Diskutieren Sie in unserem Elternwissen-Forum über die Familien-Themen, die Sie interessieren: Kindererziehung, Kindergesundheit, Kinderernährung, Schule, Lernen und vieles mehr! Bitte sehen Sie sich unsere Diskussionsregeln vorher an.

Thema mit vielen Antworten

Wie bringe meinem kind (1. Klasse) richtig rechenen bei???

Autor Nachricht
Verfasst am: 23.03.2009 [12:54]
mami0107
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.03.2009
Beiträge: 2
Erstmal Hallo an alle!

Wir haben ein wirklich ernsthaftes Problem mit unserem Sohn.
Er geht die 1. Klasse und hat große Schwäche für Mathematik!
Nach 3 Monaten!!! sagte mir seine Lehrerin, so wie es momentan aussieht wäre eine Zurückstellung am Ende der 1. KLasse nötig!?!? Ich finde nach 3 Monaten kann man so etwas noch gar nicht beurteilen, zum damaligen Zeitpunkt rechnete er die Aufgaben +/- bis 10 noch mit den Fingern(was ich ganz normal finde)! Seine Lehrerin macht immer Druck auf uns, die Finger müssen weg! Jetzt rechnet er ohne Finger, demnach dauert es auch etwas länger! Jetzt rechnen sie im Zehnerübergang z.B. 9+5
und das ist unser Problem! Da seine Lehrerin nicht will, dass die Kinder mit den Fingern rechnen, getraut er sich nicht mehr seine Finger zu nehmen und begreift diese Aufgaben überhaupt nicht! Ich habe ihm schon gesagt er soll seine Finger nehmen, aber dass will er nicht! Wenn er es doch mal versucht sucht er sich 9 Finger und rechnet dann 5 dazu. Ich habe ihm gesagt er soll einfach mit dem 1. Finger anfangen weiterzuzählen z.B. 10,11,12,13,14! Aber das versteht er nicht! Wie können wir es ihm nur beibringen? Waren auch schon bei Schülerhilfe und sind in Ergotherapiebehandlung!

Danke über schnellstmögliche Antworten!
Antworten Profil
Verfasst am: 23.03.2009 [14:57]
Scheckerin
Alter Hase
Dabei seit: 07.07.2008
Beiträge: 24
Hallo Mami0107!

Schön, dass Du Dich mit Deiner Sorge hier an uns wendest!

Ich werde mich bemühen, Dir ein wenig zu helfen und teile Dir hier meine Erfahrungen gerne mit! Ich habe eine Tochter in der 2. Klasse und einen Sohn in der Ausbildung und hatte mit reichlich Schwierigkeiten wegen der Schule bei beiden zu kämpfen. Ich glaube, ich verstehe Eure Situation gut.

Hier meine Tips und Erfahrungswerte:

Es ist kaum zu glauben, wie die Lehrer heutzutage sich selbst und somit die Kinder unter Druck setzen! Lass das nicht zu, dass die Lehrerin dies bei Deinem Sohn macht!

Erstmal vorweg, von der 1. bis zur 4. Klasse darf kein Kind "Sitzenbleiben". Nur mit Deiner Zustimmung darf die Lehrerin Deinen Sohn in der Grundschule eine Klasse wiederholen lassen und nur freiwillig!

Wegen Mathe ist das überhaupt kein Grund dies schon in der 1. Klasse zu tun! Total nicht zu verstehen! Klares: NEIN! Lass das nicht zu!

Wegen Deutsch schon eher zu verstehen, aber auch hier muss man das sehr gut abwägen, da die Kinder, wenn es keine Doppelklassen sind (1. & 2. / 3. & 4. Klasse zusammen),Ihre Klassenkameraden verlieren und das ein Kind sehr schocken kann!

Ich bin genau Deiner Meinung, dass die Lehrerin nach 3 Monaten sich nicht erlauben darf, so eine Einschätzung zu geben. Das ist einfach unverschämt und total verfrüht. Ich behaupte sogar, dass dies total unpädagogisch ist!

