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übertritt 5. klasse - welche schulform?!

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Verfasst am: 16.02.2009 [23:05]
culture
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 16.02.2009
Beiträge: 4
hallo!
nun ist wieder die zeit, in der 4.-klässler-eltern oft vor DER entscheidung stehen: welche weiterführende schule ist die richtige? genauso geht es uns. wir schwanken zwischen gymnasium und gesamtschule.

unser sohn hat zum halbjahr eine wackelige gymempfehlung bekommen (vorläufig, da niedersachsen). in D/M/SU steht er 2/2/3, ansonsten alles 2 bis auf reli eine 3. diese noten hat er ohne großen aufwand erreicht. er übt (noch mit mir) einen tag vorher für 15-30 minuten für eine arbeit. es ist auch nicht die frage, ob er es intellektuell am gym schaffen würde. das bestätigen uns die lehrer ohne zweifel, obwohl er erst ein halbes jahr an der jetzigen grundschule ist. sie attestieren ihm eine schnelle auffassungsgabe, ein gutes gedächtnis, zügiges arbeiten, interessiertes mitlernen (wenn es ihn denn interessiert icon_rolleyes.gif ), eine gute sprachliche/mathematische begabung. O-ton KL: ein sehr intelligentes kerlchen...aber - er kann das alles nicht wirklich umsetzen.

eine schwierigkeit ist sein fehlendes zutrauen in seine fähigkeiten. er kann gar nicht mit fehlern und kritik umgehen (wird dann wütend/weint). stößt er auf aufgaben, die sich ihm nicht SOFORT erschließen, macht er sie nicht (kann ich nicht). anstrengungsbereitschaft recht schwach. bei leistungsdruck (den er sich manchmal selbst macht) wird er hektisch bis verzweifelt.
ein weiteres problem ist sein sozialverhalten. er redet im unterricht dazwischen und stört. bei der SU-lehrerin verweigert er sogar manchmal die mitarbeit und widerspricht! icon_eek.gif
mit anderen kindern klarzukommen ist schwer für ihn. er ist in der kontaktaufnahme unsicher und albert viel rum, ärgert aus spaß, was den anderen aber nicht gefällt. es kommt dann zum streit, wo er auch schon aggressiv geworden ist. alle schuld weist er von sich, er sei ja der ungerecht behandelte...

die vorteile einer gesamtschule wären geringerer leistungsdruck und individuellere förderung und vllt. eher lehrer, die sich mit seinen "besonderheiten" auseinandersetzen. nachteile sehe ich in der klassenzusammensetzung, die auf einer IGS viel unruhe mit sich bringen kann. sohn trifft wahrscheinlich auf weitere clowns, auf die er gerne "reagiert". das schaukelt sich dann hoch. das soziale umfeld einer IGS ist ein anderes als am gym. komischerweise fühlt er sich oft von "chaoten" angezogen - na ja, er ist ja auch irgendwie einer... icon_rolleyes.gif

andererseits könnte die klare struktur am gym und weniger geduldige lehrer genau das richtige sein. bedenken habe ich beim lernstress, den es durch G8 definitiv gibt. ich fürchte, er würde bei zu hohem druck die schule verweigern. horror fände ich für ihn, vom gym abgehen zu müssen (und vor allem dann: wohin?!?).

puh, lang geworden.
freue mich auf meinungen, um meine gedanken etwas zu sortieren...

LG
culture

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 16.02.2009 um 23:12.]
Antworten Profil
Verfasst am: 26.03.2009 [10:15]
littlesoul
Junior
Dabei seit: 19.12.2008
Beiträge: 6
Hallo,

also das Thema hab ich ja schon durch ..

Auch meiner Tochter hatte man Gymnasium oder Realschule vorgeschlagen, weil sie eigentlich eine sehr gute Schülerin ist .. wenn das Problem Mathe nicht wäre..

Ich hab mich für die Gesamtschule entschieden, da hat sie auch alle Möglichkeiten einen sehr guten Abschluß zu machen.

Nix ist schlimmer als wenn man ein Kind vom Gymnasium oder Realschule runter nehmen muß, weil es den Anforderungen nicht gewachsen ist oder sich nicht unter Druck setzen lassen will.

Am besten sprich mit ihm was er möchte und was er sich zutraut , trefft gemeinsam eine Entscheidung.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt das die Beurteilungen der Lehrer nicht immer optimal ausfallen, denn auch sie stehen unter Druck und vieles wird mit Augen zu drücken entschieden, denn auch sie haben eine Quote als "guter Lehrer" der den Kindern was vermittelt zu erfüllen. ( auch wenn das betsritten wird) icon_lol.gif

lg
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