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Pucken beim Baby
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So pucken Sie Ihr Kind richtig!

Anleitung zum Pucken Ihres Babys

Ein Baby in den ersten Lebensmonaten braucht nicht Bewegungsfreiheit, sondern Begrenzung. Deswegen ist das Pucken heute wieder „in“. Mit unserer Anleitung für das Pucken fühlt sich Ihr Baby rundum wohl.  

Expertenrat von 

Das Pucken (bei uns früher auch als „Steckkissen“ bekannt) ist eine uralte Technik, die schon in der Antike üblich war. Durch die enge Begrenzung fühlen sich die Kleinen wie im Mutterleib. Sie spüren sich selbst, können sich bewegen, befinden sich aber dennoch in einer warmen und begrenzenden Hülle, die ihnen Sicherheit und Ruhe gibt und angenehm wärmt. Ein gepucktes Baby schläft meist besser ein und hat weniger Blähungen. Dadurch, dass bei der gängigen Wickeltechnik die Arme eng am Körper anliegen, werden auch unkontrollierte Armbewegungen verhindert, über die sich Babys häufig selbst erschrecken und die sie aufwecken.

Zum Pucken brauchen Sie keine Spezialausrüstung für Ihr Baby

Zum Pucken eignet sich eine weiche, dünne Wolldecke oder ein dickes Moltontuch. Dickere Materialien wie eine Daunendecke halten das Baby zu warm und können dadurch den plötzlichen Säuglingstod begünstigen. Tagsüber genügt je nach Jahreszeit und Wärmebedürfnis Ihres Babys eine leichtere Decke zum Pucken, der Kopf kann frei bleiben. Nachts darf der Kopf ein wenig mit eingewickelt werden (siehe Anleitung, alternativ leichtes Mützchen), damit Ihr Kleines nicht auskühlen kann. Unter der Decke braucht Ihr Baby nur eine Windel und einen Body. Achten Sie hier vor allem auf die Qualität. Der Body sollte aus Baumwolle (im Winter auch aus Wolle) sein, gut sitzen und beim Pucken nicht einengen (z. B. durch störende Bänder oder Druckknöpfe).

Mein Tipp zum Pucken:
Es gibt inzwischen auch Pucksäcke im Babyfachhandel (z. B. im Internet unter www.babyzeiten.de), die meist mit einem Bündchen unter den Achseln abschließen. Manche Modelle lassen sich zum Wickeln von der Seite her öffnen, so dass das umständliche An- und Ausziehen entfällt.

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