Kinder lernen unterschiedlicih schnell, gleich wie intelligent sie sind! Denn jedes Kind hat seinen speziellen Lerntyp. Es klingt, als wenn Dein Sohn eben ein sehr genauer Lerntyp ist und da ist langsames rechnen normal und wichtig! Die Schnelligkeit kommt über die Jahre meistens von alleine, wenn man das Kind nicht von Anfang frustriert und zuviel verlangt.

Das Schulgesetz besagt: Kinder müssen "individuell gefördert" werden. Das bedeutet, dass man das Individium Kind erstmal besser kennen lernen muss, was nach 3 Monaten noch nicht gegeben ist.

In der Montessori Pädagogik hat man erkannt, dass ein Kind sich die Zeit, wann es Mathe oder Deutsch lernen möchte, selber aussucht! Irgendwann macht es Klick und das Kind kann es von heute auf morgen besser! Also Geduld ist offensichlich eine immer mehr mangelnde Tugend bei den Lehrern.

Außerdem: Ein Kind was eingeschult wird, braucht mindestens 3 Monate, bis es sich an den neuen Alltag gewöhnt hat und daher sollte man einem Kind seine Gewohnheiten, hier das Zählen mit den Fingern, nicht verbieten. Dein Sohn ist doch nicht in der 5. Klasse, sondern erst in der 1. Klasse.

Kinder dürfen normalerweise im 1 Jahr noch die Finger als "Hifsmittel" nehmen, das ist vollkommen in Ordnung. Man sollte dem Kind das langsam umgewöhnen, aber doch nicht mit einer so Hauruck-Methode. Es kann sein, dass dadurch Dein Sohn nun eine Rechenblockade hat. Es war richtig, dass Du Deinem Sohn das Rechnen mit den Fingern erlaubt hast.

Das Dein Sohn das so partout aber ablehnte, deutet darauf hin, dass die Lehrerin Deinem Sohn mit irgendetwas gedroht hat. Das ist nur eine Vermutung, wohlgemerkt, aber das ist sehr seltsam. Er scheint Angst zu haben ... wie soll ein Kind so dann lernen können??

Die Lehrerin ist hier übermotiviert und es ist eben nur "Ihre Meinung", dass ein Kind nicht mehr mit den Fingern rechnen sollte. Das verläuft sich meistens im 1. Jahr von allein, wenn die Kinder immer sicherer im Rechnen werden.

Ein Kind, dem man seine Gewohnheiten von heute auf morgen verbietet, setzt man dadurch manchmal auch eine Blockade, da das Gehirn ja erst neue Nervenverbindungen aufbauen muss, damit es ohne Finger klappt.

Daher versteht nun Dein Sohn das mit dem Weiterzählen nicht, denn die Brücke wurde nicht gebaut, die Dein Sohn gebraucht hätte! Und die Basis dieser Brücke ist ZEIT, die die Lehrerin ihm nicht gegeben hat.

Ich würde der Lehrerin umgehend nicht mehr erlauben, Deinen Sohn so unter Druck zu setzen. Sprüche wie: Wir wissen was wir tun... und ... Vertrauen sie uns... darauf habe ich mich früher auch verlassen und am Ende des Liedes hatte mein Sohn eine Schulphobie und noch Schlimmeres ....

Wir Mütter dürfen uns von den Lehrern nicht entmündigen lassen!

Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber ich möchte Dir empfehlen, dass Du Dich ab sofort nicht mehr so von der Lehrerin verunsichern lässt.

Was heutzutage von den Kindern schon in der 1. Klasse abverlangt wird, finde ich nicht mehr kindgerecht. Da soll das Kind schon bei der Einschulung am besten schon Rechnen und Lesen können .... Früher hat man das noch in der 1. Klasse erst langsam gelernt ...

Das ist eine ungute Entwicklung, gegen Du als Mutter konkret was machen kannst, in dem Du zum Beispiel in den Elternrat gehst und solche Extreme ansprichst.

Außerdem würde ich Dir empfehlen Dein Kind eben nicht sofort zu therapieren, nur weil die Lehrerin hier offensichtlich schon zuviel von Ihren Schützlingen verlangt, sondern lieber die Lehrerin bitten, Deinen Sohn einfach mehr Zeit zu geben!

Es ist die Grundschule, erst 1. Klasse, wo Kinder noch spielen sollen und nicht wie Erwachsene behandelt werden sollten, sondern wie Kinder!

