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Familie auf der Wiese
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7 Kommunikations-Regeln, die ein „Muss“ für jede Familie sind

Wir respektieren einander

In jeder Familie gibt es Regeln und Vorschriften, an die sich Kinder und Erwachsene (mehr oder weniger streng) halten müssen. Ohne sie wäre das Zusammenleben reichlich chaotisch und daher ziemlich anstrengend. Regeln erleichtern das Zusammenleben, geben Halt und vermitteln Klarheit. Viele Regeln werden allerdings gar nicht offen kommuniziert: Sie wirken eher unbewusst und werden erst dann deutlich, wenn jemand sie bricht. In diesem Beitrag lernen Sie die sieben wichtigsten Regeln für ein harmonisches Familienleben kennen. Und Sie erfahren, wie Sie sie ganz konkret im Alltag einführen und umsetzen können.  

Expertenrat von 
Felicitas Römer, Paar- und Familientherapeutin

Kommunikation - Regel 1: Wir respektieren einander.

Warum diese Regel so wichtig ist

 Respekt voreinander zu haben ist die Grundlage eines friedlichen und konstruktiven Familienlebens.

 Respekt bedeutet auch, den anderen in seinem Anderssein zu akzeptieren und ihm nicht meine Sicht der Dinge aufzuzwingen.

 Respektvoll miteinander umzugehen, bedeutet auch, einander ernst zu nehmen und sich wohlwollend zu begegnen;

 Jeder Mensch verdient Respekt, und zwar ganz unabhängig von Alter, Familienposition oder (beruflichem) Status.

Wie Sie diese Regel im Alltag umsetzen

 Eltern sollten sich gegenseitig mit Respekt behandeln (?Vorbildfunktion!). Wenn Sie das nicht schaffen, sondern sich gegenseitig abwerten oder schlecht machen, ist das schädlich für das gesamte Familienleben. In diesem Fall ist eine Paarberatung nötig!

 Eltern sollten auch ihre Kinder respektieren, deren Anliegen anhören und ihre Bedürfnisse ernst nehmen.

 Doch Achtung: Den Teenagern Respekt zu zollen, heißt nicht, ihnen alles zu erlauben und alles durchgehen zu lassen!

 Wenn Ihre Teenager unrealistische Vorstellungen haben, antworten Sie etwa: „Ich verstehe ja, dass du es dir cool vorstellst, schon wieder das neueste Smartphone zu besitzen. Wir können uns das aber nicht leisten/sind nicht bereit dazu, so viel Geld dafür auszugeben, solange dein altes noch funktioniert.“

Kommunikation - Regel 2: Wir gehen freundlich miteinander um. 

Warum diese Regel so wichtig ist

 Freundlich miteinander umzugehen ist ein direkter Ausdruck von Zugewandheit und Akzeptanz. Nicht nur Kinder brauchen das, sondern auch Erwachsene freuen sich über freundliche Worte und Gesten.

Wie Sie diese Regel im Alltag umsetzen

 Wenn in Ihrer Familie respektvoll miteinander umgegangen wird, fällt es Ihnen sicherlich leicht, (meistens) freundlich zueinander zu sein.

 Seien Sie als Eltern ein gutes Beispiel. Sollten Sie ärgerlich werden, ist es natürlich völlig okay, mal deutlich und sogar laut zu werden! Trotzdem sollten Sie sich eine freundliche und wohlgesonnene innere Grundhaltung bewahren bzw. immer wieder zu ihr zurückfinden.

Machen Sie sich nicht lustig über Ihre Kinder, und vermeiden Sie abwertende Bemerkungen. Beides ist verletzend und beeinträchtigt das Selbstwertgefühl von Jugendlichen.

Besonders Teenager wollen manchmal nicht freundlich sein, es passt nicht zu ihrer Stimmung und sie möchten Distanz zu den Eltern herstellen. Außerdem fällt es ihnen oft schwer, ihre schlechte Laune zu verbergen.

Weisen Sie Ihren Nachwuchs darauf hin, wenn er einen unangemessenen Ton anschlägt. Sagen Sie auch, was Sie stattdessen erwarten: „Ich möchte, dass du etwas leiser sprichst!“

Bleiben Sie möglichst geduldig, und machen Sie sich immer wieder klar, dass Ihrem Teenager „Freundlichkeit“ aufgrund seiner eigenen schlechten Befindlichkeit zurzeit manchmal schwerfällt.

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