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Mein Sohn ist gut in Mathe...

Autor Nachricht
Verfasst am: 13.09.2011 [19:48]
MamavonTuM
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 13.09.2011
Beiträge: 2
Hallo !

Ich habe folgendes Problem :

Mein Sohn ist 6 (wird im Okt. 7 J ) und ist im August zur Schule
gekommen.
Schon bevor er in der Schule war hat er sich für Zahlen interessiert.
Ihm macht es einfach Spaß zu rechnen.
Plus und Minus Zehner- und Hunderterübergreifend ist kein Problem und
das kleine Einmaleins kann er auch.

Er freute sich auf die Schule und auf`s Rechnen.
Als ich ihm sagte, dass man dort erstmal lernt die Zahlen zu schreiben,
kuckte er mich mit großen Augen an....

Die Mathelehrerin ging bis jetzt nicht weiter auf die Info ein (dass er vom Wissensstand schon weiter ist.)
Auf dem letzten Elternabend verkündete sie, dass die Kinder bis Ende des Jahres die Zahlen von 0-9 schreiben können und bis zum Ende des
Schuljahres den Zahlenraum bis 20.
Auf meine Frage nach Extraarbeiten, wenn die Kinder schneller fertig sind, sagte sie, es gäbe immer Zettel, die die Kinder dann haben könnten. Auf nachfragen, sind das aber nur Aufgaben zur Vertiefung, was gerade gelernt wird (vier Punkte mit der Zahl vier verbinden etc.)
Ganz wichtig war ihr, dass das mit der Motorik klappt. Also die Zahlen zu schreiben.

Also erst wenn mein Sohn keine krakeligen Zahlen mehr schreibt, bekommt er "Futter" für den Kopf ???

Was soll ich tun ?
Noch mal mit der Lehrerin sprechen ? Hat bis jetzt auch nichts gebracht...
Meinem Kind selber was zum Rechnen geben , wie bisher ?

Vielen Dank für Vorschläge
MamavonTuM



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Verfasst am: 14.09.2011 [08:11]
silkeniki
Newbie
Dabei seit: 14.09.2011
Beiträge: 3
Hallo ...

Wir hatten die gleiche Sachlage damals bei unserem Sohn . Niklas konnte auch schon vor der Einschulung bis 20 rechnen . Habe auch mit der mathelehrerin gesprochen und Niklas bekam ab und zu mal Extrablätter . Bin schon der Meinung , das die Kinder die Zahlen schon auch richtig schreiben können sollten ... Du kannst ihn ja weiter fördern aber nicht überfordern . Niklas ist heute noch sehr gut in Mathe . Auch die Lehrerin ist begeistert von Niklas . Was ihm nicht ganz so liegt sind Formen und so . Also Geometrie ... Aber das bekommen wir auch noch hin .

LG Silke

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Verfasst am: 14.09.2011 [09:09]
MamavonTuM
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 13.09.2011
Beiträge: 2
Hallo Silke !

Überfordern liegt mir fern... eigentlich kommt Tim immer auf mich zu
und möchte Aufgaben haben.
Ich würde es einfach schade finden, wenn er die Lust am Rechnen verliert
oder sich langweilt.

LG
MamavonTuM
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Verfasst am: 14.09.2011 [10:14]
marleen06
Super-Nanny
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 68
Hallo Mamavontum,

Mein Sohn(jetzt7 und 2.Klasse) hatte ein ähnliches Schicksal ,er kann gut rechnen , und ist viel voraus.
Das wurde in der Schule einfach mit Halbmund festgestellt,und weiter nach Schwächen bei ihm gesucht.Also z.B. schrieb er nicht immer vorzüglich-das wurde natürlich immer groß komentiert.
Ich habe die Lehrerin angesprochen ,was kann man tun ,damit sich das Kind einfach nicht ewig langweilt,und damit er seine Kentnisse weiter bereichert ,denn er konnte bereits im Kiga gut rechnen und traute sich sogar bis 100.
Antwort lautete-Sie habe 19 Kinder in der Klasse und nicht nur meinen Sohn!Sie kann sich mit ihm nicht extra beschäftigen und wir sollen abwarten ,wenn wir nichts tun dann werden die Vorkentnisse einen Tag einfach weg sein!!!!
Und dann wird er ja wie alle andere Kinder sein.
Zeit um seine "schwächen" zu komentieren hatte sie reichlich.
es wurde also auf "Schwächen" gebaut und nicht auf "Stärke" !!
Doch er ist auch jetzt viel voraus in Mathe-er wollte immer wieder rechnen ,multiplizieren usw.Schon mit 6 konnte er 4-5, 9stellige Zahlen addieren(gleichzeitig)
Also leider haben wir keine Unterschtützug von Schule,ect bekommen.
Zum Glück sind wir beide ziemlich gut in Mathe und können unseresa Kind selber unterschtützen,aber das Gefühl bin nicht los ,dass in der Schule solche Kinder nicht erwünscht sind und deren Leistung leider oft nicht annerkannt wird!Schade!
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Verfasst am: 14.09.2011 [10:55]
umbre11a
Alter Hase
Dabei seit: 25.09.2010
Beiträge: 37
Hallo MamavonTum und Marleen06,