Frage mal nach, ob die Lehrerin eine Grundschullehrerin ist oder aus einer höheren Schule (5. Klasse oder höher) kommt, denn das klingt so, als wenn sie früher höhere Klassen unterrichtet hätte.

Informiere Dich, ob es in Deiner Umgebung Privatschulen gibt. Für Deinen Sohn wäre eine Waldorfschule gut, denn dort lassen Sie den Kindern die Zeit, die sie brauchen, um das zu lernen, was sie sollen, wenn sie soweit sind. Auch bei einer Montessori-Schule ist das gegeben.

Ansonsten darfst Du der Lehrerin auch Vorgaben machen, nicht nur die Lehrerin Dir! Du darfst sagen: Nein, Frau ...., mein Kind darf noch mit den Fingern rechnen! Auch in der Schule! ... Punkt .... Sagen wir bis Ende 1. Halbjahr und dann können wir nochmal sprechen! Machen wir es so! Und dann das Gesprächsthema beenden!

Hier könntest Du zum nächsten Thema übergehen und fragen, was macht denn mein Sohn besonders gut?

In der ersten Klasse sollte man erstmal das, was ein Kind gut kann, besonders fördern! Damit es Selbstvertrauen bekommt! Zum Ende der 1. Klasse beginnt man erst für gewöhnlich mit besonders fördernden Maßnahmen in den Bereichen, wo das Kind nun offensichtlich Schwierigkeiten hat.

Nach 3 Monaten kann man noch nicht sagen, dass ein Kind eine besondere Schwäche hat, es sind nur Tendenzen, nicht mehr!!!!!!

Meiner Tochter, die übrigens hochbegabt ist, hat man nachgesagt, sie hätte eine Lese-Rechtschreib"schwäche". Da ich sie die 1. Klasse selber unterrichtet habe, wusste ich sofort, dass das nicht stimmt. Sie hat sich einfach für Deutsch noch nicht interessiert. Als dann Ihre Zeit gekommen war, wo es interessant wurde, hat sie so schnell alles gelernt und ist nun eine der Besten in Deutsch! Also nie war es LRS, sie hat sich nur etwas später für Deutsch geöffnet!

Und Mathe?: Sie ist nun in der 2. Klasse und macht aber Mathe bei der 4. Klasse mit. Und dreimal darfst Du raten, wie sie bis Ende der 1. Klasse gerechnet hat?

!!!!!!!!! """"Mit den FINGERN"""" !!!!!!!!!

Ich hätte noch einen Tip für Dich! Beende das "Lernen" Zuhause in Mathe. Sondern "Erlebe" mit Deinem Sohn Mathe!

Spiele zum Beispiel mit ihm Mau Mau. Bei jedem neuen Spiel fangt ihr mit einer Karte mehr an (normal sind ja 7 Karten). Bis ihr den 10-er überschreitet. Dein Sohn wird nun von alleine lernen weiter zu zählen!

Oder so: Kaufe einen Sack voll Äpfel. Lege nun 10 Äpfel auf den Tisch. Dann lege noch 6 Stück extra hin. Nun soll er erst die 10, dann die 6 Äpfel zählen.

Schreibe das Ergebnis nun groß auf ein Blatt.
Streiche die Null durch und setze einen Pfeil von der 6 über die Null und sage: "10 Äpfel plus 6 Äpfel sind 16 Äpfel. Du ersetzt nach der 10 die Null einfach durch die Einer. Hier die 6."

"Also 10 Äpfel plus 1 Äpfel sind 11 Äpfel."
"10 Äpfel plus 2 Äpfel sind 12 Äpfel."

Das kannst Du ihn auch mit den Äpfel nachlegen und zählen lassen!

Dann: " 10 Äpfel plus 3 Äpfel sind ..." jetzt lässt Du ihm die Antwort sagen! Ich wette er sagt sofort 13!

Alles vorausgesetzt, dass er die Zahlen von 11 bis 20 schon kennt und auch lesen und schreiben kann! Wenn er die Zahlen aber noch nicht kennt, dann kann er ja nicht wissen, welche Zahlen folgen .... finde also das erstmal heraus! Denn wenn nicht, dann ist das eine grobe Nachlässigkeit der Lehrerin!

