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Was tun gegen kleine „Besucher“ im Elternbett?

Autor Nachricht
Verfasst am: 12.12.2008 [13:12]
Mama0506
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 12.12.2008
Beiträge: 1
Hallo!
Unsere beiden Töchter (2 und 3 Jahre) kommen seit einem halben Jahr häufig nachts zu uns ins Bett, legen sich neben uns und schlafen sofort weiter, oftmals so leise, dass wir das gar nicht mitbekommen. Wir haben schon mit verschiedenen Maßnahmen versucht, sie davon abzuhalten, doch ohne großen Erfolg.
Was können wir tun?
Antworten Profil
Verfasst am: 12.12.2008 [17:02]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Mama0506,
bei kleinen Besuchern im Elternbett hilft nur viel Konsequenz. Das bedeutet, dass Sie sich quasi eine „Alarmanlage“ bauen müssen, z. B. ein Glöckchen oder Windspiel so in Türnähe befestigen, dass es klingelt, wenn eines der Kinder ins Schlafzimmer schleicht. Oder Sie sammeln einige leere Blechdosen mit Plastikdeckel (z. B. von löslichem Cappuccino, eventuell in eine Dose Kieselsteine füllen) und bauen diese als Turm so vor der Türe auf, dass dieser scheppernd umfällt, wenn sich die Türe öffnet. So bemerken Sie, wenn eines der Kinder hereinkommt. Sie führen es dann sofort ruhig, aber sehr bestimmt ins eigene Bett zurück – notfalls viele Male pro Nacht und das möglicherweise auch mehrere Nächte hintereinander, bis beide Mädchen gelernt haben, dass sie sich nicht mehr unbemerkt in Ihr Bett schummeln können. Sie sehen, dass es ziemlich anstrengend werden wird, und sollten sich nur dann darauf einlassen, wenn Sie wirklich fest entschlossen sind, es ganz konsequent durchzuziehen. Erklären Sie Ihren Töchtern, dass Sie schlechter schlafen können, wenn es im Bett so eng ist, und dass Sie dann morgens nicht so geduldig sein können. Vielleicht hilft zusätzlich eine kleine Belohnung. Sie können z. B. jedem Ihrer Kinder in den ersten fünf oder zehn Nächten für jede Nacht, die es in seinem eigenen Bett geblieben ist, einen Leuchtstern schenken (erhältlich z. B. bei Baby-Walz, 50 Stück für 5,95 €), die dann über oder neben sein Bett geklebt werden. Diese ungiftigen Sterne leuchten nach dem Auslöschen des Lichtes im Dunkeln noch etwas nach.
Viel Erfolg und herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Chefredakteurin von "Gesundheit und Erziehung für mein Kind"
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 26.12.2008 [01:26]
Kichriki
Newbie
Dabei seit: 26.12.2008
Beiträge: 1
Liebe Mama0506,

wir haben fünf Kinder zwischen 4 und 13 Jahren, die alle eine "Ich-will-in-Mamas-Bett-schlafen"-Phase hatten. Die Jüngste kommt immer noch ab und zu. Mein Mann und ich haben bei allen nach unserer Befindlichkeit entschieden: verhält sich das Kind ruhig und wir bemerken es nicht, kann es gern bleiben. Wird es meinem Mann oder mir zuviel, wird das Kind in sein Bett zurückgebracht. Eine spezielle "Warnanlage" haben wir bisher nicht gebraucht. Ein Stapel Dosen, der scheppernd umfällt, erschreckt m.E. alle Beteiligten (samt Nachbarn?) unnötig. Da finde ich es besser, wenn das Kind - oder beide Kinder wie bei Ihnen - meine direkte Reaktion auf seinen Besuch mitbekommt. Bei unseren Kindern dauerten diese Phasen zwischen wenigen Tagen und einigen Wochen, doch sie gingen vorbei. Unsere Älteste weckte mich eines Nachts, nachdem ich sie schon zwei Mal zurückgetragen hatte, und meinte: "Gell, Mama, jetzt muss ich aber nimmer bei dir im Bett schlafen."

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ruhige Nächte und sende Ihnen liebe Grüße.
Antworten Profil
Verfasst am: 28.12.2019 [19:49]
Jaran
Super-Nanny
Dabei seit: 26.11.2018
Beiträge: 87
Unsere Kinder sind mittlerweile schon im jugendlichen Alter, aber auch wir hatten früher diese "Probleme". Wir haben es auch mit einem Windspiel gelöst. Bei Windspiel King gibt es sehr gute. Die haben bei unseren Kindern echt Wunder bewirkt. icon_smile.gif Aber es gibt auch noch viele weitere Alternativen, die du nutzen kannst.

Alle guten Dinge sind drei!
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