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Kleine Nachteule und Morgenmuffel

Autor Nachricht
Verfasst am: 19.05.2010 [15:06]
Nicol
Fleißiger Helfer
Themenersteller
Dabei seit: 23.04.2008
Beiträge: 13
Hallo,
meine Tochter (3J.)ist jeden Abend bis ca.21.30-22.00 Uhr quietschfiedel.
Sie geht seit Anfang April in den Kindergarten, muss deshalb von mir um ca.07.00 Uhr geweckt werden,ist mittags völlig k.o. und macht nun wieder ihren Mittagsschlaf.Ich wecke sie nach einer Stunde;sie würde vermutlich noch länger schlummern...
Würde ich den Mittagsschlaf "verhindern", indem ich sie irgendwie wachhalte, wäre sie natürlich am späten Nachmittag ungeniessbar und würde irgendwann doch "zusammenklappen" und einschlafen.
Mein Problem ist also, lasse ich sie Mittags schlafen, dann ist sie abends lange wach und will entweder mit mir oder meinem Mann kuscheln,bis sie eingeschlafen ist. Oder,ich lege sie in ihr Bett und sie spielt(steht auch wieder auf und holt sich neues Spielzeug)bis sie irgendwann einschläft.
Oft gibt es auch Geschrei und ich muss mehrmals zu ihr kommen,weil sie nochmal auf die Toilette muss oder was trinken will etc.
Ist es normal, dass ein dreijähriges Kind abends so lange wach ist und wie kann ich sie motivieren,in ihrem Bett zu bleiben und sich selbst "in den Schlaf zu wiegen".
Da wir im Herbst wieder Nachwuchs bekommen, möchte ich, dass sie bis dahin in der Lage ist, ALLEINE in ihrem Bett einzuschlafen.
Danke für die Tipps.
Nicol

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.05.2010 um 15:07.]
Antworten Profil
Verfasst am: 19.05.2010 [16:23]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Nicol,
wenn ich davon ausgehe, dass Ihre Tochter nachts etwa 9 Stunden (von 22.00 bis 7.00 Uhr) schläft und mittags nochmal 1 Stunde (dann wird sie von Ihnen geweckt), kommt sie lediglich auf 10 Stunden Schlaf pro 24 Stunden. Das ist ziemlich wenig, denn Kinder im Alter von 3 Jahren schlafen durchschnittlich 12 Stunden (mit einer Stunde Abweichung nach oben und unten).

Ich vermute, dass Ihre Tochter vor dem Kindergartenstart gewohnt war, morgens ausschlafen zu können und daher abends erst spät ins Bett gegangen ist. Sie hat sich wohl noch nicht ganz an die neuen Zeiten gewöhnt.

Momentan ist eine Stunde Mittagsschlaf sicher ein sinnvoller Kompromiss. Abends müssten Sie etwas Zeit investieren und überwachen, dass sie auch wirklich im Bett bleibt und nicht wieder zu spielen beginnt. Sie können mit der "Stuhlmethode" (ich habe diese hier genau beschrieben: www.elternwissen.com/forum/beitraege/erziehung-und-entwicklung/mein-sohn-moechte-nur-mir-mir-schlafen-im-elternbett.html) üben, dass sie schneller alleine einschläft (weil Sie Ablenkung ausschalten).

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 25.05.2010 [09:32]
oxygen2108
Newbie
Dabei seit: 25.05.2010
Beiträge: 1
Hallo,
meine Tochter (wird heute 3 Jahre) hat nun seit fast 3 Wochen "wieder" ein ähnliches Problem (sie war noch NIE ein besonders guter Schläfer).
Wir müssen sie spätestens um 7 Uhr wecken (außer sie wird sowieso schon vorher munter), da sie auch in den Kindergarten muss (aber das bereits seit September - ist also nicht neu). Mittags hat sie in den letzten Monaten immer 2 Stunden geschlafen. Letzte Woche habe ich auf Grund des "Nicht-Schlaf-Problems" begonnen den Mittagsschlaf auf 1 Stunde zu verkürzen. Ohne Mittagsschlaf weiß ich, dass es nicht funktioniert, da sie, sobald ich mit ihr mittags zuhause bin, meist unausstehlich ist - und sie und auch ich dann dringend eine (Ruhe)Pause benötigen.
Abends gehen wir normalerweise zwischen 20.00 und 20.30 Uhr ins Zimmer (Buch lesen und singen, dann alleine einschlafen - leider bei Licht - schon seit letzem Sommer) - das heißt um ungefähr 21.00 Uhr hat sie meist geschlafen. Da sie nie so müde ist um ins Bett zu fallen, hat sie bisher auch noch alleine ein Buch im Bett anschauen dürfen - aber sie war brav in ihrem Bett/Zimmer. Von einem Tag auf den anderen schläft sie nun frühestens um 22.00 Uhr. Gestern z.B. haben wir mit der Familie Geburtstag gefeiert (um 6.50 Uhr aufgestanden, Mittagsschlaf 1 knappe Stunde) war den ganzen Tag beschäftigt und hat im Freien gespielt
(Schaukeln, Rutschen, Laufen und Toben bis zum Umfallen). Um ca. 23.00 war endlich die Zeit gekommen, dass es ihr die Augen zugedrückt hat, heute um 6.27 Uhr war sie wieder munter. Wir haben das Einschlafritual nicht geändert, aber es funktioniert einfach nicht mehr. Jetzt möchte sie nämlich immer die Tür auf lassen und kommt ständig wieder raus oder ruft nach uns, weil ihr "langweilig" ist oder sie "nachschauen muss, ob alles ok ist", u.ä.. Und ich kann es irgendwie verstehen, da sie nicht müde wirkt....

Und die Durchschnittsschlafzeiten von Babys und Kleinkindern haben bei uns leider noch nie wirklich gestimmt!

Also was tun?!?!

Eva

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.05.2010 um 09:35.]
Antworten Profil
Verfasst am: 25.05.2010 [11:40]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Eva,
Ihre Tochter scheint weniger Schlaf zu brauchen als ein "Durchschnittskind", was für Sie zwar anstrengend ist, sich aber nicht änden lässt. Möglicherweise stellt Ihre Tochter sich gerade um, was den Mittagsschlaf betrifft. Da kann es vorkommen, dass die Kleinen zwar die mittägliche Ruhepause noch brauchen, sich dafür aber vorübergehend das Schlafpensum nachts verkürzt, weil insgesamt etwas weniger geschlafen wird.

Sie können an der Schlafdauer Ihrer Tochter wenig ändern. Sie haben ja regelmäßige Schlafenszeiten und vermutlich auch ein Abendritual. Legen Sie Ihre Tochter versuchsweise gleich etwas später hin, wenn sie sowieso nicht einschlafen kann oder trainieren Sie mit ihr, dass sie im Zimmer bleibt. Wenn sie drinbleibt, darf sie noch Bücher ansehen. Wenn sie dauernd rauskommt, löschen Sie das Licht gleich und führen sie bei jedem Rauskommen ruhig und ohne viele Worte zurück ins Bett. Bestimmt hat Ihre Tochter sehr schnell verstanden, dasss im Bett bleiben und Bücher ansehen die bessere Alternative ist.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

Antworten ProfilWWW


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