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Musikinstrument - richtiges Üben

Autor Nachricht
Verfasst am: 12.10.2010 [16:45]
sternchen04
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 29.05.2009
Beiträge: 2
Hallo!

Mein Sohn (fast 6, Vorschulkind) hat viel Spaß an Musik und hat sich nach 2 Jahren musikalischer Früherziehung entschieden, Cello zu lernen. Wir haben nach langen Diskussionen diesem Wunsch nachgegeben, da das Instrument von ihm ausgewählt wurde, und er beim Probeunterricht sehr glücklich wirkte (im Gegenteil zu z.B. Flötenunterricht). Er nimmt das Instrument gerne in die Hand und es ist auch relativ leicht ihn z.B. mit Aufklebern zu 10-Minuten-Übungen anzuhalten. Sobald ich allerdings Korrekturen anmerke bzw. ihm etwas korrekt vormachen will (ich spiele zwar kein Cello, aber kann durchaus mitreden was Noten und Takte angeht...) sperrt er sich komplett, wird wütend und bricht alles ab.
Sollte ich ihn tatsächlich etwas erst mal "falsch" üben lassen, um ihm die Freude nicht zu nehmen? Oder haben Sie Tipps, wie er auch von mir Anregungen akzeptiert? In der Musikschule ist das nämlich kein Problem, und ich kenne diese Ablehnung auch von anderen Dingen zu Hause...

Vielen Dank im Voraus, LG
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Verfasst am: 12.10.2010 [17:16]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe sternchen04,
bitte besprechen Sie diese Situation mit dem Cello-Lehrer. Es ist ganz häufig so, dass Kinder sich von anderen Personen was sagen lassen, aber wehe, Mama oder Papa kritteln herum (auch wenn es berechtigt ist!). Ich habe selbst so ein Kind zuhause und weiß, wovon ich spreche. Wenn der Lehrer damit einverstanden ist, mischen Sie sich fürs Erste am besten gar nicht mehr beim Üben ein.

Sehr praktisch finde ich Übungshefte mit CD, auf der man sich die Stücke anhören kann. Da kann Ihr Sohn hören, wie es klingen soll und auf diese "objektive" Art fällt es ihm dann vielleicht auch leichter zu erkennen, dass es sich bei ihm eben ganz anders anhört... Vielleicht können Sie zu Ihrem Cello-Heft noch eine entsprechende CD dazukaufen.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 28.08.2012 [13:27]
schnuffeline
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 27.08.2012
Beiträge: 11
Also bei einem Vorschulkind würde ich das noch nicht so genau nehmen mit dem korrekten Spiel. Ich würde auch nicht unbedingt die ganze Zeit danebenstehen, wenn er übt.
Grundsätzlich würde ich die Freude am Instrument in den Vordergrund stellen und nicht das Fortkommen auf technischer Ebene.
DAs mit den CDs ist eine gute Idee. Auch, mit dem Lehrer zu sprechen. Aber das Kind hat ja durchaus noch reichlich Zeit um seine Fertigkeit am Cello zu entwickeln.

Eile mit Weile und vor allem den Spass nicht verderben, das wäre die Devise.bei dir
Aber wie du es beschreibst, klingt es so, als würdest du das schon richtig machen!! icon_wink.gif
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Verfasst am: 21.03.2013 [07:08]
NickyT
Alter Hase
Dabei seit: 11.01.2010
Beiträge: 20
Spaß und Freude sollten derzeit noch im Vordergrund stehen. Dein Kind lernt noch früh genug, sich dem Perfektionswahn unserer Gesellschaft anzupassen. Wo führt es den hin? Du scheinst auch dazu zu gehören. Schaffst du deine eigenen Anforderungen? Bist du perfekt? Soll das dein Kind heute übernehmen?? Wann kapieren wir eigentlich, dass wir mit unserer Art zu leben direkt ins Unglück gerannt sind und warum müssen unsere Kinder diesen Weg übernehmen???
Ich verstehe es nicht, tut mir leid!
Zurück zur Lebensfreude!
Antworten Profil
Verfasst am: 26.09.2013 [09:24]
maximalist
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 10.09.2013
Beiträge: 14
Wie gestaltet sich denn die Situation mittlerweile? Ich weiß noch, als Kind habe ich Querflöte gelernt und hatte immer Angst davor, etwas falsch zu machen. Aber meine Lehrerin war sehr verständnisvoll und dadurch verlor ich auch nicht den Spaß.
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Verfasst am: 07.10.2013 [15:11]
donsobcha
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 09.09.2013
Beiträge: 11
Sich nur auf den Lehrer zu verlassen, ist vielleicht nicht die einzige Alternative.

Ich würde meinem Kind in dieser Situation erklären, dass gerade das Cello ein typisches Orchester-Instrument ist. Um erfolgreich mit anderen musizieren zu können, ist genaues Takthalten eine wesentliche Voraussetzung.

Da es sich so anhört, als ob der Threadersteller ebenfalls ein Musikinstrument spielen kann, wie wäre es denn mit einem gemeinsamen Musizieren im Familienkreis?
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Verfasst am: 11.09.2015 [10:16]
ich-kanns
Super-Nanny
Dabei seit: 01.09.2015
Beiträge: 63
Da hat dein Junior wohl ein Problem mit Kritik. Sollte eigentlich in diesem Alter noch nicht so sein. Dann lass es ihn doch falsch machen, sein Problem. Er wills ja nicht anders. Seine musiklehrkraft wird schon meckern. Von ihr nimmt ers auch besser an.


LG
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Verfasst am: 14.06.2017 [03:29]
Grossvater
Alter Hase
Dabei seit: 25.09.2015
Beiträge: 26
Unser Sohn ist seit einigen Monaten in einem Musikkurs, dort spielt er Klarinette. Anfangs war er ebenfalls etwas genervt da dieser Kurs wohl nicht nach seinem Geschmack war aber nach den ersten Fortschritten kam auch der Spaß am Instrument. Wir haben ihm nun eine eigene Klarinette gekauft so dass er jederzeit zuhause übern kann. So eine Klarinette ist nicht sehr teuer und zum Anfang reicht sogar eine gebrauchte Klarinette. worauf man bei Kauf einer Klarinette achten sollte könnt Ihr hier nachlesen: http://klarinette-kaufen.de/
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Verfasst am: 05.07.2017 [11:21]
KunzeHohenthann
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 01.07.2017
Beiträge: 12
Hallöchen,

wir haben unserem kleinen eine E-Geige an die Hand gegeben. Die hat einen etwas moderneren Touch. Falls Ihr euch fragt, was das ist, hier habe ich eine nette Erklärung von der Seite https://e-geige.net die haben das ganz nett erklärt: "Die E-Geige ist im Vergleich zur klassischen Violine (Geige) eine erweiterte Ausführung. Korpus (Instrumenten-Körper) und Griffbrett sind bei den meisten Modellen identisch. Heutzutage gibt es keinen festen Aufbau mehr. Die Musiker profitieren bei der E-Geige von modernen und individuellen Design-Möglichkeiten. Sie können Ihrer Fantasie beim E-Geigen Kauf freien Lauf lassen. Eine elektrische Violine kann aber auch ein absoluter Blickfang in Bezug auf das Design ihrer Einrichtung sein! Aber überzeugen Sie sich selbst von der Vielfältigkeit!" Unser Sohn liebt das Ding und ich wollte das einfach mal als Anregung weitergeben.
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