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Schulwechsel innerhalb des Schuljahres, 1. Klasse

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Verfasst am: 22.12.2008 [18:09]
SandraS.
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 22.12.2008
Beiträge: 3
Hallo,
mein Sohn ist im September eingeschult worden und besucht ein Pilotprojekt, ein sogenanntes ISEP in der zuständigen Grundschule. Dies bedeutet in der Klasse gibt es neben "normalen" Kindern auch Kinder mit leichter oder mittelschwerer Behinderung, für die ein Sonderpädagoge zuständig ist. Ich möchte dies aber auch nicht weiter ausführen. Ich finde die Idee einer Integration in der Schule klasse.
Mein Problem: Die zwei Klassenlehrer können nicht miteinander und haben kein gemeinsames Konzept. Der Umgangston untereinander zwischen Lehrern und Eltern, Lehrern und Kindern etc. ist inakzeptabel, weil meist herablassend und in keinster Weise angepasst.
Die Schule selbst ist dank eines unmotivierten und überalterten Kollegiums nicht in der Lage, ihre Belange zu repräsentieren und umzusetzen. Außerdem habe ich im Vergleich zu anderen Schulanfängern in benachbarten Schulen erfahren müssen, dass die Klasse hinter dem gelernten Stoff hinterherhinkt und ich bin der Meinung, mein Sohn ist unterfordert.
Ich ziehe in Erwägung die Schule zu wechseln, am besten zum Februar in meine ursprünglich ausgewählte Grundschule (wegen Umzug war dann die andere Grundschule zuständig). Dort werden die ersten beiden Klassen zusammen unterrichtet und die Kinder können anhand von Modulen und mit viel Eigenständigkeit ihr Lerntempo selbst bestimmen. Ich bin der Meinung, dass er das erste Halbjahr locker durch die Module aufholen und ausgleichen kann. Abgesehen davon, ist die Ganztagsbetreuung dort bis 18 Uhr gewährleistet, was mir als alleinerziehende Berufstätige den Babysitter erspart und ich ihn selbst abholen kann.
Feste Freundschaften hat er noch nicht. Der Klassenzusammenhalt ist m.E. nicht ausgeprägt, sh. fehlende Integration.
Was meinen Sie/ meint Ihr?
Danke für Euer/Ihr Feedback.

Sandra S.

Antworten Profil
Verfasst am: 23.12.2008 [03:14]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Sandra S.,
ich bin zwar keine Pädagogin, sondern in Schulbelangen auch "nur" Mutter von zwei Schulkindern, aber für mich hört sich das sehr vernünftig an. Wenn der Umgangston in der jetzigen Klasse so schlecht ist, geht ja schon von Anfang an die Motivation verloren. Und wenn dann zusätzlich der vorgesehene Stoff nicht vermittelt wird und Ihr Sohn unterfordert ist, scheint mir ein Schulwechsel wirklich das Beste zu sein. Da in der neuen Schule viel Wert auf eigenständiges Lernen und individuelles Lerntempo gelegt wird, wird Ihr Sohn sicher schnell Anschluss finden - vom Stoff und hoffentlich auch im Klassenverband.

Herzliche Grüße und ein frohes Fest!
Ihre
Andrea Schmelz

Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 19.01.2009 [10:40]
SandraS.
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 22.12.2008
Beiträge: 3
Hallo und Danke für den Zuspruch.

Mein Sohn ist seit letzter Woche auf der neuen Schule und begeistert. Ich muss zugeben, ich auch! icon_biggrin.gif

Er hat sofort neue "Freunde" gefunden, hat sich soweit möglich schon eingewöhnt und geht mit Freude. Die Klassenlehrerin liebt ihren Job und ist mit sehr viel Elan bei der Sache.

Einziger Wermutstropfen für mich: Die Klasse ist gerade in Deutsch sehr viel weiter, es fehlen ihm mind. 6 Buchstaben. Für uns heisst das jetzt ganz besonders intensive Mama-Kind-Abende und üben, soweit möglich.

Er freut sich auch, dass ich ihn jetzt jeden Tag vom Hort abholen kann und auch der Nachholbedarf im Unterrichtsstoff zeigt mir, dass der Schulwechsel richtig war. Er blüht regelrecht auf, saugt alles Wissen auf wie ein Schwamm und ist zudem hilfsbereit und verschmust. Seinen Dickkopf hat er natürlich behalten ... ist auch gut so. Alles in allem ... uns geht es mit der Entscheidung sehr gut. Ich bereue es nicht.

