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Teufelszeug Computerspiele?

Was Sie über Computerspiele wissen sollten!

In den meisten Medien kommen Computerspiele meist negativ konnotiert im Zusammenhang mit Gewalt vor. Von verschiedensten anderen Spielen ist nicht die Rede. 

Das sollten Sie über Computerspiele wissen

Bei Gewaltverbrechen oder kleineren Gewaltakten, bei denen Kinder beziehungsweise Jugendliche die Täter sind, kommt es nahezu reflexartig zur Erforschung der Hintergründe. Es werden Schuldige gesucht, die für das Verhalten des Nachwuchses verantwortlich gemacht werden können. In solchen Situationen wird dann häufig mit dem Finger auf die Medien gezeigt. Dass Medien wie TV und Computerspiele die Aggression fördern, kann man so allerdings nicht behaupten. Keine wissenschaftliche Studie konnte bislang eine direkte Verbindung nachweisen.

Gewaltbereitschaft ist kein simpler, eindimensional hervorgerufener Charakterzug. Es kommt vor allem auf das Umfeld der Jugendlichen und deren soziale Kontakte an, die einen deutlich größeren Einfluss auf einen heranwachsenden Menschen haben. Wer in stabilen Verhältnissen aufwächst, weist in der Regel wenig bis keine Neigung zur Gewaltbereitschaft auf, beziehungsweise entwickelt eine solche.

Computerspiele gibt es in verschiedenen Formen und Genres für Computer, Handys und Konsolen. Die meisten davon haben auch überhaupt keine explizite Gewaltdarstellung. Zudem werden online viele Spiele bereitgestellt, ohne das man für diese bezahlen müsste. Die Seite www.sat1spiele.de stellt hierfür ein gutes Beispiel dar. Dort lassen sich eine Vielzahl von Spielen diverser Genres finden, die man kostenlos spielen kann. Die meisten dieser Spiele sind inhaltlich unbedenklich, dennoch gilt es, die Alterskennzeichnung zu beachten. Die USK-Angabe sowie das empfohlene Alter zeigen an, für welche Gruppe die Spiele gedacht und geeignet sind. Sie als Eltern sollten das ernst nehmen, um die Kinder vor ungeeigneten Inhalten zu schützen und sie altersgerecht zu erziehen.

So führen Sie Ihre Kinder sinnvoll an den Umgang mit Computerspielen heran

Verbote wirken sich immer negativ auf eine Beziehung aus. Da Computerspiele, nicht zuletzt dank Smartphones, inzwischen extrem weit verbreitet sind und zur Alltagswelt dazu gehören, sollte man dies akzeptieren. Statt eines Verbotes sollten Sie sich eher darauf konzentrieren, Kinder einen bewussten Umgang mit diesen beizubringen. Mit pädagogisch wertvollen Spielen, können sie zur Förderung der Entwicklung ihres Kindes beitragen.

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