ich glaube, dass es heutzutage eine Neigung gibt, sich vor den Ansprüchen der Eltern zu schützen. Daher ist man schnell mit Diagnosen bei der Hand, wie ADHS oder Hochbegabung.
Dann kann sich der Erzieher oder Lehrer zurücklehnen und bemerken, dass er oder sie ja noch x andere Kinder zu unterrichten habe und dass kein Raum für besondere Begabung oder auch Lernauffälligkeiten sei. Dann ist man zumindest die Verantwortung los.
Leider gehen sowohl die besonders begabten, wie auch die lernschwächeren Kinder in diesem System total unter. Natürlich ist es richtig, dass eine Inselbegabung schwer zu handhaben ist, und eine solche würde ich wohl vermuten, wenn ein Kind kognitiv gut in der Lage ist, Rechenoperationen durchzuführen, aber die Motorik (also das langweilige Schreiben der Zahlen) hinkt hinterher. Ziel ist es, eine ausgeglichene Entwicklung zu erreichen.
Ich denke, in einer normalen Schule wird man in so einem Fall kaum Unterstützung erhalten, denn oft sind die Lehrer auch gar nicht in der Lage eine Form der Begabung von der anderen zu unterscheiden. Das sollten entsprechend ausgebildete Psychologen tun. Wenn sich die Kids langweilen, ist die Gefahr extrem hoch, dass sie irgendwann total abschalten und irgendwann dann den Anschluss verlieren. Deshalb ist es schon wichtig, eine Förderung außerhalb der Schule anzustreben oder einen Schulwechsel zu erwägen. Gerade sehr intelligente Kinder neigen dazu, schnell die Lust zu verlieren, wenn ihr Intellekt sich unterfordert fühlt. Nichtsdestotrotz müssen auch sehr intelligente Kinder durch (langweilige) Wiederholung ihr Wissen festigen. Es ist ja nur ihre Auffassungsgabe schneller, als bei anderen Kindern. Die Vorgänge zum Erlernen von Fertigkeiten laufen bei ihnen genauso ab, wie bei jedermann. Darin liegt auch die Gefahr, da intelligente Kinder sehr viel mehr Einwände gegen das langweilige Lernen aufzubringen in der Lage sind und sich in der Schule vielleicht auch unverstanden fühlen. Einerseits können sie Vieles viel schneller, als die anderen, andererseits ecken sie an, weil es ihnen schwer fällt, die Konzentration zu halten, obwohl keine "neuer" Input kommt. Um die Konzentrationsfähigkeit und die Toleranz gegenüber langweiligen Aufgaben zu stärken, kann man mit Ergotherapie viel erreichen. Ob ein Kind aus Unterforderung oder Überforderung "abschaltet" ist letztlich egal.
Und ansonsten empfehle ich, einfach viel mit den Kids zu spielen. Es gibt etliche Spiele, wo die Kinder sich in dem üben können, was ihnen am meisten Spaß macht: rechnen (z.B. Tiroler Roulette).
Das verbindet, macht allen Spaß und ist spannend ... ; )
LG umbrella
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Verfasst am: 16.09.2011 [11:27]
fitnessmom
Newbie
Dabei seit: 16.09.2011
Beiträge: 1
Hallo liebe Mama von Tum!

Ich versuche es mal ganz kurz zu machen, da hier schon einige Beispiele gebracht worden sind. Da, du sagtest, dass ihr beide gut in Mathe seidt wurde natürlich die Neigung zur Mathe weitergegeben und es ist auch toll dass seine Neugierde positiv von Euch gefördert wird!

