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So kommunizieren Sie richtig mit Ihrem pubertierenden Kind

Es ist eine paradoxe Situation: Oft bemühen sich Eltern mit ihrem Kind, gerade während der Pubertät, eine partnerschaftliche Beziehung zu pflegen, und versuchen, die Bedürfnisse und Wünsche der Heranwachsenden zu respektieren. Gleichzeitig nehmen aber Kommunikationsstörungen zwischen Eltern und Kindern in der Pubertät stark zu. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie den Kontakt zu Ihrem Kind (wieder) herstellen und richtig mit ihm kommunizieren.  

Jan-Uwe Rogge Portrait
Expertenrat von 
Dr. Jan-Uwe Rogge, Familienberater und Bestsellerautor

Fallbeispiel Fabian

„Und was hast du bei Philipp gemacht?“, fragt der Vater. „Geredet!“ „Was? Geredet?“ Fabian nickt. „Aber man redet doch nicht drei Stunden?“ „Doch!“ „Und worüber habt ihr geredet?“, versucht es die Mutter besänftigend. „Über alles!“ „Was ist ‚alles‘?“ Der Vater ist ungeduldig. „Über alles eben!“ „Und dann habt ihr auch geraucht?“, fragt die Mutter vorsichtig. „Ich nicht!“ „Und getrunken?“ Ein unsicherer Klang liegt in ihrer Stimme. „Ja!“ „Was habt ihr getrunken?“, fragt der Vater. „Cola!“ „War da etwa Alkohol drin?“ „Nein!“ „Wenn du uns nicht mehr erzählen willst oder das etwas ausführlicher machst, dann ist mit deinem Freund Philipp Schluss. Schließlich sind wir deine Eltern“, poltert der Vater los …

Wie das Beispiel zeigt, sind solche Gespräche überflüssig. Ihr Kind verschließt sich nur, und Sie erfahren gar nichts. Besser ist: Sie machen Ihrem Kind Gesprächsangebote („… und, wie war es bei Philipp?“), signalisieren Interesse und hören einfach zu, ohne zu kommentieren.

Achten Sie auf Ihre Körpersprache
Dass unser Körper manchmal ganz andere Botschaften sendet als das, was wir inhaltlich sagen, zeigt das folgende Fallbeispiel:

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