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fast 12-jähriger Sohn kann mit nichts motiviert werden!

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Verfasst am: 28.08.2014 [11:02]
pesitos22
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2013
Beiträge: 3
Hallo zusammen,
ich muss mich jetzt einfach an ein Forum wenden da ich nicht weiter weiß. Mein Sohn hat letztes Schuljahr die 5. Klasse Realschule Bayern besucht. Zu beginn des Schuljahres war noch alles ok. Ab dem Halbjahr haben sich seine Noten so sehr verschlechtert, das wir beschlossen haben ihn in die Mittelschule / Ganztagsschule (5.wiederholen) zu geben. Er hat auf nichts mehr Lust zu lernen. Nichts kann ihn motivieren, sei es ein Eis usw.
Ihm ist alles sowas von "sch.." egal.
Ich habe diesen Test hier auf der Seite zur Motivation gemacht, er hat alles mit selten bis nie angekreuzt.
Seit einem halben Jahr bekommt er auch Methylphenidat zur Konzentration. Aber so richtig hilft es ihm nicht.
Selbstbewusstsein hat er auch so gut wie keines mehr. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter. Die Psychologin von der er das Medikament bekommen hat, hilft uns auch nicht so recht weiter. Kann mir hier jemand helfen wie ich aus meinem "Frack" wieder einene ergeizigen lernwilligen Schüler machen kann? oder wo ich Hilfe vor Ort bekommen kann?
Danke für die Hilfe
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Verfasst am: 31.08.2014 [18:02]
ballirina
Junior
Dabei seit: 16.12.2013
Beiträge: 9
War die Demotivation vor den Tabletten schon da? Prinzipiell find ichs nicht gut ihn mit Tabletten vollzustopfen aber ok, so genau kenne ich das Problem nicht.
Psychologin wechseln wäre angebracht. Und letztendlich auch mit ihm reden! Was ihn bedrückt etc. Redet er nicht auch einfach mal in Ruhe lassen. Er ist am Anfang der Pubertät, vergiss das nicht.
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Verfasst am: 01.09.2014 [16:35]
pesitos22
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2013
Beiträge: 3
Das war schon vor den Tabletten so. Ich bin auch Gegner von Eltern die ihre KInder mit Tabletten voll stopfen nur damit sie ihre Ruhe haben. Er nimmt die Tabletten nur für die Schule. Also Ferien und Wochenende bekommt er keine. Sind wirklich nur für seine Konzentration ohne Hyperaktivität.
Psychologin wechseln ist das Problem das im Umkreis von 100km es bei uns nur 2 KinderPsychologen gibt. Der eine testet Kinder nichtmal sondern verschreibt gleich Ritalin. Und bei der anderen bin ich. Naja, evtl. werde ich gleich in der neuen Schule die Schulpsychologin mit einschalten.
Wenn ich mit ihm reden will sagt er es ist alles in Ordnung. Aber auf Schule habe ich einfach keinen Bock. Meine Hoffnung ist wirklich der Wechsel der Schule.
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Verfasst am: 03.11.2014 [07:43]
Nenek
Junior
Dabei seit: 03.11.2014
Beiträge: 7
Ich würd mit ihm mal zum Arzt und ihn komplett durchchecken lassen..das klingt doch alles nicht ganz gewöhnlich

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Verfasst am: 03.11.2014 [07:43]
Nenek
Junior
Dabei seit: 03.11.2014
Beiträge: 7
Da könnte alles mögliche dahinter stecken

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Verfasst am: 16.11.2014 [21:30]
Antimon
Newbie
Dabei seit: 15.11.2014
Beiträge: 4
Hallo,

für was interessiert er sich den außerhalb der Schule? Wäre mal wichtig zu sehen, was ihn sonst noch so begeistert. Also ohne jetzt die Hintergründe zu kennen, ist es natürlich schwierig einzuschätzen.

Vielleicht könnt ihr ja gemeinsam was entdecken. Motivationslöcher hatte ich bei meinem Sohn, der ebenfalls 12 ist, auch schon. Und siehe da ein Besuch im Technikmuseum Speyer hat ihn wachgekitzelt.

Ist natürlich nicht immer so einfach.

Grüße

Antimon
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Verfasst am: 19.11.2014 [10:12]
MarLivDel
Alter Hase
Dabei seit: 19.11.2014
Beiträge: 29
Wenn er mit der Realschule anfangs ganz gut klar kam, kann es eigentlich nicht unbedingt am Schultyp liegen. Normalerweise macht die Umstellung von einem Schultyp auf den anderen die größten Probleme und das zeigt sich dann in den ersten Monaten und nicht erst nach dem Halbjahr.

Spontan schossen mir die Begriffe Mobbing und Depression durch den Kopf. Depressionen bei Kindern gibt es durchaus. Ich würde zunächst das klärende Gespräch mit dem Klassenlehrer suchen und hinterfragen, ob Sohnemann in der Klassengemeinschaft gut integriert ist und wo der Pädagoge seine Stärken und Schwächen sieht. Natürlich solltest Du auch nochmal mit Deinem Sohn reden. Wird natürlich nicht einfach, ihn wirklich aus der Reserve zu locken.



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Verfasst am: 19.11.2014 [11:01]
pesitos22
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 15.12.2013
Beiträge: 3
Hallo Zusammen,
danke für die vielen Antworten. Hier der aktuelle Stand.
Wir haben beschlossen die Schule zu wechseln. Er ist seit September in der Mittelschule und die Qualen haben ein Ende.
Er wurde zum Klassensprecher gewählt und hat darauf hin geweint, weil er es nicht glauben konnte das ihn Kinder mögen.
In jedem Fach steht er auf eine glatte 1. Gut er wiederholt jetzt die 5te aber das ist für ihn Motivation pur um auch bei der Lehererin gut da zu stehen. ( Wird von ihm bissi angehimmelt)
Ich bin so froh das wir diesen Schritt gemacht haben. Jetzt erzählt er auch ein bisschen von der alten Schule. Das er bespuckt wurde, aus dem Bus geschuppst usw. Also mobbing pur.
Er hat sich sowas von zum positiven verändert dass ich es kaum glauben kann.
Hiermit Rate ich allen Eltern die evtl. auch ein Kind in so einer Siutation haben über einen Schulwechsel nachzudenken. Es ist einfach nur eine Qual wenn ein Kind in der Schule nicht zurecht kommt.
Vielen Dank euch allen nochmal
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