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Dürfen Zeugnisnoten nach der Notenkonferenz geändert werden?

Autor Nachricht
Verfasst am: 28.01.2009 [14:16]
rmh77
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 28.01.2009
Beiträge: 1
Hallo zusammen,

unsere Tochter besucht die 4. Klasse und möchte gerne nach dem Sommer auf's Gymnasium wechseln. Dafür ist es hilfreich, eine Gymnasiumempfehlung zu haben.

Die hat sie sich jetzt aber möglicherweise versiebt, da sie in Mathe eine 3 bekommen soll. (Ansonsten hat sie in Englisch eine 1, in Sachkunde, Sport und Sozailverhalten eine 3, der Rest alles 2)

Was uns stört: sie stand bis letzte Woche in Mathe noch auf einer 2, hat nun aber am letzten Freitag eine Mathearbeit geschrieben (4+), und diese Note ist nun noch mit ins Zeugnis eingeflossen, so dass sie dort nun eine 3 bekommen soll.

Ist dies rechtens? Unseres Wissens nach war letzen Mittwoch Notenkonferenz - darf eine danach geschriebene Arbeit noch mit ins Zeugnis einfließen?

Für hilfreiche Rückmeldungen bin ich sehr dankbar icon_smile.gif

Beste Grüße
RMH
Antworten Profil
Verfasst am: 31.01.2009 [08:42]
AnnetteHoll
Quelle der Weisheit
Dabei seit: 26.06.2008
Beiträge: 52
Sehr geehrte RMH!

Ich kann Ihren Missmut über die plötzlich schlechter gewordene Mathematiknote Ihrer Tochter gut verstehen.

Zu Ihrer Frage: grundsätzlich sollen nach einer Notenkonferenz die Zeugnisnoten nicht mehr geändert werden. Diese Konferenz wird ja abgehalten, um die Zeugnisnoten im Kollegium vorzustellen und festzusetzen.

Allerdings stellt sich mir eine andere Frage bezüglich der Gymnasialempfehlung Ihrer Tochter.

Ich weiß nicht aus welchem Bundesland Sie kommen und wie die Empfehlungen dort gemacht werden. Ist für die Empfehlung die Note des Halbjahreszeugnisses ausschlaggebend (also in Ihrem Fall die auf der Zeugnisnote festgesetzte) oder die zu einem Zeitpunkt X berechnete?

Ich unterrichte z.B. an einer Grundschule in BW. Bei uns gibt es am 6.2. die Halbjahreszeugnisse, für die die Noten Ende dieser Woche abgegeben wurden. Die Beratungsgespräche für die Grundschulempfehlung (die hier bindenden Charakter für die Eltern hat) sind aber erst Mitte Februar. Für die Grundschulempfehlung gelten dann die Noten, die die Schüler bis zu diesem Zeitpunkt erreicht haben. D.h. also dass jede Klassenarbeit und jeder Test, der bis Mitte Februar geschrieben wird, noch in die Note eingehen kann und sich somit die Noten einzelner Schüler durchaus noch um einige Zehntel verschlechtern oder auch verbessern können.

Sie müssen also bei Ihren Überlegungen trennen zwischen der Zeugnisnote und der Note für die Empfehlung. Erkundigen Sie sich hierzu noch einmal beim Lehrer Ihres Kindes oder bei anderen Eltern. Mein Beispiel bezieht sich auf BW und ist so nicht uneingeschränkt auf andere Bundesländer übertragbar.

Mit freundlichem Gruß,
Annette Holl

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