Dein Sohn nimmt die Finger, also ist er ein Bildermensch! Daher nehme immer Dinge aus dem Leben, um ihm das Rechnen beizubringen und verbinde dann dies mit den Zahlen .... Und bitte, nicht jeden Tag üben! Er braucht auch mal Erholung von Mathe ...

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen und habe Dir Mut gemacht!

Wie gesagt, fordere von der Lehrerin, dass Sie mehr Geduld haben soll und Deinen Sohn nicht so überfordern soll und sage ihr zum Beispiel: "Ich weiss, mein Sohn ist ein ganz Genauer. Er wird alles lernen, nur eben mit seiner gewählten Zeit! Sie sind verpflichtet, meinen Sohn individuell zu fördern, als geben Sie ihm die Zeit, die er braucht!" ... Wieder Punkt.... keine weitere Diskussion zulassen!

Herzliche Grüße und Alles Liebe
Scheckerin

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.03.2009 um 15:11.]

Tips und Erfahrungenswerte sind immer individuell und sehr subjektiv. Bei mir kommen diese immer von Herzen. Also bitte nehmt eine Aussage, die Euch nicht so zusagt, nicht so persönlich, sondern als das, was es ist: eine "mögliche" Hilfestellung! Meine Beiträge sind oft 1 - 2 Stunden intensiv durchdacht und bearbeitet. Danke für Euer entgegengebrachtes Vertrauen! Viel Erfolg und alles Gute für Eure Zukunft und das Eurer Kinder!
Antworten Profil
Verfasst am: 23.03.2009 [21:00]
AndreaSchmelz
Super-Nanny
Dabei seit: 31.03.2008
Beiträge: 1610
Liebe Mami0107,
ich kann hier natürlich nur als Mutter antworten, da ich keine Pädagogin bin. Aber ich halte es für bedenklich, Erstklässlern das Rechnen mit den Fingern - oder auch einem geeigneten anderen Anschauungsmaterial - zu verbieten. Kinder in diesem Alter können mit abstrakten Zahlen noch wenig anfangen. Sie müssen sehen, wie viel das ist, auch wenn anfangs dann weniger gerechnet und zum Teil mehr "abgezählt" wird.

Ich kann nur aus der Erfahrung mit meinen Kindern berichten. Die hatten in der ersten Klasse z.B. jeder eine Perlenschnur mit zuerst 10, später dann 20 großen Holzperlen (von der Lehrerin mit den Kindern eigens angefertigt!), an der sie die Rechenaufgaben abzählen durften. Erst im Lauf der zweiten Klasse bat die Lehrerin darum , auf die Finger immer mehr zu verzichten. Und als der Zahlenraum bis 100 bearbeitet wurde, empfahl sie uns Eltern für zuhause einen Zählrahmen zu kaufen (Rechenschieber mit 100 Kugeln). Ein besonders großes Exemplar diente in der Schule als Hilfsmittel.

Sie sollten sich nicht allzu sehr verunsichern lassen, wenn laut Aussage der Lehrerin schon nach 3 Monaten eine Zurückstellung im nächsten Schuljahr abzusehen ist. Da Sie mit Ihrem Sohn zur Ergotherapie gehen, sollten Sie die Therapeutin nach ihren Empfehlungen für Rechenmaterial fragen und das Ihrem Sohn zumindest zu Hause zur Verfügung stellen. Fragen Sie auch nach der Einschätzung der Ergotherapeutin in Bezug auf die Rechenfähigkeiten Ihres Sohnes und lassen Sie sich von ihr erklären, wie sie die Sache mit dem "Rechnen ohne Finger" sieht! Ich denke, das wird jede Menge Druck von Ihnen und Ihrem Sohn nehmen!

