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Sohn 7 J. findet keine richtigen Freunde

Autor Nachricht
Verfasst am: 29.03.2009 [22:42]
Anke11
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 24.03.2009
Beiträge: 4
Hallo,
mein Sohn kam mit 6 J. in die Schule und wurde von seinen Mitschülern den Jungs getreten und geschlagen, was er nicht kannte. Ich habe viel unternommen, das es sich gebessert hat. Natürlich habe ich auch bei den Eltern angerufen und dies gesagt, das so etwas nicht geht. Dadurch haben sich aber bis heute keine Freundschaften entwickelt. Mein Sohn spielt mit den anderen Jungs, aber er ist nicht glücklich über diesen Zustand. Es wurde auch eine Erziehungshilfe eingschaltet, wo diese Person immer in die Klasse kommt und sich meinem Sohn angenommen hat. Das Gleiche ist im Hort. Er spielt immer mit den schlimmsten Kindern, die auch schon viel älter als er sind und sagt immer keiner will sein Freund sein. Er hatte einen guten Freund seit ca. einem 1/2 Jahr im Hort gefunden und die Beiden haben sich auch oft regelmäßig getroffen. Plötzlich hat die Mutter den Kontakt abgebrochen, weil die Kinder sich nicht mehr gut verstanden haben. Mein Sohn wurde für einen anderes Kind im Hort ausgetauscht. Dieser Junge darf jetzt immer mit dem Freund meines Sohnes spielen und mein Sohn wird nicht mehr beachtet. Ich habe auch schon das Gespräch zu dieser Mutter gesucht, aber sie sagt ihr Sohn wolle nicht mit ihm mehr spielen. Es ist jetzt auch schon so, daß die anderen beiden Jungen meinen Sohn jetzt immer ärgern und ihn als Ausenseiter behandeln. Ich bin schon am überlegen, ihn in einen anderen Hort zu tun. Wenn wir privat unterwegs sind, dann klappt es wunderbar mit mit Kindern zu speilen. Wir gehen auch regelmäßig zu schwimmen und da gibt es auch zwei Kinder mit denen er immer wunderbar spielt. Würde gerne wissen woran das liegt und was ich dagegen tun kann.
Antworten Profil
Verfasst am: 30.03.2009 [01:47]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Anke11,
warum es in der Schule und im Hort zwischen Ihrem Sohn und anderen Jungs nicht mit einer Freundschaft klappt, obwohl er sonst, wie Sie schreiben, problemlos Anschluss an andere Kinder findet, kann ich aus Ihrer Beschreibung nicht entnehmen. Allerdings kann man Freundschaften nicht erzwingen und wenn andere Jungen Ihren Sohn nicht zum Freund haben wollen (wie gesagt, den Grund dafür kenne ich nicht), müssen Sie das akzeptieren. In Ihrem Fall sehe ich allerdings das Problem, dass Vieles auch über die Eltern läuft, was grundsätzlich etwas problematisch sein kann.

Die Situation im Hort, dass jetzt ein anderer Junge statt Ihres Sohnes mit dem ehemaligen Freund spielen darf und Ihr Sohn "ausgetauscht" wurde, kommt mir allerdings ein wenig komisch vor. Wie wurde das von den Erzierinnen im Hort begündet? Wenn Sie keine zufriedenstellende Erklärung bekommen, Ihr Sohn ohnehin keinen Anschluss hat und Sie das Gefühl haben, Ihr Sohn würde im Hort benchteiligt, ist es durchaus eine Überlegung wert, ob Sie nicht den Hort wechseln. Dann kann Ihr Sohn noch einmal "von Vorne" anfangen.

Ich würde außerdem versuchen, auf andere Kontakte zu setzen. Vielleicht gibt es Jungs (oder auch Mädchen!) in der Nachbarschaft oder auch die beiden Kinder, die Sie beim Schwimmen treffen, die Sie öfter mal zu sich nach Hause zum Spielen einladen können? Vielleicht mag Ihr Sohn Mitglied beim Sportverein oder im Fußballverein werden? Auch dort kann er Gleichaltrige kennenlernen.

Und falls er mit Gleichaltrigen nicht so gut harmoniert, können Sie es einmal mit Kontakten zu jüngeren oder älteren Kindern versuchen. Es kann sein, dass er sich in der Rolle als Beschützer und "Lehrer" eines jüngeren Kindes wohler fühlt oder aber mit einem etwas älteren Kind besser spielen kann.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 30.03.2009 [07:07]
Muggelchen
Fleißiger Helfer
Dabei seit: 03.10.2008
Beiträge: 17
Hallo Anke11!

