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Thema mit vielen Antworten

Zuckungen

Autor Nachricht
Verfasst am: 04.06.2011 [17:01]
Papa
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 04.06.2011
Beiträge: 5
Hallo Frau Dr. Schmelz und alle anderen hier im Forum,

unsere 2. Tochter (bald 4 Jahre) hat seit einigen Monaten beim Einschlafen Zuckungen. Habe dann im Internet geschaut und gelesen, dass das normal wäre.
Aber seit einigen Wochen hat sie es auch untertags, meist wenn sie müde ist oder sich sehr konzentriert. Sieht aus wie Erschrecken, sie zuckt dann mit dem Körper oder auch mal nur ein Arm. Wir sind dann zum Kinderarzt mit ihr, der meinte das wäre nichts Schlimmes und "normal" bei Kindern. Wenn es schlimmer wird, sollen wir nochmal kommen.
Mir macht das aber Sorgen, sie schaut dabei auch immer sehr erschrocken, ich lasse mir dann nichts anmerken um sie nicht noch mehr zu verunsichern. Sie ist dabei nicht weggetreten, "nur" die Zuckung. Sonst ist sie auch gesund, normal entwickelt und spricht auch schon fast perfekt mit ihren 3 Jahren.

Wäre sehr dankbar für jeden Ratschlag und jede Beruhigung!

Viele Grüße
Papa
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Verfasst am: 08.06.2011 [17:33]
bjoernmuehle
Alter Hase
Dabei seit: 16.02.2011
Beiträge: 26
Hallo Papa,
kannst du diese Zuckungen vielleicht ein bisschen näher beschreiben? Ist es der Ganze Körper oder nur einzelne Muskelgruppen. Vielleicht eine Art Strecken bzw. Beugen? Eine Art Kopfnicken?

Generell lässt sich sagen dass kleinere "Zuckungen" durchaus normal sein können. Diese haben oftmals unterschiedliche Ursachen. Neugeborene haben z.B. den so genannten Moro-Reflex. Dies sieht auch ein wenig nach Zuckungen aus, ist aber völlig normal, bzw. lebenswichtig, da dieser Reflex den ersten Atemzug überhaupt erst ermöglicht.

Trotzdem muss man vor allem bei häufiger Auftretetenden Zuckungen vorsichtig sein, da sich auch diverse Krankheiten dahinter verbergen können. Z.B. die Epilepsie. Wenn eurer Kinderarzt von den Zuckungen am Tage noch nichts weiß, würde ich ihn in jedem Fall nochmal aufsuchen. Alternativ direkt zu einem Neurologen und dort eine fachliche Alternativmeinung einholen.

VG
Björn
Antworten Profil
Verfasst am: 12.06.2011 [14:01]
Papa
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 04.06.2011
Beiträge: 5
Hallo Björn,

erst mal danke für Deine Antwort!

Sieht so aus wie ein Erschrecken. Sie zuckt einmal kurz mit dem Arm oder Oberkörper. Dann entweder schon vorbei oder ca. 20 Sekunden später vll. nochmal oder mehrmals etwa in diesem Abstand.
Ist (fast) immer nur wenn sie müde ist!
Der Kinderarzt weiß von den Zuckungen am Tag, wir waren erst vor Kurzem dort.
Meine Frau war letzte Woche mit ihr noch bei der U, da meinte er "wenn wir keine Ruhe haben, sollen wir mal zur EEG".
Hoffe es ist nichts Schlimmes, mache mir doch etwas Sorgen. Sie ist aber immer ansprechbar/nicht abwesend wenn sie das hat, sonst...

VG
Papa


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Verfasst am: 13.06.2011 [12:53]
achtebrücke
Newbie
Dabei seit: 27.03.2011
Beiträge: 1
Ähnliches, allerdings eher selten, kann ich bei meiner Tochter 3,5 Jahre, auch beobachten. Mich hat es jedoch eher daran erinnert, wie ich als Kind, völlig tiefenentspannt, zusammengezuckt bin, nicht willentlich, sondern als entlade sich der Körper willkürlich einer An-Spannung, oder als erinnere er sich plötzlich, noch einen Arm oder ein Bein zu haben. Erschreckt es denn deine Tochter selbst, nimmt sie es selbst wahr?

LG 8]
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Verfasst am: 13.06.2011 [14:17]
Papa
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 04.06.2011
Beiträge: 5
Hallo achtebrücke,
auch Dir vielen Dank für Deine Antwort!
Ja, so könnte man es auch beschreiben.
Früher war es halt nur beim Einschlafen, in letzten Wochen auch während dem Tage. Häuft sich auch etwas, manchmal täglich.
Sie schaut dann kurz etwas irritiert. Aber dann spielt sie normal weiter.

LG
Papa
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Verfasst am: 14.06.2011 [20:28]
SächsiMuddi
Junior
Dabei seit: 27.07.2009
Beiträge: 7
Hallo Papa,

ich kann dich beruhigen.
Ich habe diese Zuckungen sogar heute noch beim Einschlafen.
Mein Mann fragte dann mal einen Freund von uns, der Arzt ist und der sagte uns, dass ich in der Tiefenentspannung wäre.
Ich könnte mir vorstellen, dass deine Tochter in solchen Momenten tatsächlich so in ihr Spiel vertieft , dass sie sich wirklich tiefenentspannt. Und das ist eher ein gutes Zeichen, als eine Beunruhigung.

