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ADHS bei 7-jährigen Sohn: Ich brauche dringend euren Rat!

Autor Nachricht
Verfasst am: 06.06.2014 [11:22]
kathi74
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 25.02.2014
Beiträge: 2
Hallo liebes Forum,

mein Sohn Lucas (7) geht mittlerweile in die 2. Klasse und im letzten Herbst wurde bei ihm ADHS diagnostiziert.

Lucas war schon im Kindergarten ein lebendiges Kind mit einem großen Bewegungsdrang, doch mit der Einschulung hat es ein ganz neues Ausmaß angenommen. Zuhause verhält er sich zwar im großen und ganzen normal, doch in der Klasse kann er kaum ruhig sitzen und stört den Unterricht. Seine Klassenlehrerin hat mir beim letzten Elternsprechtag empfohlen, einmal ADHS als mögliche Ursache mit dem Kinderarzt zu besprechen. Und genau das wurde dann auch vom Kinderarzt festgestellt. Gestern hat er sogar vorgeschlagen, Lucas mit Ritalin zu behandeln.
Ich weiß wirklich nicht, was ich jetzt tun sollicon_rolleyes.gif...

Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit ADHS gesammelt?
Was haltet ihr von Ritalin und gibt es eventuell auch homöopathische Alternativen?

Viele Grüße, Kathi
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Verfasst am: 17.06.2014 [14:49]
Jess
Junior
Dabei seit: 16.06.2014
Beiträge: 9
Ritalin ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Sollte aber doch immer erst als letzte Lösung gesehen werden. Versuche zuerst sicherzustellen, dass dein Junge wirklich ausreichend Bewegung hat und viel draußen ist. Hast du aber bestimmt schon. Vielleicht können sich ja andere Betroffene hier noch melden und ihre Erfahrungen schildern.
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Verfasst am: 30.06.2014 [11:05]
kaluna
Newbie
Dabei seit: 03.12.2012
Beiträge: 1
Hallo,

bei unserem 6jährigen Sohn wurde vor kurzem von einer Kinderpsychiaterin (inwiefern Kinderärzte für eine derart weitgreifende Diagnose wie ADHS tatsächlich ausgebildet sind weiß ich nicht)ebenfalls ADHS diagnostiziert.
Nun absolvieren wir ein umfangreiches Therapieprogramm: Er wird von einer Kinesiologin auf Weizen- und Milchunverträglichkeit getestet, da diese auch zu ADHS-ähnlichen Symptomen führen können.
Außerdem besucht er seit Januar alle zwei Wochen eine Craniosacral-Therapeutin, die ihm dabei hilft sein überreguliertes Nervensystem "herunterzufahren". Ebenfalls zu der bisher positiven Entwicklung könnte die Behandlung bei einem Osteopathen beigetragen haben, der durch Lockerungen im Kreuzbein versucht hat das Zusammenspiel von Denken und Handeln zu verbessern. Auch die Einnahme von Globuli hat zwischenzeitlich zu positiven Effekten (allerdings leider nicht langfristig)geführt.
Da uns die Einschulung Sorge bereitet, werden wir nächste Woche noch einen Arzt in Oberhausen aufsuchen, nach dessen These ADHS auf einen extremen Nährstoffmangel zurückzuführen ist. Dieser ist durch eine Blutuntersuchung feststellbar.
Ach ja, und zum therapeutischen Reiten (ich glaube richtig heißt es tiergestützte Heilpädagogik) bringen wir unseren Sohn auch noch. Es soll gerade bei ADHS-Kindern hilfreich sein.
So, ich hoffe Dir damit einige Anregungen gegeben zu haben, wobei ADHS in unterschiedlicher Schwere auftritt und jedes Kind anders ist und somit womöglich unterschiedlich behandelt werden muss.
Bei Interesse gebe ich gerne eine Rückmeldung zum Arztbesuch.

Alles Gute !

P.S. Sehe gerade, dass besagter Arzt hier unter Deinem Beitrag wirbt.
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Verfasst am: 14.04.2015 [10:40]
mandarine
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 17.03.2015
Beiträge: 12
Mein Sohn hat vor einigen Wochen auch die Diagnose ADHS bekommen, wochenlange Testung vom Psychologen. Mir wurde geraten mich mit dem Thema Ritalin auseinander zu setzen was für mich aber absolut nicht in Frage kommt. Er bekommt 3 mal täglich Omega IQ Kapseln die für die Behandlung bei ADHS ist. Anfangs hatten wir große Probleme in der Schule. Mittlerweile, seit Einnahme der Kapseln hat es sich deutlich gebessert.
Kann ich jeder Mama mit ADHS Kind nur empfehlen. Zusätzlich wurde uns zu einer Biofeedbacktherapie geraten. Habt ihr damit schon Erfahrungen?
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