Ich kann ihren Kummer nachvollziehen uns geht es ähnlich vor allem mit der Situation dass plötzlich die beste Freundin meinert Tochter mit einem anderen Mädchen spielt wo auch sich die Mamas zusammengetan haben und nun meine Tochter ignorieren. Das andere Mädchen hatte bis zur SChule nix mit der FReundin meiner Tochter zu tun sie waren aber dennoch alle zusmammen im Kiga, da konnten sie sich nicht riechen. Als dann gesehen wurde, dass meine Tochter mit diesem Mädchen spielt wurde dazwischengefunkt und ganz oft von seitens der Mutter dort angerufen und was ausgemacht, damit für meine Tochter keine Zeit mehr blieb und somit hat sich das auseinander gelebt, aber immer mit Streit und Zickerei in der Schule. So das Typische: Du bist jetz nicthmehr der... ihre Freundi, das bin ich jetz. Meine Mama hat gesagt du bist nicht so gut wie die .... in der Schule und ich soll jetz mit der ... spielen und nicht mehr mit dir." Das ist bitter und unsere Tochter steckt das auch nicht weg. Zieht sich die Problematik auch bei Ihnen bis in die Familie so dass alle unglücklich sind und sich auch die Eltern tagtäglich abends über dieses Thema den Kopf zerbrechen? Bei uns ist das so. Bei uns gibt es kein anderes Thema mehr!
Wir denken über einen Schulwechsel nach, da sich die Situation weder entspannt noch bessert.Im Gegenteil. Unsere Tochter ist auch in der ersten Klasse und ich finde es schlimm, wenn es da schon los geht. Problematisch ist es immer wenn sich die Eltern einmischen und man dann sozusagen Kind und Eltern gegen sich hat. ABer anscheinend ist das in der heutigen Zeit so, dass die Kinder das nicht mehr unter sich ausmachen. Sie können mir gerne auch eine PM schreiben! Von wo kommen Sie ist das vielleicht auch ein Bundeslandspezifisches Problem???? Bei uns hört man das immer mehr, vor allem in den ersten Klassen. Unsere Tochter leidet sehr darunter und sie beginnt nun auch Fingernägel zu beissen und bekommt diese typischen Bauchschmerzen.... ES ist ein Rattenschwanz was da hinterher kommt und es tut gut zu hören, dass es anderen auch so geht... Also gerne auch schreiben, dann kann man drüber reden das hilft oft.
Lg
Claudia icon_confused.gif

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.2009 um 15:43.]

Träume nicht dein Leben sondern leben deinen Traum!
Liebe Grüße
Claudia
Antworten Profil
Verfasst am: 21.05.2009 [11:37]
suedwind
Junior
Dabei seit: 29.12.2008
Beiträge: 5
Hallo Anke 11,

ich habe leider auch das Problem mit meinem 7-Jährigen. Auch er findet sowohl in der Grundschule als auch im Hort keine Freunde. Im Kindergarten hatte er Anschluss, dann in der Vorschule wurde das komischerweise schon weniger und jetzt in der Grundschule gar nichts mehr. Ich habe ihn jetzt aus dem Hort genommen und er geht statt dessen immer auf den Bauspielplatz, aber auch dort findet er keinen Anschluss, die Jungs dort sind ihm zu brutal. Bei uns ist es auch so, dass wenn wir im Urlaub sind, er sofort Kontakt findet und auch sucht. Er ist ein willensstarkes Kind - und das könnte bei uns das Problem sein, dass alles nach seinem Willen gehen muss. Ich habe vor, ihn in einem Verein unterzubringen mit einem Sport seiner Wahl (wahrscheinlich Taek-won-do).
Antworten Profil
Verfasst am: 21.05.2009 [22:20]
buntemaus
Junior
Dabei seit: 26.09.2008
Beiträge: 6
Hallo Anke11,
auch meine zweite Tochter hatte es im Kindergartenalter und auch anfangs in der Schule nicht leicht Freundinnen zu finden. Sie war ein zurückhaltendes etwas schüchternes Kind, welches von sich aus nicht so leicht auf andere Kinder zuging. Wir haben uns dann auf einen Kontakt aus der Kindergartenzeit beschränkt und versucht, dieses Kind einmal in der Woche regelmäßig zu uns einzuladen. Glücklicherweise reagierte die Mutter sehr gut und unterstützte diese beginnende Freundschaft durch Gegeneinladungen. Inzwischen treffen sich die beiden Mädchen seit fünf Jahren nahezu wöchentlich und werden gemeinsam auf die weiterführende Schule gehen, die sie sich beide ausgesucht haben. Durch diesen stabilen und lang andauernden Kontakt hat meine Tochter zunehmend Sozialverhalten gelernt und auch in ihrer Klasse mehr und mehr Kontakte geknüpft. Ich habe mich dort bewußt herausgehalten, da in der Klasse auch die Tendenz zu sehen war, dass Mütter Freundschaften vermitteln und torpedieren. Inzwischen haben sich aber die Kinder zunehmend auch selbst gefunden, so dass meine Tochter in ihrer Klasse einige Freundinnen gefunden hat. Ein Mädchen wohnt in unserer Nachbarschaft und sie treffen sich oft spontan am Nachmittag.
Inzwischen habe ich diese Methode auch mit meinen beiden anderen Kindern mit Erfolg angewendet. So fand meine ältere Tochter eine Freundin im Schwimmverein und mein Sohn einen Freund im Kindergarten. Alle drei Kinder bekamen Sicherheit im Umgang und konnten ein Kind gut kennenlernen. Bei uns zu Hause konnte ich bei Konflikten vermitteln, und Spiele vorschlagen und auch sonst die Freundschaft unterstützen. Inzwischen haben sich alle drei Kinder zunehmend mehr Freunde gesucht und sind auch gut in der Lage diese Freundschaften zu halten.
Auch wenn die Kinder heute vielfach in Mittagsbetreuung, Kindertagesstätte oder Hort untergebracht sind, mitunter mit vielen Kindern, bedeutet das nicht, dass sie dort leicht und schnell Freunde finden, im Gegenteil. Ich hoffe es hilft etwas weiter.
Viele Grüße,buntemaus
Antworten Profil
Verfasst am: 06.06.2009 [15:24]
sanili
Junior
Dabei seit: 21.04.2009
Beiträge: 8
Hallo,