Alles Gute und herzliche Grüße
Ihre
Andrea Schmelz

Hat Frau Dr. Schmelz Ihnen schon einmal bei einem Problem weitergeholfen? Unterstützen Sie bitte Frau Dr. Schmelz und das Elternwissen-Team und werden Sie Fan von Elternwissen.com und empfehlen Sie unsere Seite Ihren Freunden weiter!
Elternwissen auf Facebook fileadmin/content/sonderaktionen/like.png
Mein Blog: Working Mom Blog
Mein E-Mail Newsletter:Jetzt kostenlos registrieren
fileadmin/res/elternwissen.com/public/img/avatars/kg-logo-small.gif
Chefredakteurin von "Gesundheit und Erziehung für mein Kind"
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 24.03.2009 [19:54]
mami0107
Newbie
Themenersteller
Dabei seit: 23.03.2009
Beiträge: 2
Vielen Dank den schnellen Antwortern!
Ich werde mich in Zukunft nicht mehr so schnell unter Druck setzen lassen, habe heute ein Gespräch mit seiner Lehrerin gehabt und habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er seine Finger noch braucht! Sie ging darauf ein und sagte sogar es können alle auch den Zahlenstahl noch nutzen!
Na dann auf in den Kampf!
Liebe Grüsse mami0107
Antworten Profil
Verfasst am: 24.03.2009 [23:27]
Anke11
Newbie
Dabei seit: 24.03.2009
Beiträge: 4
Hallo,

mache Dir mal da keine Sogen. Dein Kind lernt schon richtig. Mein Sohn hat mit einer Streichholschachtel angefangen, wo 10 Erbsen darin waren. Diese ist in der Mitte geteilt mit einer Öffnung und wenn man schüttelt bekommt man verschiedene Ergebnisse heraus. Zählen mit den Fingern ist auch erlaubt. Nur in der zweiten Klasse sollte es nicht mehr angewandt werden. Dein Sohn ist erst so kurz in der Schule und warte ab, wenn 3 Monate mehr vergangen sind, dann kann er es auch. Ich hatte mit der Lehrerin meines Sohnes auch dieses Problem. Er sollte nach 3 Monaten schon lesen können. Unterhalte dich mal mit deinem Kinderarzt darüber. Er wird dir bestätigen das jeder unterschiedlich schnell lernt. Ich würde auch noch einmal das Gespräch mit der Lehrerin suchen, ob es nicht eine Matheförderungsstunde in der Schule gibt. Sollte dieser Druck von Ihr nicht aufhören, dann würde ich um Klassenwechsel bitten auch wenn dies nicht einfach ist. Dein Kind muß nicht unter einer Lehrerin leiden. Es soll Spaß am lernen haben. Ich wünsche Dir alles Gute.
Antworten Profil
Verfasst am: 26.03.2009 [07:41]
Scheckerin
Alter Hase
Dabei seit: 07.07.2008
Beiträge: 24
Hallo Mami0107!

Herzlichen Glückwunsch für diesen Sieg, den Du für Deinen Sohn errungen hast!

Das war sicher eine tolle Erfahrung!

Die Lehrerin weiss nun auch, dass Sie nicht alles mit Dir und Deinem Sohn einfach so machen darf, sondern dass Du für ihn einstehst!

Weiterso! Und weiterhin alles Gute für Deinen Sohn!

Herzliche Grüße
Scheckerin



Tips und Erfahrungenswerte sind immer individuell und sehr subjektiv. Bei mir kommen diese immer von Herzen. Also bitte nehmt eine Aussage, die Euch nicht so zusagt, nicht so persönlich, sondern als das, was es ist: eine "mögliche" Hilfestellung! Meine Beiträge sind oft 1 - 2 Stunden intensiv durchdacht und bearbeitet. Danke für Euer entgegengebrachtes Vertrauen! Viel Erfolg und alles Gute für Eure Zukunft und das Eurer Kinder!
Antworten Profil
Verfasst am: 26.03.2009 [09:43]
littlesoul
Junior
Dabei seit: 19.12.2008
Beiträge: 6
Zitat:
Zählen mit den Fingern ist auch erlaubt.
Nur in der zweiten Klasse sollte es nicht mehr angewandt werden.
Zitat Ende


Hallo erstmal,

warum sollte es in der 2. Klasse nicht mehr angewand werden ? icon_eek.gif

Ich denke es ist egal wie alt die Kinder sind , wenn sie diese Lernhilfe brauchen, sollen sie die auch anwenden können und dürfen. Denn nix ist schlimmer, als wenn man versucht einem Kind etwas zu verbieten was es braucht um damit zu lernen.

