wir eben mit der hiesigen Schule kooperieren und das ist nicht sehr leicht, weil die Lehrer haben Ihre Vorstellungen und können so ein Kind kaum richtig fördern.

Aber dazu ein anderes Mal mehr, wenn Ihr noch mehr wissen wollt!

Ich rate Euch, bleibt ruhig, JA, aber tut jetzt schon was, bevor es zu spät ist! Die Erzieher wissen, von was sie reden. Denn rein sozial veranlagte Kinder reichen nicht aus! Wenn Hochbegabte Kinder nicht richtig gefördert werden, werden sie schwer depressiv, krank und sogar schlecht in der Schule! Euer handeln ist JETZT schon gefragt!

Geht zu einem oder besser zwei Psychologen oder Psychotherapeuten, die Hochbegabung testen. Die erkennen auch nicht testbare Hochbegabte schon sehr früh!

Ich habe meine Tochter nicht testen lassen, weil es so eindeutig war, dass ich die Test nicht brauchte. Oft zahlt es die Kasse auch nicht und 500,- Eur war uns einfach zuviel. Aber das fragt beim zu testeten Arzt nach. Auch verfügen die Hauskinderärzte über einfachere Vorabtests.

Macht es Euch hier nicht so leicht, sonst wird es später richtig schwer! Wenn es geht und das Kind es will, last es lieber noch ein Jahr im Kindergarten, weil diese Kinder sind meist nicht nur klüger, sondern auch noch viel verspielter. Wenn ihr aber merkt, dass das Kind sich im Kindergarten langweilt, dann nichts wie ab in die Schule!

Ihr müsst auch nicht jedem davon erzählen, aber die Lehrer müssen das wissen, sonst haben sie ja keine Chance etwas für Euer Kind zu tun!

Versucht Euch im Internet über das Thema zu informieren. Das Thema Hochbegabung wird Euch nun Euer Leben lang begleiten. Und denkt daran, Ihr Lieben Mütter: meist wird die Hochbegabung von der Mutter auf das Kind übertragen. Denkt an Eure eigene Schulzeit, wie es Euch ergangen ist und ihr werdet selber bald feststellen dürfen, dass ihr selber die einen oder anderen Probleme hattet. Tut dies Euren Kindern nicht an!

Ich grüße Euch Alle sehr herzlich! icon_biggrin.gif

Eure Scheckerin (Nickname)

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Verfasst am: 22.07.2008 [14:23]
krazerle
Newbie
Dabei seit: 26.05.2008
Beiträge: 3
Hallo Ihr,

danke für den langen Erfahrungsbericht. Leider ist man bei diesem Thema sehr alleine. Für meinen Sohn gilt erstmal Kindergarten. Da er erst vier ist und die Tests ja erst ab fünf sind, stellt sich für mich die Frage ab der nächsten U beim Kinderarzt. Sozial und in Sport und Singen usw. ist er ganz normal. Und für die Schule ist das ja auch wichtig. Wir haben eine Montessori-Schule in der Nähe und er ist in einem Montessori-Kindergarten. Nur was kommt nach der Grundschule?

Was sagen eigentlich die Lehrer? Sind die nicht heilos überfordert mit den ganzen "Sonderformen" von Kindern (ADHS, Legastenie usw.) Ich habe das Gefühl, die wünschen sich lauter "kommunistisch"-gleiche Kinder.

Falls mein Sohn hochbegabt ist, hat er es nicht von mir. Außer ich wurde so verkannt und habe mich so gut getarnt, dass es nicht mal ich weiß ; )

Grüßle

Krazerle
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Verfasst am: 16.01.2009 [08:19]
eule63
Newbie
Dabei seit: 15.01.2009
Beiträge: 3
Scheckerin schrieb:

Guten Morgen Scheckerin,

dein Beitrag war klasse, informativ und ehrlich. Vor zwei Jahren ging es meinem Sohn so schlecht, dass er auch getestet wurde und einen IQ von 146 hat. Prima und mit dieser Erkenntnis ließ man mich dann völlig allein im Walde stehen.
Jetzt geht er auf eine Gesamtschule und ist glücklich, weil er genug Input bekommt.
Du hast die Begriffe toll erklärt, so daß ich das jetzt viel besser einordnen kann.
Meiner Meinung nach können die Talente unserer Kinder nicht früh genug erkannt werden, um ihnen gerecht zu werden. Das kann so viele Probleme erleichtern oder gar verhindern, die erst in der Schulzeit entstehen.
Mein Sohn ist erleichtert, weil er sich endlich besser versteht und die Alienmentalität abgelegt hat.
Eigentlich fehlt in der Bücherwelt mal ein Leitfaden, wie man als Eltern mit diesen Kindern umgeht und ihnen gerecht werden kann.
lg Eule63
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Verfasst am: 20.01.2009 [12:07]
Eulen
Newbie
Dabei seit: 20.01.2009
Beiträge: 2
Hallo Scheckerin,

ich habe auch ein Hochbegabteskind in der ersten Klasse von einer staatlichen Montessorischule. Sein Mathelevel ist weit über Stoff der Grundschule, dabei kann er auch sehr gut lesen. Zusäzlich gibt auch die musikalische Begabung. Vielleicht kannst du mir einen Tip geben, wie kann er in der Schule speziel gefordert werden, wir haben demnächst ein Gespräch mit der Lehrerin... Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns austauschen würden, oder eher gesagt deine Erfahrungen könnten uns helfen, es ist noch nicht zu spät!