Aber ich bin ja auch nur ein Fallbeispiel.
Vielen Dank.
Sandra S.
Antworten Profil
Verfasst am: 19.03.2009 [14:39]
dianstu
Newbie
Dabei seit: 19.03.2009
Beiträge: 2
sehr geehrte Frau Andrea Schmelz,
ich habe einen sohn der in die erste klasse geht und er muß dringend die schule wechseln,weil er wo er eingeschuld worden ist 2 tage danach wurde er verprügeltund mittlerweile ist das zur heufigkeit geworden aber nicht nur das es wurden auch seine schulbücher gestohlen ,hausschuhe,turnbeutel und noch andere sachen.Ich habe jedes mal versucht mit der lehrerin oder direktorin zu sprechen und jedesmal bekam ich zu hören das könne man sich nicht vorstellen und auf der schule währen ja auch die gelbhämden,das sind schüler aus höerren klassen die in den pausen aufpassen ,nur ich habe selber mitbekommen das diese kinder offtmals selber die kleinerren verprügeln und auch nicht auf die tollette lassen.ich sagte ihr das auch aber immer kahm das es nicht stimmt.mein sohn ist sehr volgsam und verrichten auch alle aufgaben ( wenn es mal leise in der klasse ist) aber er fühlt sich dortfehl am ,weil die lehrerin ihn auch als schummler bezeichnet hatund wenn er sich meldet kommt er nicht drann er verkricht sich und gibt kaum mer was von sich in der schule.mittlerweile habe ich einen schulpychologen einschalten müssen und der sagte auch ein schulwechsel ist dringend notwendig,weil da ist noch mehr was da vorgefallen ist.Das problem ist das die Direktorin anfangs keine zeit mehr für mich hatte ,es wurde mir gesagt sie habe elterngespreche und hat keine zeit für mich.was mache ich ich habe eine schule gefunden aber es liegt an der direktorin ob sie meinen sohn auf eine andere schule gehen lässt wenn nicht muss er dort bleiben aber das geht ja auch nicht ,weil momentan wir uns auch nicht so verstehen,da ich auch andere ansichten habe was gewalt angeht und das anderre noch .was mache ich wenn sie einen schulwechsel nicht genemigt.

hochachtungsvoll diana

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.03.2009 um 15:28.]
Antworten Profil
Verfasst am: 20.03.2009 [01:22]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Diana,
in Schulbelangen bin ich leider nicht so ganz fit, aber ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die Direktorin der jetzigen Schule einen Schulwechsel kategorisch ablehnen und damit verhindern kann. Falls das aber tatsächlich wirklich so sein sollte, würde ich versuchen, mir Unterstützung durch den Kinderarzt oder durch den bereits eingeschalteten Schulpsychologen zu holen.

Wenn Ihr Sohn immer wieder verprügelt wird und von der Lehrerin als "Schummler" hingestellt wird, hat das doch seelische (z.B. Schulangst) und wahrscheinlich auch schon körperliche Auswirkungen (z.B. Bauchweh vor der Schule oder Ähnliches) bei Ihrem Sohn. Wenn Ihnen das der Schulpsychologe und/oder der Kinderarzt mit einem Attest bestätigen, dass aus diesen und jenen Gründen ein Schulwechsel aus psychologischer bzw. medizinischer Sicht dringend erforderlich ist, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass die Direktorin diesen verhindern kann.

Ich hoffe, dass Ihr Sohn bald in eine andere Schule gehen kann!
Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 25.03.2009 [09:33]
dianstu
Newbie
Dabei seit: 19.03.2009
Beiträge: 2
sehr geehrte frau schmelz
ich danke ihnen sie geben mir sehr viel hoffnung.
mittlerweile beführwortet die schule einen schulwechsel, aber nur auf eine schule die kilometer weiter entfernt ist, obwohl es andere schulen in meiner nähe gibt,man sagt mir das alle plätze belegt sind.ich bin schon soweit das ich meine schule selber aufgeben will,da ich keine andere möglichkeit sehe.ich habe auch schon eine e-mail zur schulrätin geschickt da ich keine andere möglichkeit sehe meinen sohn zu helfen und habe darum sprichwörtlich gebettelt und gebeten ob nicht doch ein lösung zu finden ist das mein sohn hier in der nähe einen schulplatz bkekommen kann,aber so wie es aussieht scheitert dies und mein sohn bekommt alles mit (leider)und leidet.
(mir glaubt auch keier)
hochachtungsvoll
dianstu

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.03.2009 um 09:34.]
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