Viele Grüße
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Verfasst am: 22.06.2011 [13:54]
bjoernmuehle
Alter Hase
Dabei seit: 16.02.2011
Beiträge: 26
Hallo Papa,
auch wenn wahrscheinlich nichts dahintersteckt würde ich an deiner Stelle wirklich mal zum Neurologen gehen und ein EEG schreiben lassen. Dann bist du auf der sicheren Seite und kannst wieder ruhig schlafen. Die Untersuchung ist halb so wild und dauert auch nicht lange.

VG
Björn
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Verfasst am: 19.07.2011 [10:57]
beap
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 21.01.2009
Beiträge: 13
Hallo Papa,

das gleiche habe ich bei unserer Tochter nachts sehr häufig beobachtet. Wir hatten im Januar schon ein EEG machen lassen, alles ohne Befund. Die Ärztin (Neurologin) meint, dass sie evtl. einen Infekt hat, auch wenn dieser nicht "ausbricht". Aber der Körper arbeitet dagegen an und der reagiert dann mit Schüttelfrost. Ich habe auch schon gedacht, dass es eine Nebenwirkung der letzten Impfung war, weil sie es seit dem hat bzw. sie hatte danach einen Fieberkrampf und seit dem immer wieder diese Zuckungen/Krampfungen nachts. Die Ärztin hat mir den Tipp gegeben, das mal zu filmen und ihr vorzuspielen. Als Arzt würde man dann vielleicht Details sehen, die man als Laie nicht erkennt. Das wäre das sicherste. Da wir kein Nachtobjektiv haben, habe ich das noch nicht gemacht, werde es, wenn es nicht besser wird, aber irgendwie in Angriff nehmen. Die Ärztin meinte, wenn sie während des Zuckens ansprechbar ist bzw. das Zucken/Krampfen aufhört, wenn man sie anfasst, das nichts Schlimmes und kein Krampf im eigentlichen Sinne ist. Vielleicht legt sich das ja auch.

Viele Grüße
Beatrice

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.2011 um 10:57.]
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Verfasst am: 16.06.2012 [09:20]
Papa
Junior
Themenersteller
Dabei seit: 04.06.2011
Beiträge: 5
Hallo an Alle,

das Thema ist nun zwar schon etwas her, aber ich möchte noch abschließend etwas dazu schreiben:
Das Zucken wurde immer schlimmer und öfter, deswegen waren wir vor ein paar Monaten beim EEG. Die Ärztin "vermutete" Epilepsie und wollte unsere Kleine sofort auf Medikamente setzen.
Da man diese ja sehr lange geben muss und auch viele Nebenwirkungen möglich sind, wollten wir noch etwas Bedenkzeit und sind dann mal zu einem sehr guten und bekannten Heilpraktiker gefahren. Dieser meinte es kommt von den vielen Impfungen (vereinfacht Reizung des Gehirns durch "Vergiftung) und gab uns einige homöopathische Mittel zum Entgiften usw.
Zwischendurch waren wir mit ihr noch in der Röhre (MRT), wo Gott sei Dank nichts Schlimmes (Tumor,...) entdeckt wurde. Dort meinte man auch, wir sollten wohl die Medikamente gegen Epilepsie nehmen.
Nun nahm unsere Tochter schon ein paar Wochen ihre homöopathischen Tropfen und man merkte schon, dass die Zuckungen weniger wurden.
So warteten wir noch etwas ab......
Es wurde jeden Tag etwas besser.
Seit ca. 10 Wochen ist unsere Tochter ihre Zuckungen VOLLSTÄNDIG los und wir sind natürlich ÜBERGLÜCKLICH! Alleine durch die Homöopathie wurde sie geheilt und das ohne irgendwelche Nebenwirkungen!!!
Der Wahnsinn! Vielen Dank an John aus Karlsruhe (der Heilpraktiker).
Das ist keine Werbung, deswegen auch kein vollständiger Name.
Wer auch mal zu ihm möchte, wird ihn aber sicher finden, da er wie gesagt sehr bekannt ist und schon sehr vielen Menschen und Tieren helfen konnte. Außerdem ist er super nett und sehr sehr intelligent (er kann sich über hundert Patienten pro Sprechstunde merken mit Namen und Krankheiten und die vielen Mittel dazu, ohne etwas aufzuschreiben.
Ein Genie sozusagen, oder göttlich gesegnet???
Jedenfalls wird unsere Tochter nun bald 5 und ist wieder 100% gesund und nicht nur das süßeste Mädchen auf der Welt icon_wink.gif
Danke!!!

Viele Grüße
Papa
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Verfasst am: 07.08.2014 [05:20]
LenaMex
Newbie
Dabei seit: 07.08.2014
Beiträge: 1
Hallo beap, ich bin auf einen Beitrag von dir zum Thema Zuckungen von 2011 gestossen, in dem Du sagst Deien Tochter haette seit einem Fieberkrampf immer wieder nachts Zuckungen. Ich beobachte genau das gleiche gerade bei unserem Sohn (1Jahr 4 Monate), auch seit einem Fieberkrampf aufgrund einer Infektion, und waere dir deshalb sehr dankbar wenn du mir schreiben wuerdest was bei Euch daraus geworden ist. Liebe Gruesse, Lena.
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