Kommentare:
© drubig-photo - Fotolia.com

Gefährlichen Feinstaub zu Hause vermeiden

Allergien und Asthma vorbeugen

Immer mehr Studien zeigen, wie ungesund Feinstaub ist. Der fliegt jedoch nicht nur draußen herum, sondern kommt auch in der Wohnung vor. Wir zeigen Ihnen, wie Sie zu Hause für ein besseres „Klima“ sorgen und damit das Risiko Ihres Kindes an Asthma, Allergien oder unter anderen Atemwegserkrankungen zu leiden erheblich reduzieren können. 

Expertenrat von 

Asthma, Allergien und Mittelohrentzündungen: So gefährlich ist Feinstaub

Aus Untersuchungen an Erwachsenen ist bekannt, dass Feinstaub Allergien, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegsprobleme und Lungenkrebs begünstigen kann und das Immunsystem schwächen. Deutsche und niederländische Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass bei Kleinkindern im Alter von ein bis zwei Jahren unter einer erhöhten Feinstaubkonzentration das Risiko für Infektionskrankheiten um 25 Prozent steigt. Insbesondere fanden die Forscher eindeutige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Mittelohrentzündung und der Höhe der Feinstaubbelastung. Auch die Atemwege leiden – selbst dann, wenn die Kinder gesund zu sein scheinen. So ist bekannt, dass Kinder aus Familien, in denen ein oder beide Elternteile rauchen (Rauchen verursacht eine erhebliche Feinstaubbelastung!), deutlich häufiger unter Atemwegsproblemen wie Husten, Asthma oder Lungenentzündung leiden. Niederländische Ärzte untersuchten 244 scheinbar gesunde Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren. Sie verglichen die gemessene Lungenfunktion mit den Rauchgewohnheiten der Eltern.


Überrascht stellten sie fest, dass auch völlig gesund erscheinende Kinder, die Passivrauch ausgesetzt waren, deutliche Einbußen der Lungenfunktion zeigten. Hier drohen sogar langfristige Schäden. Denn die ersten sechs Lebensjahre sind für die Ausreifung der Lunge entscheidend. Nur in dieser Zeit können noch neue Lungenbläschen gebildet werden – später nicht mehr. Feinstaub kann zudem das Risiko eine Allergie zu entwickeln erhöhen und allergische Reaktionen verstärken. Das wurde zumindest im Tiermodell eindeutig nachgewiesen. Grundsätzlich gilt, dass Staubpartikel umso gefährlicher sind, je kleiner sie sind, denn umso tiefer können sie in die Atemwege eindringen. Ab einer Teilchengröße von 10 Mikrometern (1 Mikrometer = 1 Tausendstel Millimeter) spricht man von Feinstaub. Der größte Teil der Feinstaubbelastung kommt von draußen (Industrie- und Autoabgase), doch gibt es auch Schadstoffquellen in der Wohnung.

Diesen Artikel weiterlesen?
mehr erfahren...

Sicherheits-Tipps, wie Sie den Feinstaub in Ihrer Wohnung minimieren und damit die Allergie-Gefahr für Ihr Kind mit einfachen Maßnahmen deutlich senken können, sehen Sie an dieser Stelle exklusiv als Abonnent von „Gesundheit und Erziehung für mein Kind“.

Diesen Artikel freischalten

Dies ist ein Premium-Inhalt auf Elternwissen.com, der nur Abonnenten unserer monatlichen Eltern-Ratgeber angezeigt wird.

Wenn Sie diesen Artikel weiterlesen möchten, können Sie hier ein 30-tägiges Test-Abonnement abschließen.

Bitte wählen Sie Ihr Wunsch-Produkt aus:

Sie sind bereits Premium-Mitglied?

Geben Sie hier Ihren Benutzernamen und Passwort ein:

Mehr zum Thema von unseren Elternwissen-Experten

Kommentare zu "Gefährlichen Feinstaub zu Hause vermeiden"

Sagen Sie Ihre Meinung und schreiben Sie einen Kommentar!




Warum stellen wir so dumme Fragen?
Hinweis: aus rechtlichen Gründen erscheint Ihr Kommentar nicht sofort, sondern muss zuerst durch einen Moderator freigeschaltet werden.
Spamschutz

Der Grund, weshalb wir Sie nach der Geburt fragen, ist die Vermeidung von Spam durch automatisierte Spam-Bots.

Solche Spam-Bots versuchen durch massenhafte Einträge von Links in Kommentarfeldern und Gästebüchern Traffic für ihre Angebote zu erzeugen. Daher stellen wir einfache Fragen, die ein echter Nutzer ohne Probleme beantworten kann, während automatisierte Spam-Bots daran meist scheitern (Captcha-Test).

Eine Alternative zu solchen individuellen Fragen sind Bild-Captchas, bei denen verzerrt dargestellte Buchstaben oder Zahlen abgetippt werden müssen. Aufgrund des erhöhten "Nerv-Faktors" dieser Bild-Captchas haben wir uns für aber für erstere Variante entschieden.

Kostenlose Tipps zum Thema "Schadstoffe vermeiden" per E-Mail

Sollen wir Sie mit neuen Tipps und Artikeln zum Thema "Schadstoffe vermeiden" kostenlos per E-Mail auf dem Laufenden halten?