Die andere Sache mit der Schule ist, dass so lange das Kind nicht auf eine Schule ist wo die Lehrkräfte, Konzept und die Zeiten eine besondere Förderung ermöglichen, wird er auch nicht mehr machen können!

Ich bin leider nicht gut in Mathe, aber meine Tochter hatte immer Interesse und löcherte mich mit Fragen, daher habe ich ihr das Rechnen, Schreiben Lesen schon im Kindergarten Alter beigebracht, weil die Interesse und Dickköpfigkeit/Ehrgeiz von ihr aus stimuliert wurde!

Jetzt im Juli habe ich von KUMON erfahren und dort erst 2Wochen Probe gemacht und dann wegen ihre Begeisterung auch angemeldet! KUMON ist eine simple Methode für Kinder die normal, gut, sehr gut oder auch schlecht sind! Es motiviert und fordert das jeweilige Individuum auf der eigen Leistungsniveau! Ich habe mich erst richtig informiert, ausprobiert und bin begeistert!
Hier ist ein Buch Tipp zum lesen:
Jedes Kind ein Gewinner. Erfolgreiches Selbstlernen mit der Kumon Methode. Author: David W.Russel, Übersetzt durch Dipl.-Übers. Ursel Neuwirth
Ich weiss jetzt nicht wo ihr wohnt. wir sind aus Düsseldorf, hier gibt es min. 5Kumon Lernzentren.
auf jeden Fall hier ist die Zentrale von Deutschland. Es lohnt sich auszuprobieren! Ausserdem die monatlichen Gebühren werden auch vom Arbeitsamt unterstützt und somit bezahlt man 50%weniger!
KUMON DEUTSCHLAND, Hansaallee 201, 40549 Düsseldorf
Tel.: 0211-522 8580
Email: infokumon[dot]de
www.kumon.de

