Sie sind hier: Elternwissen.com – Kindergesundheit, Erziehung, Schule, Pubertät » Erziehung & Entwicklung » Erziehungs-Tipps » So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase
t
t

So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Del.icio.us Artikel '<a href="erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/so-kommen-sie-gelassen-durch-die-trotzphase.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=5afd18df9424a56edc21e2ea6ad2dab6" rel="bookmark" title="Permanent Link: So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase">So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase</a>' ausdrucken Artikel '<a href="erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/so-kommen-sie-gelassen-durch-die-trotzphase.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=5afd18df9424a56edc21e2ea6ad2dab6" rel="bookmark" title="Permanent Link: So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase">So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase</a>' weiterempfehlen

So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase

» Erziehungs-Tipps bei Trotz-Anfällen

trotziges Mädchen

Sie kennen das: Ihr kleiner Sandkuchenbäcker wirft sich von einem Augenblick zum anderen brüllend auf den Boden, weil es Zeit ist, vom Spielplatz nach Hause zu gehen. Ganz klar: Ihr Kind steckt mitten in der Trotzphase! Auch wenn Kinder die Nerven ihrer Eltern jetzt ganz schön strapazieren können: Dieses Aufbegehren ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Selbstständigkeit.

Das beste Mittel, als Eltern einigermaßen gelassen durch die Trotzphase zu kommen, ist das Wissen darum, dass es sich dabei um einen äußerst bedeutsamen Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung Ihres Kindes handelt. Der eigene Wille Ihres Kindes erwacht – er zeigt sich in Form von Trotzreaktionen und Gehorsamsverweigerung. Dabei wendet sich Ihr Kind aber nicht in erster Linie gegen Sie. Es leidet vielmehr unter seiner eigenen Unzulänglichkeit, weil es ständig an seine Grenzen stößt. Knirpse im Trotzalter wollen vieles, was sie noch nicht können – denken Sie z. B. nur an die „widerspenstige“ Strumpfhose, die sich partout nicht alleine anziehen lassen will ... Da ist Frustration vorprogrammiert, mit der Ihr Kind erst einmal fertig werden muss. Gleichzeitig „funktionieren“ auch die geliebten Eltern plötzlich nicht mehr so, wie es sich das vorstellt. Sie verbieten ihm etwas oder wenden sich gar ab – kurz, sie setzen Grenzen. Und das führt bei Ihrem Kind zu einer Art „Panikreaktion“, dem Trotzanfall. Es ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Lage, die Situation zu überblicken, fühlt sich verzweifelt und kann dem Chaos seiner Gefühle nicht mehr Herr werden.

 Mein Tipp:

Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen, wenn Sie wütend und/oder verzweifelt sind, weil gar nichts so funktioniert, wie Sie es sich wünschen. Denken Sie daran, was Sie selbst brauchen, wenn Sie das Gefühl haben, dass die ganze Welt gegen Sie ist. So können Sie sich besser in IhrKind einfühlen und liebevoller in dieser schwierigen Situation reagieren.

Trotzphase: Wie viel Konsequenz muss sein?

Da Sie jetzt um das Gefühlschaos und die Verzweiflung Ihres Kindes im Trotzanfall wissen, wird es Ihnen leichter fallen, ihm gerade in dieser Phase besonders viel Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. In einer Entwicklungsphase, in der es ohnehin Probleme mit der Anpassung an die Welt hat, sind zusätzliche Einschränkungen und Strafen das letzte, was Ihr Kind jetzt brauchen kann.
Das heißt allerdings nicht, dass Sie Ihrem Kind alles durchgehen lassen sollten
. Wägen Sie ab, was in der aktuellen Situation erforderlich ist und was gegen Ihre Prinzipien spricht. Bekommt Ihr Kind kurz vor dem Mittagessen einen Wutanfall, weil Sie ihm einen Keks verweigern, sollten Sie standhaft bleiben und allenfalls kurz begründen, warum es jetzt nichts bekommt.
Trotz allen Protestgeheuls sollten Sie also bei den geltenden Grenzen und Regeln fest bleiben. Oft muss ein klares „Nein“ einfach sein, auch wenn es auf noch so heftige Gegenwehr stößt. Lassen Sie sich nicht auf längere Diskussionen ein und sparen Sie sich ausführliche Erklärungen: Trotz ist etwas sehr Emotionales. In diesem Moment dringen Sie mit vernünftigen Erklärungen gar nicht zu Ihrem Kind durch. Erklärungen machen erst dann wieder Sinn, wenn der Trotzanfall vorüber ist und Ihr Kind Ihnen wieder zuhören kann. Wenn sich Ihr Kind sehr in seinen Ärger hineinsteigert, sollten Sie versuchen, es zu beruhigen und aus der Situation herauszuholen. Ist es derart wütend, dass es sprichwörtlich mit dem Kopf durch die Wand will, können Sie es sanft, aber konsequent auf dem Schoß festhalten, um zu vermeiden, dass es sich verletzt.
Sie tun sich und Ihrem Kind keinen Gefallen, wenn Sie seinen Trotzanfällen zu häufig nachgeben. Die Kleinen sind äußerst lernfähig! Wenn Ihr Kind merkt, dass es mit seinen Protesten Erfolg hat, wird es immer wieder Wutanfälle einsetzen, um etwas zu erreichen – auch nach der eigentlichen Trotzphase!

