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Sicher mit Smartphone und Tablet umgehen
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Mehr Sicherheit beim Umgang mit Smartphone und Tablet

So schützen Sie Ihr Kind vor den Gefahren im Netz

Smartphone und Tablet-Computer gehören in vielen Haushalten zum Alltag und üben bereits auf die jüngsten Familienmitglieder größte Anziehungskraft aus. Wir nennen Ihnen die wichtigsten Risiken und verraten, was Sie für den Schutz Ihres Kindes tun können. 

Expertenrat von 

Der Siegeszug von Smartphones und Tablet-Computern ist nicht mehr aufzuhalten. Das belegt sehr eindrucksvoll eine aktuelle Schätzung, nach der in Kürze mehr als die Hälfte des weltweiten Datenverkehrs auf mobile Geräte entfallen wird. Auch im Schulalltag gehören Smartphones inzwischen mehr oder weniger dazu. Das Smartphone wird zum Statussymbol – nicht nur im beruflichen Alltag, sondern auch auf dem Schulhof. Die Nutzung von iPad & Co. birgt aber auch Gefahren, die Ihnen als Eltern bewusst sein sollten. Auf der einen Seite sind Handys in vielen Schulordnungen ausdrücklich verboten, auf der anderen Seite sehen es die Lehrer auf Klassenfahrten und Exkursionen dann doch gern, wenn die Schüler im Notfall die Möglichkeit haben, Hilfe zu rufen. Tablets werden teilweise inzwischen sogar in den Unterricht integriert.

„Oft wird schon sehr kleinen Kindern das Smartphone oder Tablet zum Spielen in die Hand gedrückt, viele Zehnjährige haben bereits ein eigenes Gerät. Hier ist es besonders wichtig, mit den Kindern über den richtigen Umgang und die Risiken zu sprechen“, so Andreas Volkert, Experte für Online-Sicherheit bei McAfee, einem Geschäftsbereich von Intel Security. „Die mobilen Alleskönner sind nämlich nicht nur bei Anwendern beliebt, sondern auch bei Datendieben und Hackern und bergen zahlreiche potentielle Gefahren für Kinder und Jugendliche.“

Smartphones sicher nutzen: Kein Arbeitsgerät in Kinderhände

In vielen Unternehmen ist es üblich, mit dem privaten Tablet oder Smartphone geschäftliche Dokumente zu bearbeiten oder E-Mails abzurufen. Dieser Ansatz des „Bring Your Own Device” (BYOD) ist aus Sicht von Unternehmen nicht ganz risikolos. Zu einer Gefahr für die Datensicherheit der Firma werden die Geräte oftmals, wenn das Smartphone oder Tablet in den eigenen vier Wänden auch von Kindern und Jugendlichen genutzt wurden. Einer Umfrage von McAfee unter 200 mittelständischen Unternehmen zufolge, lassen 69 Prozent der Mitarbeiter, die ihr Endgerät auch beruflich nutzen, zuhause ihre Kinder an das Gerät. So gelangen Geräte ins Unternehmensnetzwerk, auf denen unbekannte Apps installiert worden sind, oder sich möglicherweise Schadprogramme aus dem Internet einnisten konnten.

Apps sind oft nicht ganz ungefährlich. Durch Fehler der Entwickler kann der Programmcode Sicherheitslücken enthalten, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Oder betrügerische Apps greifen auf Daten und Informationen zu, die nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen Kernfunktion stehen – zum Beispiel dann, wenn Standortinformationen oder Daten aus dem Adressbuch ausgelesen werden, obwohl es sich bei der Software nur um ein Spiel handelt.

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