habe ähnliches erlebt(im Urlaub sofort Freunde, in der Schule außenseiter). Bei meiner Tochter hat es sich erst geändert, seit sie auf eine WalldorfSchule geht. Jetzt hat sie eher das Problem, daß sie zu viele Freundinnen hat.

Vielleicht gibt es bei euch ja auch Privatschulen. Da wird auf Gruppenarbeit und das gemeinsame arbeiten und erleben viel Wert gelegt.

Viel Glück
Antworten Profil
Verfasst am: 14.01.2010 [20:48]
nancy25
Newbie
Dabei seit: 14.01.2010
Beiträge: 1
hallo , ich hoffe heir kann mir einer weiterhelfen .

mein sohn ist gerade erst in einer neue kindergarten gruppe gekommen und wird dort nur geärgert .
er weint zu hause und in der kita viel dehalb und in letzter zeit bekommt er immer wieder hohes fieber und erbricht viel .
ich mache mir große sorgen das es vielleicht daran leigen könnte das er keine freunde hat in der Kita .
ich weiß nicht was nun machen soll , ich kann mein kind nicht so leiden sehen , das zerbricht mir das herz .

wenn irgend jemand einen tipp hat dann antwortet doch bitte .

lg nancy
Antworten Profil
Verfasst am: 16.01.2010 [02:46]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe nancy,
leider haben Sie nicht geschrieben, wie alt Ihr Sohn ist und wie lange er schon in den Kindergarten geht. Wenn er in der neuen Gruppe noch keinen Anschluss gefunden hat und ständig geärgert wird (ist er einer der Jüngsten in der Gruppe?), ist es verständlich, dass er viel weint und auch über Übelkeit und Bauchschmerzen klagt oder sogar erbricht.

Das Fieber scheint mir damit aber weniger zu tun zu haben. Das ist wahrscheinlich eher auf die im Kindergartenalter typischen Infekte zurückzuführen.

Zu allererst sollten Sie sich an die Erzieherin im Kindergarten wenden und mit ihr sprechen. Denn es ist ihre Aufgabe, dafür zu sorgen, dass Ihr Sohn als "Neuer" von den anderen nicht drangsaliert wird. Außerdem kann sie andere Kinder anleiten, ihn mitspielen zu lassen.

Was Sie selbst tun können, um Ihrem Sohn den Anschluss an andere Kinder zu erleichtern, können Sie in diesem Artikel lesen: www.elternwissen.com/erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/freunde-finden-so-unterstuetzen-sie-ihr-kind-dabei.html

Bringen Sie Ihren Sohn morgens ganz zu Beginn der Bringezeit in den Kindergarten. Wenn erst wenige Kinder da sind, hat er es leichter, Kontakt zu einem der anwesenden Kinder zu knüpfen als wenn er erst später zu einer größeren Gruppe dazustößt und sich schon viele Spielgemeinschaften gebildet haben.

Herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

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