Vielen Dank!
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Verfasst am: 22.01.2009 [10:31]
cira
Newbie
Dabei seit: 22.01.2009
Beiträge: 1
hochbegabung,hallo alle zusammen,habe die artikel gelesen. finde ich gut. jeder hat ausf seine weise recht.wichtig ist doch,was das kind möchte. unser sohn wollte nicht mit 5 jahren in die schule ,weil alle seine freunde noch im kindi waren.wir haben die hochbegabung festgestellt. (er wurde auf
unseren wunsch hin getestet)er sprach schon sehr früh komplette sätze. wir habe die erzieherinnen darauf hin angesprochen,sie meinten er sei ein ganz normales kind .sie stellen keinen unterschied fest.im gegeteil,er könnte z.b. keine schuhe binden.unser arzt sagt uns dann,das viele kinder,so eine art ,doppelleben führen,um bei ihren freunden(kreis) nicht auf zufallen.zuhause schrieb er,rechnete und wollte alles wissen.er baute legotechnik die weit über seiner altersklasse hinaus ging.wir haben ihn dann im mathematischen selber gefördert.er geht zum schach,wo er sich wohlfühlt.klavier lernt er auch.in der schule fiehl es sehr schnell auf ,das er ein sehr gutes mathematisches gedächtnis hat.trotzdem langweilt er sich in der schule.er versteht es nicht,warum die anderen so lange brauchen.wir sprechen sehr viel mit ihm darüber.er darf nicht das gefühl bekommen,das er anders ist.(owohl solche kinder das von alleine bemerken) wir haben die erfahrung gemacht,ihn zu hause zu fördern.ich weiss es ist schwer und kostet viel kraft und zeit.zum schluss lasst solche kinder wirklich so lange ,wie möglich noch kinder sein.der ernst des lebens kommt noch früh genug,wo sie sich mit ihrem "anders sein" aus einander setzen müssen.
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Verfasst am: 22.01.2009 [20:20]
amac
Newbie
Dabei seit: 22.01.2009
Beiträge: 1
Hallo alle miteinander,
habe Eure Kommentare zum Thema Hochbegabung gelesen. Im Wesentlichen stimme ich mit Euch überein. Dennoch würde ich jedem Elternteil empfehlen bei entsprechenden Hinweisen das eigene Kind möglichst bald testen zu lassen. Hut ab vor der Kindergärtnerin, die Eltern darauf aufmerksam macht. Bei unserem Sohn war das nicht der Fall. Bei ihm wurde die Hochbegabung erst in der 4. Klasse festgestellt. Bei der Beschäftigung mit dem Begriff "Hochbegabung" tauchten dann so einige Ereignisse aus dem Kindergarten und den ersten Schuljahren auf, die wir im Nachhinein unserem Kind gern erspart hätten. Z. B. das verminderte Schlafbedürfnis. Heute verstehen wir, warum sich unser Sohn jeden Tag, und ich betone jeden, den Mittagsschlaf in der KiTa förmlich "reingequält" hat. Genauso der überhöhte Wissensdurst und die extrem schnelle Auffassungsgabe machten ihm in der Schule zu schaffen. Er langweilte sich zu Tode. Heute ist unser Sohn zum Glück in einer Spezialklasse für hoch begabte Kinder.
Dort kann er entsprechend geschult werden und ist auch gefördert und gefordert. Aber nicht nur das Kind ist hier gefragt. Eltern hoch begabter Kinder haben eine echte Meisterleistung zu erbringen, und das täglich. Informiert euch in der Literatur, im Netz, bei Fachkräften etc. was Hochbegabung heißt und wie man damit umgeht. Ihr versteht eure Kinder wirklich viel besser. Und noch ein Wort! Seit froh, wenn Hochbegabung rechtzeitig festgestellt wird. Es ist statistisch erwiesen, dass zwei Drittel aller hoch Begabten nicht erkannt werden oder ihre Hochbegabung nicht nutzen, sogenannte Underachiever oder Latente. Diese können zu Versagern oder Schulausteigern werden usw. Dabei kann Hochbegabung eine echte Quelle fürs Leben sein, wenn sie denn richtig genutzt wird. Also Glückwunsch zu solchen Kindern, auch wenn sie etwas mehr anstrengen als normale Kinder! Wir jedenfalls freuen uns immer wieder über unseren kleinen pfiffigen Kerl.
Viel Freude mit euren schlauen Kids!
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