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Das sollten Sie über die Haut Ihres Babys wissen

Babyhaut kennen

Die Haut ist unser größtes und empfindlichstes Sinnesorgan. Deshalb ist es wichtig, die Haut genügend zu pflegen und sie gesund zu halten. Verschiedene Hauttypen benötigen dabei unterschiedliche Pflege. Welche Hauttypen es gibt und wie Sie diese erkennen, lesen Sie in diesem Artikel. 

Expertenrat von 

Wie sich die Babyhaut von der Haut der Eltern unterscheidet

Das größte menschliche Sinnesorgan ist die Haut. Mit einer durchschnittlichen Fläche von bis zu zwei Quadratmetern und einer Dicke von wenigen Millimetern zählt sie auch zu den empfindlichsten Organen. Zusammengesetzt ist die Haut aus drei Schichten - der Epidermis, der Dermis und der sogenannten Subkutis. Bei der Epidermis handelt es sich um die äußerste Schicht, die unter anderem zur Hautfarbe und zu diversen Schutzmechanismen, wie dem UV-Schutz, beiträgt. Die Dermis befindet sich unmittelbar unterhalb der Epidermis und reguliert unter anderem die Körpertemperatur und das Berührungsempfinden. Die Subkutis besteht aus einer Fettschicht, die als Verbindung zwischen Haut und Muskulatur fungiert.

Zu den Hauptaufgaben aller drei Schichten zählen unter anderem die Abwehr schädigender, äußerer Einflüsse wie körperfremde Substanzen, Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen oder auch wechselnde Witterung. Auch ist die Haut unentwegt am Stoffwechsel beteiligt und wandelt unter anderem Fette in Kohlenhydrate um. Ihre Beschaffenheit verändert sich mit dem zunehmenden Alter und somit auch die Anforderungen an die Pflege.

Damit die Haut stetig elastisch bleibt, bedarf es Feuchtigkeit. Ohne Feuchtigkeit dringen unerwünschte Erreger schnell in die Haut ein.

Wichtige Merkmale unterschiedlicher Babyhaut-Typen

Laut Untersuchungen liegt der Hauptunterschied zwischen Babyhaut und Erwachsenenhaut darin, dass Babyhaut viel weniger Feuchtigkeit binden kann als die Haut bei ausgewachsenen Menschen. Auch sind die Talgdrüsen noch sehr inaktiv und produzieren kaum lebenswichtige Lipide, die die Feuchtigkeit daran hindert, aus der Babyhaut zu entweichen. Die äußerste Hornschicht (Epidermis) ist bei Babys noch sehr dünn und die Zelldichte dieser Schicht sehr lückenhaft, was eine schnelle Verdunstung der Feuchtigkeit ebenfalls begünstigt.

Demnach fordert die Haut des Nachwuchses ein spezielles Pflegeprogramm, was sich stark von den Anforderungen für die Erwachsenenhaut unterscheidet.

Die sensible Haut

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Bei neugeborenen Babys muss sich das Immunsystem erst einmal auf die vielen äußeren Einflüsse einstellen. Hierzu zählen chemische wie biologische Substanzen, an die sich die empfindliche Haut gewöhnen muss. Babys mit empfindlicher Haut reagieren dann oft mit Allergien bis hin zur Neurodermitis. Parfumfreie Pflegeprodukte tragen zur schnellen Linderung bei. Da die Haut juckt, besteht die Gefahr, dass sich das Baby kratzt und so die eigene Haut weiter beschädigt. In diesem Fall ist es ratsam die Hände in spezielle Baumwollfäustlinge zu stecken. Tipps zur zusätzlichen Stärkung des Immunsystems bei Babys sind hier aufgeführt.

Die trockene Haut

Eine trockene Babyhaut äußert sich durch raue, oft gerötete Stellen. Zusätzliche Einflüsse wie Nässe oder die falsche Kleidung können schnell zu schmerzhaften Entzündungen führen. Reichhaltige Babycremes und die Vermeidung von Hitze, Sonne oder trockener Heizungsluft tragen zur Linderung bei.

Die normale Haut

Die normale Babyhaut ist ein eher seltener Zustand und in keiner Weise mit dem Zustand der normalen Erwachsenenhaut vergleichbar. Auch bei der normalen Babyhaut muss für eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung durch entsprechende Pflegeprodukte gesorgt werden.

Die Ansprüche der Erwachsenenhaut

Die Haut eines erwachsenen Menschen benötigt nicht weniger Aufmerksamkeit als die des Nachwuchses. Heutzutage werden in zahlreichen online Hautpflege Ratgebern wertvolle Tipps vermittelt, die die allgemeine Hautgesundheit und ein strahlendes Erscheinungsbild thematisieren. Genau wie bei der Babyhaut ist auch hier die richtige Anpassung der Pflege an den jeweiligen Hauttypen. Diese lassen sich wie folgt definieren:

Normale Haut

Die normale Erwachsenenhaut ist feinporig und weist einen ausgewogenen Feuchtigkeitsgehalt auf. Dadurch treten fettige Bereiche selten bis nie auf. Dieser Hauttyp kommt häufig bei jungen Erwachsenen vor.

Fettige Haut

Während der Pubertät leiden viele Jugendliche unter einer fettigen Problemhaut, die starke Unreinheiten und Mitesser begünstigt. Grund für das Ungleichgewicht sind überaktive Talgdrüsen. Im Normalfall gleicht sich dieser Zustand mit dem zunehmenden Alter aus.

Mischhaut

Dieser Hauttyp kommt sehr häufig bei Erwachsenen vor und setzt sich sowohl aus trockenen und öligen Hautarealen zusammen. Charakteristisch ist ein glänzendes Erscheinungsbild von Stirn, Wangen und Kinn. Ähnlich wie bei der fettigen Haut, liegt der Mischhaut eine übermäßige Talgproduktion zugrunde.

Empfindliche Haut

Die empfindliche Haut äußert sich oft durch ein unangenehmes Spannungsgefühl und entzündliche Rötungen. Gründe hierfür können in der falschen Pflege, einer stressigen Lebensweise oder auch schädliche Umwelteinflüsse sein.

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Trockene Haut

Trockene Haut bringt oftmals ein sprödes, rissiges Erscheinungsbild mit sich. Insbesondere die Gesichtsbereiche mit feineren Hautarealen sind von der Austrocknung betroffen. Hierzu zählt die Haut um die Augen wie auch die Wangenhaut. Insbesondere Menschen im höheren Alter leiden unter einer zunehmend trockenen Haut, die durch eine nachlassende Talgproduktion entsteht und so zu einer Unterversorgung der äußeren Hornschicht mit Feuchtigkeit führt.

Reife Haut

Bei der reifen Haut kommt zu dem Trockenheitsgefühl erschwerend die Bildung von sogenannten Altersflecken hinzu. Diese werden insbesondere durch starke hormonelle Schwankungen begünstigt. Um die Hautalterung hinauszuzögern, hilft ein aktiver Lebensstil. So wird die Hautdurchblutung durch sportliche Aktivitäten verbessert und die hauteigene Kollagenproduktion angeregt.

Im Verlauf des Lebens kann sich der Hauttyp des Menschen verändern. Äußere Umwelteinflüsse als auch gesundheitliche Spannungen führen regelmäßig dazu, dass sich die Haut entsprechend anpasst. Resultat ist dann beispielsweise, dass ein jahrelang genutztes Pflegeprodukt plötzlich nicht mehr vertragen wird. In dem Fall ist es sinnvoll nach Rücksprache mit dem Hautarzt die Pflege entsprechend umzustellen.

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