Liebe Grüsse und viel Erfolg!
Fitnessmom


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Verfasst am: 08.10.2011 [14:00]
marleen06
Super-Nanny
Dabei seit: 30.07.2011
Beiträge: 68
AAA,es tut mir leid Hr.Neffe aber da muß ich wiedersprechen-die Methode von Montessori finde ich schwachsinnig!Die Kinder haben noch nicht die Kompetenz zu entscheiden wann und was sie lernen sollen/müßen.Abgesehen davon, dass meistens Kinder gar nicht lernen wollen(ich meine Schule).Wenn man die Kinder sich selbst überlässt dann werden die Kinder nur noch spielen und faulenzen!!
2.Aspekt -ich bin immer sehr mistraurisch ,ob die private Schulen objektive mit ihren Schuler(Kunden) umgehen.Denn keiner will bares Geld verlieren.Und wenn die Eltern gute Leistung bezahlen,dann bekommen sie sie auch.
Ich glaube man sollte in staatlichen Schulen mehr investieren.
Freizeit und Interessen Angebote anbieten,wie sport musik mathe,literatur ect.
Und man sollte eine unabhägige Kontrolsystem für die Lehrer erschaffen ,um sichern zu stellen, dass die Lehrer sich als solche gut aufführen(Ich habe das Gefühl dass viele Lehrer sich total als Götter ausleben und kennen keine Grenzen mehr).
Doch DISCIPLIN die sollte auf jeder Fall beachtet werden, denn das ist eine wichtiger Aspekt von Entwicklung des Individums und auch eine kluge Kind erreicht gar nicht wenn die Disciplin nicht vorhanden ist.
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Verfasst am: 10.10.2011 [10:43]
umbre11a
Alter Hase
Dabei seit: 25.09.2010
Beiträge: 37
Ich finde, in dem Beitrag von Herrn Neffe findet sich viel Richtiges. Ich bin auch der Überzeugung, dass den Menschen das Lernen sozusagen in die Wiege gelegt wird. Und Kinder überraschen uns immer wieder durch ihre enorme Energie, sich Wissen anzueigenen und nach immer neuen und innovativen Methoden zu fahnden, um im wahrsten Sinne des Wortes zu begreifen. Darin werden wir als Erwachsene immer schlechter, denn da unser Erfahrungsschatz wächst, meinen wir viele Situationen wiederzuerkennen und nach einem bekannten Muster zu bewerten. Einen neuen Standpukt einzunehmen, fällt uns dann zunehmend schwer. Meiner Ansicht nach erklärt das auch den sogenannten Generationenkonflikt. Als Erwachsener generell, aber vor Allem auch als Lehrer, müssen wir uns immer wieder hinterfragen und dazu anhalten, nach neuen Lösungswegen zu suchen, wenn die alten Methoden versagen. Aber gerade an dieser Innovation fehlt es entscheidend, auch ist das Schulsystem, so wie es ist, auch nicht gerade ein Innovationsförderer. Dazu ist alles viel zu veramtlicht.
Wenn mein vierjähriger Sohn wegen Leistungsverweigerung in U8 und Reihenuntersuchung auffällt, aber unbeobachtet seinen Namen schreibt und in entspannter Athmosphäre spielend bis 50 zählt, wenn er verweigert, auf Kommando einen Baum zu malen, weil man ihm nicht gesagt hat, welchen Baum er malen soll, wenn er beim Sehtest konsequent die Symbole der gefragten Zeile durch die Zeile darunter ersetzt, dann könnte man sagen, er ist ein Leistungsverweigerer oder sogar, er sei ein bißchen "zurück". Allerdings neige ich eher dazu, anzunehmen, dass mein Kind einfach kein dressierter Affe ist, der auf Kommando springt und dass er ein gesundes Selbstbewußtsein hat, wenn er mir vorführt, dass es für alles entweder den richtigen Zeitpunkt oder den richtigen Motivator gibt. Und das sollten Lehrer in erster Linie sein.
Ich hatte noch das Glück, einige sehr gute, hochmotiverte Lehrer zu haben. An sie denke ich noch heute, wenn mir sofort etwas zum Thema Zellatmung einfällt, oder ich ein Shakespeare-Gedicht zum besten geben kann ... diese Lehrer haben mich motiviert, mein Bestes zu geben, und herauszufinden, wie gut es tut, wenn man SELBST den Erfolg spürt, sich etwas angeeignet zu haben, was einem zu Beginn so sperrig erschien.
Ob der Montessori-Weg für alle Kinder das Richtige ist, weiß ich nicht zu entscheiden. Dafür kenne ich die Methode zu wenig. Aber könnte es der richtige für einige Kinder sein? Auf jeden Fall. Und dann hat es doch schon seine Berechtigung.
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Verfasst am: 12.10.2011 [08:05]
Sandrax
Junior
Dabei seit: 28.11.2008
Beiträge: 6
Hallo Fitnessmom
ich habe hier den Bericht mit Interesse gelesen, weil ich vermute, so in der Art wird es bei uns auch werden... icon_frown.gif. Mein Sohn ist 5 und kommt nächstes Jahr zur Schule und fordert jetzt auch schon seit Anfang des Jahres Mahematikaufgaben. Der Ki-Arzt meinte, wir sollten ihn schon in dem Jahr einschulen, aber das wollten wir nicht, da er sozial noch das Jahr braucht und ich keinen Sinn in früher einschulen sehe.
Habe ihm Aufgabenhefte für die grundschule gekauft, weil er im denen für Vorschule unterfordert wsr und habe mich jetzt auf den www.kumon.de Seiten mal belesen und denke darüber nach, ihn da evt auch anzumelden. Dieses Kumon gibt es bei uns sogar in der Nähe. Meine Frage an Dich, weil das steht nirgends auf den Seiten: Was kostet das im Monat? Du schreibst, du bekommst es über Arbeitsamt, aber ich bin berufstätig und so werd ich das komplett aus eigener tasche zahlen müssen. Wäre lieb, wenn du mir das mal schreiben könntest.
besten Dank!
Antworten Profil
Verfasst am: 12.10.2011 [09:51]
Thomas3
Newbie
Dabei seit: 12.10.2011
Beiträge: 1
Liebe Mama´s mit Mathekönner Kinderchen!
Mein Sohn ist 7 (Ende Okt. wird icon_cool.gif und geht es schon in die 3. Klasse!
Er war nicht an Mathe talentiert und trotzdem haben wir rechtzeitig eingeschult und nicht bereut. Ende 2. Klasse waren seine Noten: 2 in Mathe 2 in Deutsch. Das Kind entwickelt sich, wenn die Anderen nicht kleiner sind sondern gleich oder ein bissl größer sind. Also wenn so unglücklich in Okt. auf Welt kommt, dann bitte zeitig einschulen....
Das habt Ihr schon verpasst, jetzt bleibt Euch nur Eins:
Wenn er wirklich so gut und überlegen ist, eine Klasse überspringen und spätentens nächste Herbst nicht in die 2. sondern 3. Klasse.
Dort sind seine Kamaraden mit denen er aufnehmen kann.
Gruß
Thomas3
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