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Del.icio.us Artikel '<a href="erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/so-kommen-sie-gelassen-durch-die-trotzphase.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=5afd18df9424a56edc21e2ea6ad2dab6" rel="bookmark" title="Permanent Link: So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase">So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase</a>' ausdrucken Artikel '<a href="erziehung-entwicklung/erziehung-tipps/art/tipp/so-kommen-sie-gelassen-durch-die-trotzphase.html?tx_ttnews%5Bday%5D=&amp;cHash=5afd18df9424a56edc21e2ea6ad2dab6" rel="bookmark" title="Permanent Link: So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase">So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase</a>' weiterempfehlen

Kostenlose Tipps zum Thema "Erziehungs-Tipps" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Erziehungs-Tipps" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?

E-Mail:
Datenschutz
ENL-0002-GEN

Weitere Tipps zum Thema "Erziehungs-Tipps"

Drama beim Haarewaschen?

Wenn Kinder ständig trödeln

Die neuesten Kommentare zum Artikel "So kommen Sie gelassen durch die Trotzphase":

Anzeige: 1 - 1 von 1.
Marlene schreibt am Freitag, 17.04.09 17:52:

Ihr Beitrag ist so gut, dass man damit gut und sicher durch die Trotzphase kommen kann. Ich möchte gern einfach Ihren letzten Satz noch einmal wiederholen: "Wenn Ihr Kind merkt, dass es mit seinen Protesten Erfolg hat, wird es immer wieder Wutanfälle einsetzen, um etwas zu erreichen - auch nach der eigentlichen Trotzphase!"

 
Lernen und Fördern mit Spaß
Die besten Tipps für die Gesundheit und Erziehung Ihres Kindes:
  • Wie Sie Infekte, Kinderkrankheiten und Beschwerden natürlich, sanft und wirksam behandeln
  • Wie Sie das Immunsystem Ihres Kindes in Bestform bringen
  • Reden Sie mit Ihrem Kind - aber richtig! Welche Worte im Alltag kleine Wunder bewirken
  • Grenzen setzen - warum das schon bei Kleinkindern so wichtig ist
  • ... und vieles mehr!
Jetzt GRATIS testen

 Bitte nehmen Sie mich 30 Tage lang kostenlos in diesen umfassenden Beratungsservice auf. Wenn ich Ihnen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der ersten Test-Ausgabe keine gegenteilige Mitteilung mache, möchte ich "Gesundheit und Erziehung für mein Kind" regelmäßig erhalten und nutzen. Ich erhalte 30% Kennenlern-Rabatt in den ersten 6 Monaten und bezahle für die ersten 6 Ausgaben nur je 6,86 Euro. Ab der siebten Ausgabe beträgt mein Beitrag dann 9,80 Euro pro Ausgabe. Pro Jahr erscheinen 12 Ausgaben sowie 4 Spezialreports zu Schwerpunkthemen. Den Bezug kann ich jederzeit beenden. Eine kurze schriftliche Mitteilung genügt.

Anrede: *
 
Vorname: *
Nachname: *
Straße und Hausnr.: *
Postleitzahl: *
Stadt: *
Land: *
E-Mail-Adresse: *
Ggf. nach dem Testzeitraum anfallende Beträge zahle ich per:
Kreditinstitut: *
Bankleitzahl: *
Kontonummer: *

Sie können diese Einwilligung jederzeit durch eine formlose Nachricht widerrufen.

meine Adresse für zukünftige Anforderungen merken
KG5905
Datenschutz
SSLDieses Formular wird über eine gesicherte SSL-Verbindung übertragen.
GRATIS: "So entdecken und fördern Sie die Talente Ihres Kindes" und "Erste HIlfe bei Klassenarbeiten"
Amicella Network
t
t

Anzeige

t
t

Erziehungstipps per E-Mai

Über welche Themen möchten Sie von uns regelmäßig und gratis informiert werden?
Datenschutz-Hinweis
An diese E-Mail-Adresse senden wir Ihren Newsletter.
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse niemals an Dritte weiter.
Sie können sich jederzeit über einen Link abmelden.

Elternwissen.kompakt

Ihr medizinisch-pädagogisch kompetenter Ratgeber zu Gesundheits- und Erziehungsthemen!


Elternwissen.Lerntipps

Pisa war gestern - Ab jetzt blüht Ihr Kind in der Schule richtig auf!
t
t

Nettes aus Kindermund :)

Schlecht eingeschenkt: Mein Sohn (4 Jahre): „Stimmt’s, Mama, als ich noch ganz klein war, habe ich bei dir an der Brust Milch getrunken.“ Darauf ich: „Nein, mein Schatz, leider hatte ich damals keine Milch in der Brust und konnte dich somit auch nicht stillen.“ Mein Sohn etwas enttäuscht: „Ja, hat dir der denn der Doktor keine Milch in die Brust eingeschenkt?“