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Wie Sie Ihrem Kind das Impfen leichter machen

Schutzimpfungen

Es gibt einfache Möglichkeiten, Ihrem Kind Schmerzen beim Impfen zu ersparen. Das richtige „Management“ hilft, Komplikationen zu verhindern. 

Expertenrat von 

Obwohl moderne Impfstoffe gut verträglich sind, können Sie durch die Beachtung einiger Punkte die erforderlichen Impfungen für Ihr Kind noch zusätzlich erleichtern.

Welche Impfstoffe belasten Ihr Kind am wenigsten?

Eine Impfung bedeutet für Ihr Kind immer einen Besuch beim Kinderarzt, einen Piks und gelegentlich eine Allgemeinreaktion mit Fieber. Viel häufiger ist aber eine Lokalreaktion an der Impfstelle mit Schwellung, Rötung und eventuell auch Schmerzen, die durch die Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff entstehen. Doch auch diese Komplikationen lassen sich vermeiden.

Da besorgte Mütter mich immer wieder fragen, ob sie nach einer Fieberreaktion auf die erste Impfung auch mit Problemen bei weiteren Impfstoffgaben rechnen müssen, will ich Ihnen folgende Faustregel verraten:

Allgemeinreaktionen wie Fieber oder Ausschlag treten (wenn überhaupt!) bevorzugt nach der ersten Gabe eines Impfstoffs auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind auf weitere Impfungen mit demselben Impfstoff wieder so reagiert, ist deutlich geringer. Dafür nehmen Lokalreaktionen (also Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Impfstelle) bei wiederholter Gabe desselben Impfstoffes eher zu, weil die Reaktion des Körpers stärker ausfällt, wenn das Immunsystem die abgeschwächten Krankheitserreger (bzw. Komponenten davon) im Impfstoff bereits kennt.

Um Ihr Kind möglichst wenig zu belasten, ist es sinnvoll, Mehrfachimpfstoffe zu verwenden, die in einer Spritze gleich gegen mehrere Krankheiten schützen. Entgegen der Befürchtung vieler Eltern überlasten Mehrfachimpfungen das kindliche Immunsystem nicht. Abgesehen davon, dass es z. B. zum Schutz vor Keuchhusten, Hib, Mumps und Diphtherie (speziell für Säuglinge) gar keine Monoimpfstoffe gibt, müssten Sie Ihr Kind für einen umfassenden Impfschutz mit Monoimpfstoffen allein im ersten Lebensjahr über 25-mal piksen lassen! Und meist sind Zusatzstoffe in den Impfstoffen enthalten (z. B. Aluminiumhydroxid), von denen Ihr Kind bei jeder Impfstoffgabe eine Portion abbekommt. So ist z.B. die Gesamtmenge an Aluminium bei Verwendung eines Mehrfachimpfstoffs deutlich geringer als bei Verwendung von Monoimpfstoffen. Die meisten Mehrfachimpfstoffe kann ich Ihnen guten Gewissens empfehlen.

Mein Tipp
Fragen Sie Ihren Kinderarzt, welche/n Impfstoff/e er Ihrem Kind spritzen wird. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie den/die von Ihnen gewünschten Impfstoff(e) meist auf Rezept bei der nächsten Apotheke besorgen.
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Kommentare zu "Wie Sie Ihrem Kind das Impfen leichter machen"

  • Feli schreibt am 13.03.2014

    Frau Dr. Schmelz schreibt "Die meisten Mehrfachimpfstoffe kann ich Ihnen guten Gewissens empfehlen." Gibt es demnach auch Mehrfachimpfstoffe, die Sie nicht guten Gewissens empfehlen? Welche und warum?
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