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Sonnenallergie vorbeugen?

Autor Nachricht
Verfasst am: 29.03.2011 [12:57]
pisixx
Alter Hase
Themenersteller
Dabei seit: 02.12.2009
Beiträge: 25
Hallo Frau Dr. Schmelz,

meine Tochter (2 1/2 Jahre) hatte letztes Jahr im Sommerurlaub in der Türkei nach ein paar Tagen in der Sonne (trotz Sonnencreme und meistens bekleidet) am Rücken/Nacken und Dekoltee rote Pickelchen bekommen. Durch das ständige Jucken waren diese schnell aufgekratzt, erst durch ein Gel aus der Apotheke und Sonnenverbot besserte sich der Zustand langsam. Jetzt meine Frage: gibt es eine Möglichkeit dieser "Sonnenallergie" für den kommenden Urlaub im Juni vorzubeugen? Vielleicht durch etwas Homöopathisches oder so?

Viele Grüße
Antworten Profil
Verfasst am: 29.03.2011 [17:36]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe pisixx,
hinter einer "Sonnenallergie" können sich verschiedene Krankheitsbilder verbergen. Es kann eine so genannte polymorphe Lichtdermatose zugrunde liegen, die durch die UV-Strahlung bedingt ist. Sie tritt nur an Hautstellen auf, die dem Sonnenlicht ausgesetzt sind, nicht an bekleideten Hautstellen. Es kann auch eine so genannte Mallorca-Akne sein, die eher durch das Sonnenschutzpräparat (in Kombination mit Sonnenlicht) ausgelöst wird - insbesondere, wenn die Sonnencreme zu fetthaltig ist.

Falls Ihre Tochter auch am bekleideten Rücken Pickelchen bekommen hat (Sie schreiben, sie war meistens bekleidet), ist eine Sonnenallergie nicht wahrscheinlich. Dann waren es eher Hitzepickelchen (auch Schweißfrieseln genannt), die bei Kleinkindern sehr häufig sind. Die Hitzepickelchen treten vor allem am Rumpf und an bekleideten Hautarrealen auf. Diese sind durch starkes Schwitzen bedingt und Sonnenschutzkleidung aus Kunstfasern verstärkt das Problem noch.

Bei einer echten Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose) wäre Sonnenschutzkleidung jedoch sinnvoll, auch Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Bei einer Mallorca-Akne wäre eine weniger fette Sonnenlotion sinnvoll.

Um einer echten Sonnenallergie vorzubeugen, sollte die Haut langsam an die Sonne gewöhnt werden. Also schon jetzt im Frühjahr eingecremt kurzzeitig immer mal wieder an die Sonne. Vorbeugend wird oft Calcium empfohlen, aber das ist nur bei einigen Patienten wirksam. Am besten sprechen Sie sich mit Ihrem Kinderarzt ab.

Wenn die Pickelchen wieder auftreten, können Sie Natrium chloratum D 12 geben. Das hilft meist gut bei Sonnenallergie und Hitzepickelchen. Es kann bei Ihrer Tochter aber ggf. auch ein anderes homöopathisches Mittel (z.B. Toxicodendron quercifolium = Rhus toxicodendron) besser geeignet sein.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 08.04.2011 [08:17]
Anne-b
Alter Hase
Dabei seit: 22.11.2009
Beiträge: 21
Hallo pisixx,

ich habe gute Erahrungen mit einer Sonnencreme aus dem Bioladen gemacht (z.B. Lavera), die lassen sich zwar nicht so gut verteilen, schmieren ziemlich, haben nicht so einen hohen Lichtschutz, aber sie machen keine unangenehmen Nebenwirkungen. Darüber ziehe ich meinem sehr hellen Kind ein UV-Schutz-Shirt, das etwas zu groß ist, damit es locker hängt. Ansonsten versuche ich es bei meiner anderen Tochter nur mit UV-Schutz-Shirt und ein bischen Creme nur im Nacken, Ohren und Gesicht (das reicht beim ersten Kind nicht). Damit kommen wir ohne Sonnenbrand, allerdings auch immer mit Sonnenschirm oder Sonnensegel über den Sommer.

Mir selbst ging es nicht anders, ich vertrage ausser o.g. gar keine Sonnencremes. Nur die Sonne macht mir bei entsprechend kürzer Zeit in der Sonne nichts. Ein bischen experimentieren lohnt sich. Bei der Homöopathie hat auch schon Calcium phoshoricum D12 oder C30 geholfen.

Liebe Grüße
Anne
Antworten Profil
Verfasst am: 15.04.2012 [19:44]
LichtKlinik
Newbie
Dabei seit: 15.04.2012
Beiträge: 1
gepulste Blaulichttherapie/facebook



Liebe Patienten, liebe Eltern und Interessierte,

die Lichtkliniken sind seit Neuestem auch auf facebook aktiv! Hier finden Fans ab sofort spannende Infos rund um die gepulste Blaulichttherapie, Tipps zur Hautpflege, alles Wissenswerte rund um Haut und Licht, neue Studienergebnisse und vieles mehr.

Wir würden uns freuen, wenn auch Sie unsere Aktivitäten mit verfolgen und als Fan für regen Austausch auf der Seite sorgen. Fragen, Anregungen und Ihre Erfahrungen mit der Therapie – wir sind gespannt auf jeden Eintrag und setzen Ihre Ideen gerne um!

Jeder von schwerer Neurodermitis Betroffene kennt die langwierige und schwierige Suche nach einer hilfreichen Behandlung. Von den meisten Ärzten und Krankenkassen allein gelassen haben unsere Patienten bereits zahlreiche Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Therapie- und Behandlungsversuchen gemacht und dabei erlebt, wie schwer es ist, Besserungen zu erreichen.

Es freut uns deshalb, dass die Blaulichtbehandlung in einer 6-monatigen Studie der Universitäts-Hautklinik Mainz für 75 Prozent der Patienten mit schwerer kortisonresistenter Neurodermitis ihre bisher beste Behandlung war.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3110790/?tool=pubmed

http://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/vorlagen/portal/downloads/presse/2011-08-31-PM-blaulicht-final.pdf


Ihre Beiträge sollen so auch Interessierten und Betroffenen helfen, die sich noch nicht sicher sind, ob die DermoDyne Blaulichttherapie die richtige Behandlungsmethode für gesunde, schöne Haut ist.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr LichtKlinik Team

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