Meine Tochter ( jetzt 6. Klasse) hat absolut nix mit Zahlen am Hut, sie hat richtige Panik davor ..sie benutzt noch heute ihre Finger ( wenn auch nur unterm Tisch) aber es gibt ihr Sicherheit, denn sie hat selbst im Übergang noch große Probleme damit.

Die Probleme bestehen auch seit der Grundschule seitdem kämpf ich auch das man ihr hilft, naja jetzt haben wir es wohl bald geschafft das sie die richtige Förderung bekommt, denn nix hat gegriffen bei ihr. icon_rolleyes.gif

MAn hat uns auch immer gesagt sie soll dies nicht und muß das und das schlimmste in dem Moment hören die Kleinen auf die Lehrer und man hat am Ende als Eltern keinen ZUgang mehr zu den KIndern, wenn man ihnen Tipps und Ratschläge gibt wie sie mit diesem Problem umgehen können oder auch einfach nur , wenn man ihnen sagt : Benutz Deine Finger, wenn Du sie noch brauchst. MAch Dir Punkte auf einen Zettel .. oder oder oder ..

Sie werden es nicht tun, denn der Lehrer hat gesagt man darf es nicht .. zumindest in diesem ALter, das sorgt für Zündstoff zu Hause und die Kleinen verlieren noch mehr die Lust am Lernen oder an den ZAhlen.

Ich kann für meinen Teil nur raten, geht von Anfangan dagegen vor das ma ndie Kinder so unter Druck setzt oder am Ende auch drängt nur auswendig zu lernen ohne es verstanden zu haben. Die Rechnung bekommt man dann wenn sie in die weiterführenden Schule sind und garnicht mehr mitkommen

icon_cry.gif

Wie gesagt ich kämpfe seit der Grundschule das ihr geholfen wird und ich hoffe wir haben es endlich geschafft .. für sie ... denn im Moment geht das Kind wegen Mathe nurnoch mit Bauchweh in die Schule .. weil sie keiner verstehen will ..


in diesem Sinne passt auf Eure Kinder auf.. sie können sich gegen diesen Druck noch nicht wehren ..
Antworten ProfilWWW
Verfasst am: 28.03.2009 [19:41]
gabi
Junior
Dabei seit: 28.03.2009
Beiträge: 5
hallo

also meine tochter ist auch sieben und im 1. schuljahr. die kids dürfen mit den fingern zählen und meine tochter hat auch zuhause diesen rechenschieber.

ich finde es ganz normal, wenn sie so rechnet. denn sonst - woher sollen sie sonst das rechnen lernen?

ich finde, rechenhilfen sollen erlaubt sein

lg gabi
Antworten Profil
Verfasst am: 09.03.2013 [19:09]
Emmastella
Newbie
Dabei seit: 09.03.2013
Beiträge: 1
Jedes Kind ist zu Beginn ein zählender Rechner. Das Kind sollte sich jedoch weiterentwickeln und die Zahl nicht einfach mehr als Position (ordinaler Zahlbegriff) sondern als Menge erkennen. Erst wenn das Kind die Erkenntnis gewonnen das die Zahl eine Menge von Elementen ist, die in Teile zerlegt werden kann, erst dann kann es Rechenoperationen verstehen und Rechnungen automatisieren.Erreicht ein Kind diese Entwicklungsstufe nicht (vielleicht weil es das in der Schule nie richtig gelernt hat!) wird es immer ein zählender Rechner bleiben, was später zu einer Rechenschwäche führen kann.

Linktipp
zahlerzerlegen.weebly.com
Antworten Profil
Verfasst am: 04.05.2013 [10:37]
Gelöschter Benutzer Hallo!
Wichtig ist zunächst immer, dass man geduldig ist. Lernen passiert schubweise und nicht linear!!
Handelndes Lernen ist sehr wichtig ("durch greifen begreifen"icon_wink.gif
Gute Tipps erhält man in einem kleinen Ratgeber unter

www.erfolgreiche-schulzeit.de

Viel Erfolg.
Ruudi
Antworten


Antworten
Elternwissen per E-Mail

Ja, ich möchte regelmäßig und gratis informiert werden über:

Expertenwissen
Videos & Podcasts

Werde Fan von Elternwissen

Gratis Tests, Checkliste und Tools

Tests, Tools und Checklisten