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Mal wieder: Thema "Durchschlafen"

Autor Nachricht
Verfasst am: 15.04.2010 [12:25]
Linnad
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 32
Hallo icon_smile.gif

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über die Durchschlafproblematik unserer Tochter berichtet...
Sie ist mittlerweile knapp sieben Monate alt und schläft ab halb sieben abends ein (ohne Probleme...nach dem Abendbrei). Allerdings wacht sie nach wie vor alle zwei bis drei Stunden auf und will an die Brust. Eigentlich dürfte sie keinen Hunger haben, da sie tagsüber (morgens, mittags und abends) einen Brei bekommt und zwischendrin noch gestillt wird...
trotzdem trinkt sie hungrig (knapp 20min.) an der Brust und schläft dann wieder ein...für die nächsten 2-3 Stunden.
Sie schläft in ihrem eigenen Bettchen neben unserem Ehebett, so dass ich mich nur rüberlehnen muss. Trotzdem bin ich dann erstmal wach und möchte doch so gerne mal wieder eine ganze Nacht durchschlafen!!
Tagsüber schläft sie (zwei Std. nachdem sie immer um sechs Uhr früh wach wird)für eine dreiviertel Stunde, dann Morgenbrei, dann nach zwei Std. spielen wieder eine Std. Schlaf, dann Mittagbrei, dann knapp 1,5 Std. Schlaf, dann zwei bis drei Std. spielen, dann Abendbrei.

Wer hat einen Rat für uns?
MfG, Linnad
Antworten Profil
Verfasst am: 19.04.2010 [11:43]
muttis
Super-Nanny
Dabei seit: 19.10.2009
Beiträge: 85
Liebe Linnad!
Wie sehr verstehe ich deinen Wunsch! Wir kämpfen seit nunmehr 20 Monaten mit diesem "Problem". Und wir haben wirklich viel probiert ... (alle "Maßnahmen" sind auf meinem Blog dokumentiert: http://muttis.wordpress.com/2010/03/02/durchgeschlafen/ - kennst du vielleicht eh schon ...)

Das Fazit daraus? Ich bin mir nicht sicher ... Die meisten Dinge haben zwar momentan geholfen, aber nicht wirklich langfristig und nachhaltig. Ich hab auch echt viel Geld investiert (Farb-Akupunktur, Cranio-sacrale Impulsregulation), da die Situation für mich wirklich sehr belastend war (und ist). Ein guter Tipp wäre vielleicht der Tipp mit dem Schnupper-Tuch: Du trägst tagsüber eine Stoffwindel an deiner Brust, damit sie deinen Geruch annimmt, und legst sie dem Kind nachts in die Nähe seiner Nase.

Ich will dich nicht entmutigen - vielleicht hilft ja bei euch eine dieser Dinge. Aber eines kann ich dir sagen: Es wird besser - mit der Zeit. Vielleicht nicht perfekt, aber immer besser und besser. Wir halten momentan bei 1-2x pro Nacht - im Vergleich zu früher (teilweise alle 1,5 Stunden) ein Traum!

Alles Gute und viel Kraft!
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 19.04.2010 [18:21]
Linnad
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2010
Beiträge: 32
Liebe Muttis,

ganz lieben Dank für deine Nachricht!! Deine Seite kenne ich bereits...hab sie schon mehrmals gelesen und einiges probiert...das Einschlafritual hat`s auch echt gebracht!! Linnea schläft super ohne Probleme ein...
aber nicht durch icon_frown.gif
Homöopathie hilft kurzzeitig (bei Unruhe z.B. "Chamomilla" oder da sie jetzt auch noch zahnt Viburcol-Zäpfchen...rein pflanzlich).
Das mit der Stoffwindel probier ich auch gern mal.
Ich hab sie nachts auch schon einfach schreien lassen, da ich einfach nicht glauben konnte, dass sie schon wieder Hunger hat. Letzte Nacht kam sie alle Dreiviertel Stunde...
Aber es ist so herzzerreißend...länger als zehn Minuten halte ich ihr Schreien nicht aus!
Ich hoffe, dass es wirklich mit der Zeit besser wird icon_wink.gif

Dir und Deiner Familie auch alles Gute und Durchhaltevermögen!
lg, Linnad
Antworten Profil
Verfasst am: 26.04.2010 [23:54]
Tiffy77
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 23.09.2008
Beiträge: 16
Hallo Linnad,

ich kann davon auch ein Liedchen singen und weiß wie es dir geht. Unsere Kleine kam nachts mit 2 Jahren immer noch 2-6 mal, ob wohl sie eigentlich keinen Hunger oder Durst haben konnte... Da ich ein Geduldsmensch bin und sie bei uns schlief war es kein großer Akt, aber irgendwann wollte ich nicht mehr. Also hatte ich mir einen Termin gesetzt, wann ich die nächtlichen Stillzeiten beenden wollte. Bei mir war es der 31.12.2009 (zu dem Zeitpunkt war sie 2,5 Jahre!?). Anfang Sept. 09 fing ich an daran zu arbeiten, die Stillzeiten zu reduzieren. Leider mit wenig Erfolg. Ab Anfang/Mitte November kam Bewegung ins Spiel. Ich konnte Sie mit dem Satz "Es ist noch keine Milchzeit, schlaf noch eine Runde" oder später dann "vorm Aufstehen, kannst du trinken" vertrösten. Ich hatte ihr übrigens auch immer Wasser zum Trinken angeboten. Da die Milch weniger wurde und sie manchmal nur genuckelt hat, habe ich ihr auch gesagt, dass sie nur trinken und nicht nuckeln darf. Außdem sagte ich ihr dann "Wenn die Milch leer ist, habe ich keine mehr und sie bis zur nächsten Milchzeit warten müsse" (ich wollte die Milchproduktion ja nicht durch nuckeln anregen?!) Außerdem habe ich tagsüber mit ihr darüber geredet, dass die Milch nun weniger wird etc. Das hatte auch geholfen sowie die "Extrakuschelrunden". Manchmal hat Papa geholfen und sie auf die nächste Milchzeit vertröstet, sie hat sich überraschend gut von ihm beruhigen lassen - auch wenn es für meinen Mann schwer war, die Nachtschicht zu übernehmen und anschließend arbeiten zu gehen. Aber zum Glück ging dass max 14 Tage so. Sie hat übrigens nie schreien müssen (das hätte ich nicht ertragen), sie wurde immer getröstet und auf den Arm genommen. Mitte Dez. konnten wir uns dann über eine morgentliche Stillzeit freuen, alle anderen wurden zuverlässig verschlafen.... Wir waren so erfreut über den Erfolg, dass ihr die letzte Stillzeit (morgens vorm Aufstehen)bis heute erhalten blieb. Aber das ist für uns alle ok, meine Tochter ich können es zusammen genießen.

Ich wünsche dir viel Erfolg, Geduld und Kraft! Sei fest entschlossen, dass merken unsere Kleinen!!
Wünsche viel Schlaf mit möglichst wenig Unterbrechungen!

LG tiffy77

PS: Mir hatte es persönlich geholfen, dass ich mir einen Termin gesetzt hatte und auch fast eingehalten habe...
PS: Mit Phytolacca lässt sich deine Milchproduktion reduzieren, falls du so etwas in Erwähnung ziehen solltet. Sprich einfach mal mit einem Homöopathen oder Arzt. icon_wink.gif
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