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Englisch lernen Konzept
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Eselsbrücken fürs Englischlernen

Fehler-Alarm!

Die moderne Gehirnforschung stellt die Wichtigkeit des vernetzten Denkens beim Lernen in den Vordergrund. Benutzt Ihr Kind Eselsbrücken, so verknüpft es „trockene“ Fakten mit lustigen Reimen oder Bildern. Das Wissen bleibt sicher in seinem Gehirn verankert. Ich stelle Ihnen hier „Schummelzettel“ für den Kopf Ihres Kindes im Fach Englisch vor. 

Expertenrat von 
Annette Holl, Grundschullehrerin

Im Englischunterricht der Grundschule muss Ihr Kind keine Grammatik pauken! Dennoch sollte es am Ende der vierten Klasse Sätze bilden und dabei einfache Strukturen anwenden können: ò Verben in der Gegenwart und einige Formen auch in der Vergangenheit ò regelmäßige Pluralbildung („househouses“) und einzelne unregelmäßige Pluralformen (z. B. „mouse-mice“) ò eigene Wünsche/Willen (z. B. „I want/I don’t want.“ oder „I like/ I don’t like“) und Gefühle (z. B. „I’m angry“, „I’m sad“) formulieren ò Fragewörter und -wendungen („Who …?, „Why …?“, „How are you?“) ò Verneinungen („I’m not“, „I don’t“) ò Begrüßungen („Hello“, „Good morning“, usw.) und Verabschiedungen („Good bye“) ò Personal- und Possessivpronomen Wenn Ihr Kind Interesse zeigt, ist es im Hinblick auf die weiterführende Schule durchaus sinnvoll, wenn es schon jetzt die eine oder andere Regel beherrscht. Lernt es mithilfe von Eselsbrücken spielerisch, stellt das keine Überforderung dar!

1. Der Klassiker

Anders als im Deutschen verändern sich die englischen Verbformen nur in der dritten Person Singular im Simple Present.

He, she, it – das „s“ muss mit. (oder auf Englisch: He, she, it – No „s“ is shit.)

2. Für gewöhnlich …

Regelmäßig stattfindende Handlungen oder Gewohnheiten (z. B. „Peter usually takes the bus to school.“) werden im Simple Present beschrieben. Signalwörter sind „often“ „always“, „usually“ und „normally“. Ein Merkspruch hilft zusätzlich:

Was tun wir denn alle Tage? „Simple present“, keine Frage!

3. Es war einmal …

Die Bildung der Vergangenheitsform Simple Past bei den regelmäßigen Verben (Grundform + -ed, z. B. „loved“) kann mit einem netten Gedicht verinnerlicht werden.

Es ist vorbei, tut nicht mehr weh, klebe am Schluss ans Verb „-ed“.

4. Wie schreibt man das?

Für etliche englische Wörter gibt es nette Eselsbrücken, mit denen sich die Rechtschreibung besser einprägen lässt. Spruch: Wer „vierzig“ mit „u“ schreibt, der irrt sich. Erklärung: Man schreibt „forty“ ohne „u“, anders als bei „four“. Spruch: „Choose“ chooses an o, “lose” loses an o. Erklärung: „to choose“ bedeutet „wählen/sich etwas nehmen“, „to lose“ bedeutet“, etwas ablegen/verlieren“. Spruch: Desert has one sugar, Dessert has two. Erklärung: „Desert“ (Wüste) schreibt man mit einem „s“. „dessert“ (Nachtisch) dagegen mit zwei „s“. Spruch: We hear with our ear. Erklärung: „hear“ (hören) schreibt man mit „ea“ wie „ear“, „here“ (hier) wird nur mit „e“ geschrieben. Spruch: Ehefrauen und auch Messer finden „v“ im Plural besser. Erklärung: Die Mehrzahl von „wife“ ist „wives“ und von „knife“ „knives“.

5. „Much“ oder „many“?

Anders als im Deutschen wird beim Gebrauch von Mengenangaben unterschieden, ob es sich um Dinge handelt, die man zählen kann oder nicht (z. B. „We don’t have much gas left?“, aber „We have many apples in the bag“). Mit diesem Reim verhindert Ihr Kind Fehler.

Lassen sich die Nomen zählen: „Many“ wählen!

6. Ein Glas, zwei Gläser …

In der Regel wird im Englischen die Mehrzahl der Nomen durch Anhängen eines „s“ gebildet. Allerdings gibt es Ausnahmen: Es pluralt ja der Englischmann, mit schlichtem „s“, solang er kann. Dem Zischlaut nur tut’s „s“ so weh, drum dann im Plural nimm ein „e“. Bei Wörtern, die auf „x“, „s“ oder „ch“ enden, muss noch ein „e“ dazwischen eingefügt werden (z. B. „match and matches“, und „glass and glasses“, „box and boxes“). Wenn es sich um den Plural handelt, wird „y“ in „ie“ verwandelt, aber nach „a“, „e“, „i“, „o“ und „u“ bleibt das „y“ in Ruh. Endet ein Nomen auf „y“, so wird die Mehrzahl mit „ie“ gebildet, sofern kein Vokal vor dem „y“ steht (z. B. „baby-babies“ und „story-stories“, aber „toy and toys“ und „day and days“).

7. Vorsicht, Signalwörter!

Hat eine Handlung in der Vergangenheit stattgefunden, und ist sie abgeschlossen, verwendet man das Simple Past. Dank dieses kurzen Gedichtes kennt Ihr Kind schon drei Signalwörter. „Yesterday“, „ago“ und „last“ er - fordern stets das simple past (oder auf Englisch: Yesterday, ago and last, always want the simple past)

8. Welcher Buchstabe kommt im Alphabet weiter vorne?

a. m. oder p. m.?: Zeitangaben vor 12 Uhr mittags werden mit „a. m.“ verbunden, spätere Angaben mit „p. m.“. Das ist einfach zu merken, weil das „a“ im Alphabet vor dem „p“ steht. Ort vor Zeit: Zeitangaben stehen immer am Ende eines Satzes; kommt eine Ortsangabe hinzu, so steht die vor der Zeitangabe (z. B. My friend plays football in the gym every Monday). Das „O“ kommt im Alphabet vor dem „Z

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